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Englischer Begriff für „Stil“, der im Modekontext das Erscheinungsbild und die gestalterische Wirkung eines Kleidungsstücks beschreibt.
Bezieht sich auf Design, Schnitt, Details und die visuelle Ausstrahlung.
Wird verwendet, um modische Wirkung oder eine bestimmte Stilrichtung zu kennzeichnen.
Synonymes : Stil, Look, Erscheinungsbild, Designstil
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Der Begriff „Style“ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Stil“. In der Mode beschreibt er jedoch mehr als nur die reine Übersetzung: Gemeint ist die gesamte optische und gestalterische Wirkung eines Kleidungsstücks. Dazu zählen Aspekte wie Schnittführung, Materialwahl, Farben, Details und die Art der Kombination mit anderen Kleidungsstücken.
Wenn ein Produkt als „stylisch“ oder mit „Style“ beschrieben wird, deutet dies auf eine bewusste modische Gestaltung hin, die über das Funktionale hinausgeht. Der Begriff kann sowohl für einzelne Kleidungsstücke als auch für komplette Outfits oder Kollektionen verwendet werden und steht häufig für Individualität und modisches Gespür.
Im Shop-Kontext hilft „Style“ dabei, Produkte nach ihrem Erscheinungsbild oder ihrer Stilrichtung einzuordnen, etwa klassisch, modern, sportlich oder trendbewusst. Dadurch dient der Begriff als Orientierungshilfe für Kundinnen und Kunden bei der Auswahl passender Kleidung.
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Färbeverfahren mit Direktfarbstoffen, die ohne zusätzliche Bindemittel direkt in die Fasern eindringen.
Ermöglicht eine einfache und kostengünstige Färbung, jedoch mit begrenzter Haltbarkeit.
Die Farben sind meist weniger wasser- und lichtecht und können schneller ausbleichen oder ausgewaschen werden.
Synonymes : Direktfärbung, Färbung mit Direktfarbstoffen
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Die Substantivfärbung bezeichnet ein Verfahren in der Textilveredelung, bei dem sogenannte Direktfarbstoffe verwendet werden. Diese Farbstoffe lagern sich ohne chemische Fixierung an die Fasern an und dringen direkt in das Material ein. Die Bindung zwischen Farbstoff und Faser ist dabei vergleichsweise schwach, da sie überwiegend auf physikalischen Wechselwirkungen beruht.
Ein Vorteil dieses Verfahrens liegt in seiner einfachen Anwendung und Wirtschaftlichkeit. Die Färbung kann ohne aufwendige Zusatzstoffe oder komplexe Prozesse durchgeführt werden, wodurch sie besonders für bestimmte textile Anwendungen attraktiv ist.
Allerdings weist die Substantivfärbung auch Nachteile auf: Die Farbstoffe sind in der Regel weniger beständig gegenüber Wasser und Licht. Häufiges Waschen oder starke Beanspruchung kann dazu führen, dass die Farbe verblasst oder ausgewaschen wird. Aus diesem Grund wird dieses Verfahren vor allem dort eingesetzt, wo keine hohe Farbechtheit erforderlich ist oder kostengünstige Lösungen im Vordergrund stehen.
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Denimstoff, der unter Einsatz von Schwefelfarbstoffen vorbehandelt oder gefärbt wird.
Ermöglicht kräftige Farbtöne mit geringerem Färbeaufwand im Vergleich zu reinem Indigo.
Wird häufig als kosteneffiziente Alternative oder Ergänzung zur klassischen Indigo-Färbung genutzt.
Synonymes : Schwefel-Denim, Sulfur-Denim, Denim mit Schwefelfärbung
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Sulphur-Denim bezeichnet Jeansstoffe, bei denen Schwefelfarbstoffe (Sulphur-Farbstoffe) im Färbeprozess eingesetzt werden. Diese Farbstoffe dringen gut in die Fasern ein und ermöglichen bereits mit vergleichsweise geringem Aufwand intensive Farbergebnisse. Historisch galten sie als preisgünstige Alternative zu Indigo, da weniger Färbedurchgänge notwendig waren, um eine ähnliche Farbtiefe zu erreichen.
In der Praxis werden Garne oder Gewebe häufig zunächst mit Schwefelfarbstoffen behandelt und anschließend in einem Indigo-Färbebad nachgefärbt. Dadurch entsteht ein kräftiger, tief wirkender Farbton, der optisch an klassischen Indigo-Denim erinnert, jedoch effizienter hergestellt werden kann.
Sulphur-Denim wird nicht nur für Blautöne eingesetzt, sondern auch für schwarze, graue oder farbige Denimvarianten. Je nach Verarbeitung kann das Material unterschiedliche Alterungseffekte zeigen, etwa ein schnelleres Ausbleichen oder eine besondere Patina im Gebrauch. Damit verbindet Sulphur-Denim wirtschaftliche Vorteile mit vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten in der Jeansproduktion.
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Bezeichnung für einen besonders dunklen Indigo-Farbton bei Denim.
Entsteht durch mehrfache oder intensive Färbeverfahren.
Wird vor allem für tiefdunkle, gleichmäßige Jeansoptiken verwendet.
Synonymes : extra dunkler Indigo, Deep Indigo, Dark Indigo Finish
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Super Dark Stone beschreibt einen sehr dunklen Indigo-Farbton, der in der Denimherstellung durch wiederholte oder besonders intensive Färbeprozesse erzielt wird. Dabei wird das Material mehrfach in Farbbäder getaucht oder mit kombinierten Färbetechniken behandelt, um eine maximale Farbtiefe zu erreichen.
Das Ergebnis ist ein nahezu sattes, tiefes Blau, das sich deutlich von klassischen Indigo-Waschungen abhebt. Im Gegensatz zu stark gewaschenen oder aufgehellten Denimvarianten wirkt dieser Farbton gleichmäßig, edel und zurückhaltend. Er wird häufig bei Jeans eingesetzt, die eine gepflegte, moderne oder auch formellere Anmutung haben sollen.
Super Dark Stone findet vor allem in Kollektionen Anwendung, bei denen ein cleaner Look und eine hohe Farbintensität im Vordergrund stehen. Gleichzeitig bietet der dunkle Ton eine gute Basis für dezente Used-Effekte oder für Kombinationen im gehobenen Casual- und Businessbereich.
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Veredelungsverfahren für Denim, bei dem klassisches Stone Wash mit Bleichmitteln und Enzymen kombiniert wird.
Erzeugt deutlich hellere, ausgewaschene Farbwirkungen als herkömmliches Stone Wash.
Typisch für stark aufgehellte, weiche Jeansoptiken mit Used-Charakter.
Synonymes : intensives Stone Wash, verstärktes Stonewashing, Stone Wash mit Bleiche und Enzymen
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Super Stone Wash ist eine intensivierte Form des Stone-Wash-Verfahrens, das in der Denimveredelung eingesetzt wird. Neben den üblichen Waschprozessen mit Steinen werden zusätzlich Bleichmittel, meist auf Chlorbasis, sowie Enzyme verwendet. Diese Kombination verstärkt den Abbau von Farbpigmenten und sorgt für eine deutlich hellere und kontrastreichere Optik.
Durch die chemische und mechanische Behandlung entsteht ein ausgeprägter Used-Look mit weichen Griff und sichtbaren Aufhellungen. Je nach Intensität des Verfahrens können die Farbunterschiede stark variieren – von gleichmäßig aufgehellten Flächen bis hin zu markanten Effekten mit Kontrasten und Schattierungen.
Super Stone Wash wird vor allem bei modischen Jeans eingesetzt, bei denen ein bewusst getragener oder vintage-inspirierter Stil gewünscht ist. Das Verfahren ermöglicht vielfältige Designvarianten und verleiht dem Denim eine individuelle, lebendige Ausstrahlung.
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Oberbegriff für legere Pullover, meist aus weichen, gestrickten oder gewirkten Materialien.
Typisch sind lange Ärmel, bequeme Passform und ein sportlich-lässiger Stil.
Wird vielseitig im Alltag getragen, unabhängig von Kragenform oder Materialstärke.
Synonymes : Pullover, Sweatshirt, Strickpullover
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Der Begriff „Sweater“ stammt aus dem Englischen und wird im Modebereich als Sammelbezeichnung für verschiedene Arten von Pullovern verwendet. Im Gegensatz zur engen ursprünglichen Definition umfasst der Begriff heute sowohl fein gestrickte als auch grobere Modelle und ist nicht auf bestimmte Materialien oder Kragenformen beschränkt.
Sweater zeichnen sich in der Regel durch ihren hohen Tragekomfort, eine lockere Passform und ihre vielseitige Einsetzbarkeit aus. Sie können aus unterschiedlichen Materialien wie Baumwolle, Wolle oder Mischfasern bestehen und in verschiedenen Ausführungen auftreten, etwa mit Rundhals-, V-Ausschnitt oder Rollkragen.
Im modernen Sprachgebrauch wird „Sweater“ häufig synonym mit Sweatshirt verwendet, wobei letzteres meist aus angerautem Jersey besteht. Insgesamt steht der Begriff für ein bequemes, alltagstaugliches Oberteil, das sowohl in sportlichen als auch in gepflegten Freizeitlooks eingesetzt wird.
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Eine Sweatjacke ist eine bequeme Freizeitjacke aus weichem Sweatstoff.
Im Gegensatz zum klassischen Hoodie wird sie meist mit einem Reißverschluss geschlossen.
Sweatjacken sind häufig mit Kapuze und Taschen ausgestattet und gehören zur lässigen Alltagsmode.
Synonymes : Zip-Hoodie, Sweatshirtjacke, Kapuzen-Sweatjacke, Hoodie mit Reißverschluss
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Die Sweatjacke ist ein Kleidungsstück aus weichem, meist innen angerautem Sweatstoff und zählt zur bequemen Freizeitbekleidung. Sie ähnelt einem Kapuzenpullover, unterscheidet sich jedoch durch den durchgehenden Reißverschluss auf der Vorderseite, wodurch sie wie eine Jacke geöffnet und geschlossen werden kann.
Typische Merkmale einer Sweatjacke sind ein lockerer Schnitt, elastische Bündchen an Ärmeln und Saum sowie praktische Taschen. Viele Modelle verfügen zusätzlich über eine Kapuze und werden daher häufig auch als Kapuzen-Sweatjacke bezeichnet. Das Material ist in der Regel weich, angenehm auf der Haut und bietet hohen Tragekomfort.
Sweatjacken sind vielseitig kombinierbar und sowohl bei Damen als auch bei Herren beliebt. Sie werden häufig im Alltag, in der Freizeit oder beim Sport getragen und passen gut zu Jeans, Jogginghosen oder anderen Casual-Outfits. Durch ihren bequemen Schnitt und das angenehme Material gelten Sweatjacken als typisches Kleidungsstück der modernen Casual Wear.
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Legeres Oberteil mit langen Ärmeln aus weichem, meist angerautem Baumwoll- oder Mischgewebe.
Locker geschnitten und besonders angenehm auf der Haut.
Typisch für sportliche und alltagstaugliche Outfits.
Synonymes : Sweater, Longsleeve Sweatshirt, Sweatpulli
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Ein Sweatshirt ist ein bequem geschnittenes Oberteil mit langen Ärmeln, das in der Regel aus weichem Jersey oder Sweatstoff gefertigt wird. Häufig kommt Baumwolle oder ein Baumwollmischgewebe zum Einsatz, dessen Innenseite angeraut ist. Diese angeraute Struktur sorgt für ein besonders angenehmes Tragegefühl und bietet zusätzliche Wärme.
Im Unterschied zu einem klassischen T-Shirt ist das Sweatshirt dicker, formstabiler und für kühlere Temperaturen geeignet. Es verfügt meist über einen Rundhalsausschnitt, kann aber auch in Varianten mit Kapuze oder Reißverschluss vorkommen. Der Schnitt ist typischerweise locker und bietet viel Bewegungsfreiheit.
Sweatshirts sind fester Bestandteil moderner Freizeitmode und werden sowohl sportlich als auch casual kombiniert. Sie lassen sich vielseitig einsetzen und sind aufgrund ihres Komforts und ihrer unkomplizierten Pflege besonders beliebt im Alltag.
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Markenname für funktionale Membransysteme mit hoher Atmungsaktivität sowie Wasser- und Winddichtigkeit.
Wird in Bekleidung, Schuhen und technischen Textilien eingesetzt.
Steht für umweltbewusste, recycelbare Materialien mit geprüften Standards.
Synonymes : Sympatex-Membran, Sympatex-Laminat, Funktionsmembran von Sympatex
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Sympatex ist eine Marke für innovative Membransysteme, die in funktioneller Bekleidung und Ausrüstung eingesetzt werden. Die Membranen zeichnen sich durch ihre Kombination aus Wasserdichtigkeit, Winddichtigkeit und Atmungsaktivität aus und sorgen so für ein ausgewogenes Körperklima bei unterschiedlichen Wetterbedingungen und Aktivitäten.
Ein zentrales Merkmal von Sympatex-Materialien ist ihre umweltfreundliche Ausrichtung. Die Membranen basieren auf recycelbaren Materialien und sind frei von schädlichen Substanzen. Dadurch erfüllen sie hohe Anforderungen in Bezug auf Umweltverträglichkeit, Sicherheit und Gesundheit. Entsprechende Zertifizierungen, etwa nach anerkannten Textilstandards, unterstreichen diese Eigenschaften.
Sympatex wird häufig in mehrlagigen Laminaten verarbeitet, die in Outdoorbekleidung, Schuhen, Accessoires und Arbeitskleidung zum Einsatz kommen. Die Kombination aus funktionalen Eigenschaften und nachhaltigem Ansatz macht Sympatex zu einer etablierten Lösung im Bereich moderner Funktionsmaterialien.
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Chemisch hergestellte Fasern auf Basis von Polymeren.
Entstehen durch Verfahren wie Polymerisation, Polyaddition oder Polykondensation.
Zu den wichtigsten Vertretern zählen Polyester, Polyamid und Polyacryl.
Synonymes : Chemiefasern, synthetische Fasern, Kunstfasern
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Synthesefasern sind künstlich erzeugte Fasern, die aus chemischen Verbindungen, meist auf Basis von Polymeren, hergestellt werden. Im Gegensatz zu Naturfasern wie Baumwolle oder Wolle entstehen sie durch industrielle Herstellungsverfahren wie Polymerisation, Polyaddition oder Polykondensation. Dabei werden kleine Moleküle zu langen, stabilen Ketten verbunden, aus denen anschließend Fasern gewonnen werden.
Zu den bekanntesten und am häufigsten verwendeten Synthesefasern gehören Polyester, Polyamid und Polyacryl. Diese Materialien zeichnen sich durch ihre hohe Strapazierfähigkeit, Formbeständigkeit und Pflegeleichtigkeit aus. Zudem sind sie oft knitterarm, trocknen schnell und können gezielt für bestimmte Eigenschaften wie Elastizität, Feuchtigkeitsmanagement oder Wärmespeicherung optimiert werden.
Synthesefasern finden breite Anwendung in der Bekleidungsindustrie, sowohl in reiner Form als auch in Mischgeweben mit Naturfasern. Sie werden in Alltagskleidung, Sportbekleidung, funktionellen Textilien und technischen Anwendungen eingesetzt. Durch ihre vielseitigen Eigenschaften sind sie ein zentraler Bestandteil moderner Textilproduktion.
S
Synthetik bezeichnet künstlich hergestellte Fasern aus chemischen Rohstoffen.
Diese Materialien sind meist leicht, elastisch und pflegeleicht.
Synthetische Stoffe trocknen schnell und werden häufig in funktionaler Bekleidung eingesetzt.
Synonymes : Kunstfaser, synthetische Faser, Chemiefaser, Kunststofffaser
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Synthetik ist ein Sammelbegriff für Textilfasern, die nicht aus natürlichen Rohstoffen wie Baumwolle oder Wolle entstehen, sondern durch chemisch-technische Verfahren hergestellt werden. Die Fasern werden meist aus Kunststoffen gewonnen und anschließend zu Garnen und Stoffen verarbeitet.
Synthetische Materialien besitzen mehrere praktische Eigenschaften. Sie sind häufig sehr elastisch, formbeständig und widerstandsfähig. Zudem nehmen viele synthetische Fasern nur wenig Feuchtigkeit auf, wodurch Kleidungsstücke schneller trocknen. Auch die Pflege ist in der Regel unkompliziert, da viele Stoffe knitterarm sind und nach dem Waschen kaum gebügelt werden müssen.
Zu den bekanntesten synthetischen Fasern zählen beispielsweise Polyester, Polyamid und Elasthan. Diese Materialien werden oft in Sport- und Funktionsbekleidung eingesetzt, da sie leicht, strapazierfähig und bewegungsfreundlich sind. Häufig werden synthetische Fasern auch mit Naturfasern kombiniert, um die Vorteile verschiedener Materialien miteinander zu verbinden.
T
Kurzärmeliges Oberteil mit charakteristischer T-Form und meist rundem Halsausschnitt.
Gefertigt aus elastischen Materialien wie Jersey für hohen Tragekomfort.
Vielseitiges Basic für Alltag, Freizeit und Kombinationen aller Art.
Synonymes : Shirt, Kurzarmshirt, Tee, Jerseyshirt
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Das T-Shirt ist ein klassisches Oberteil, das seinen Namen seiner Form verdankt: Flach ausgebreitet erinnert es an den Buchstaben „T“. Ursprünglich entwickelte es sich aus sportlichen Trikots und hat sich im Laufe der Zeit zu einem der wichtigsten Kleidungsstücke im Alltag entwickelt.
Typischerweise besteht ein T-Shirt aus weichem, elastischem Material wie Single Jersey, häufig auf Baumwollbasis oder als Mischgewebe. Es verfügt meist über kurze Ärmel und einen Rundhalsausschnitt, ist jedoch in zahlreichen Varianten erhältlich, etwa mit V-Ausschnitt, unterschiedlichen Passformen oder modischen Details.
Heute dient der Begriff T-Shirt auch als Sammelbezeichnung für leichte, elastische Oberteile. Durch seine Vielseitigkeit, den hohen Tragekomfort und die einfache Kombinierbarkeit ist es ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Bekleidung und eignet sich sowohl für legere als auch für sportliche Outfits.
T
Kragenform mit kleinem Verbindungssteg, der die Kragenschenkel unterhalb des Knotens zusammenhält.
Wird meist mit einem Knopf oder Druckknopf geschlossen.
Sorgt für eine aufgeräumte Optik und betont den Krawattenknoten.
Synonymes : Kragen mit Tab, Stegkragen mit Knopf, Tab Collar
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Der Tab-Kragen ist eine spezielle Kragenform, bei der die Kragenschenkel durch einen schmalen Steg – den sogenannten „Tab“ – miteinander verbunden sind. Dieser Steg wird in der Regel unterhalb des Krawattenknotens mit einem Knopf oder Druckknopf geschlossen und zieht die Kragenspitzen leicht nach innen.
Durch diese Konstruktion entsteht eine besonders ordentliche und elegante Kragenstellung, bei der der Krawattenknoten leicht angehoben und hervorgehoben wird. Der Tab-Kragen wird häufig bei Hemden eingesetzt, kann aber auch bei Blusen vorkommen und verleiht dem Kleidungsstück eine klassische, gepflegte Ausstrahlung.
Im Vergleich zu anderen Kragenformen wirkt der Tab-Kragen etwas formeller und strukturierter. Er eignet sich besonders für Kombinationen mit Krawatte und wird vor allem in stilbewussten, eleganten Outfits getragen.
T
Markenfaser aus Polyamid mit besonders feinen Filamenten.
Leicht, strapazierfähig, schnelltrocknend und formstabil.
Wird häufig in Sport- und Funktionsbekleidung eingesetzt.
Synonymes : Polyamidfaser (feinfilamentig), Markenfaser Tactel, Funktionspolyamid
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Tactel ist eine Markenfaser auf Polyamidbasis, die aus besonders feinen Endlosfilamenten hergestellt wird. Durch diese feine Struktur entsteht ein leichtes, weiches und zugleich robustes Material, das sich angenehm auf der Haut anfühlt. Die Faser nimmt nur wenig Feuchtigkeit auf und trocknet daher schnell, was sie besonders für aktive Anwendungen geeignet macht.
Zu den typischen Eigenschaften von Tactel zählen eine hohe Reiß- und Scheuerfestigkeit, gute Formstabilität sowie eine einfache Pflege. Zudem lässt sich das Material gut einfärben, wodurch vielfältige Farbgestaltungen möglich sind. Trotz seiner Leichtigkeit ist es widerstandsfähig und langlebig.
Aufgrund dieser Kombination aus Komfort und Funktion wird Tactel häufig in Sport- und Freizeitbekleidung verwendet, etwa bei Shirts, Unterwäsche oder Outdoor-Textilien. Es eignet sich besonders für Bereiche, in denen Bewegungsfreiheit, Atmungsaktivität und schnelle Trocknung gefragt sind.
T
Kleine Etiketten oder Labelkennzeichnungen an der Außenseite von Kleidungsstücken.
Dienen der sichtbaren Markenkennzeichnung und erhöhen den Wiedererkennungswert.
Oft als dezentes Designelement in Nähte oder Säume integriert.
Synonymes : Label, Markenetikett, Außenetikett, Brand-Tag
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Tags sind kleine, außen angebrachte Etiketten oder Stofflabels, die ein Kleidungsstück sichtbar mit einer Marke oder einem Hersteller kennzeichnen. Sie befinden sich häufig an Nähten, Säumen, Taschen oder anderen gut erkennbaren Stellen und tragen in der Regel den Markennamen, ein Logo oder ein charakteristisches Symbol.
Neben ihrer funktionalen Aufgabe der Markenkennzeichnung erfüllen Tags auch eine gestalterische Rolle. Sie werden bewusst als Designelement eingesetzt und tragen zur optischen Identität eines Kleidungsstücks bei. Gerade bei modernen oder markenbewussten Kollektionen sind sie ein wichtiges Detail, das den Wiedererkennungswert erhöht.
Tags können in unterschiedlichen Größen, Materialien und Ausführungen gestaltet sein – von dezent und minimalistisch bis auffällig und markant. Sie sind ein typisches Merkmal vieler Labels und unterstreichen die Zugehörigkeit eines Produkts zu einer bestimmten Marke oder Stilrichtung.
T
Ärmelloses Oberteil mit weiten Armausschnitten und meist schmalen Trägern.
Leichtes, luftiges Kleidungsstück für warme Temperaturen oder sportliche Aktivitäten.
Oft aus elastischen Materialien gefertigt und körpernah geschnitten.
Synonymes : Achselshirt, ärmelloses Shirt, Muskelshirt, Unterhemd (modisch)
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Ein Tank Top ist ein ärmelloses Oberteil, das sich durch seine weiten Armausschnitte und eine reduzierte, klare Schnittform auszeichnet. Optisch erinnert es an ein klassisches Unterhemd, ist jedoch in der Mode längst als eigenständiges Kleidungsstück etabliert. Typisch sind schmale Träger, ein runder oder leicht ausgeschnittener Halsausschnitt und eine meist körpernahe Passform.
Tank Tops werden häufig aus leichten, elastischen Materialien wie Baumwolljersey oder Mischgeweben gefertigt, die für ein angenehmes Tragegefühl und gute Bewegungsfreiheit sorgen. Aufgrund ihrer luftigen Konstruktion sind sie besonders bei warmem Wetter oder beim Sport beliebt.
Neben ihrer Funktion als Sommer- oder Sportbekleidung werden Tank Tops auch vielseitig in Freizeitoutfits integriert oder als Unterziehteil genutzt. Sie lassen sich einfach kombinieren und sind ein fester Bestandteil moderner, legerer Garderoben.
T
Jeans mit nach unten schmal zulaufendem Beinverlauf.
Oben weiter geschnitten für bequemen Sitz, zum Knöchel hin deutlich enger.
Kombiniert Komfort im Hüftbereich mit einer modernen, körpernahen Silhouette.
Synonymes : konisch geschnittene Jeans, Jeans mit schmal zulaufendem Bein, Tapered Fit Jeans
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Tapered Jeans sind Hosen mit einer charakteristischen Passform, bei der das Bein vom Oberschenkel bis zum Knöchel hin schmaler wird. Im oberen Bereich, insbesondere an Hüfte und Oberschenkeln, sind sie weiter und bequemer geschnitten, wodurch sie eine angenehme Bewegungsfreiheit bieten. Zum unteren Beinabschluss hin verjüngt sich die Form deutlich und liegt enger am Knöchel an.
Diese Schnittform vereint die Vorteile einer lockeren Passform im oberen Bereich mit einer modernen, schlanken Optik im unteren Bereich. Tapered Jeans können sowohl mit hohem als auch mit niedrigem Bund angeboten werden und sind in verschiedenen Waschungen und Materialien erhältlich.
Sie eignen sich für unterschiedliche Stilrichtungen – von lässig bis gepflegt – und lassen sich vielseitig kombinieren. Durch die ausgewogene Silhouette sind sie besonders beliebt bei Trägern, die Komfort und eine zeitgemäße Passform miteinander verbinden möchten.
T
Tapered Leg bezeichnet einen verjüngenden Beinverlauf bei Hosen.
Das Hosenbein ist am Oberschenkel weiter geschnitten und wird zum Knöchel hin schmaler.
Diese Passform sorgt für eine moderne Silhouette und verbindet Komfort mit einer schlanken Optik.
Synonymes : Tapered Fit, verjüngender Schnitt, schmal zulaufendes Hosenbein, konischer Beinverlauf
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Tapered Leg beschreibt eine Schnittform bei Hosen, bei der das Bein von oben nach unten schmaler verläuft. Während der Bereich an Hüfte und Oberschenkel meist etwas weiter geschnitten ist, wird das Hosenbein zum Knöchel hin enger. Dieser sogenannte verjüngende Schnitt sorgt für eine moderne und dynamische Silhouette.
Durch die Kombination aus mehr Bewegungsfreiheit im oberen Beinbereich und einem schmaleren Abschluss wirkt die Hose gleichzeitig bequem und stilvoll. Die Passform liegt nicht so eng am Bein wie bei Skinny-Fit-Modellen, bietet aber dennoch eine schlanke Linienführung.
Tapered-Leg-Schnitte finden sich häufig bei Jeans, Chinos oder modernen Stoffhosen. Sie sind sowohl in der Damen- als auch in der Herrenmode verbreitet und werden besonders in zeitgemäßen Casual- und Streetwear-Looks eingesetzt.
T
Taupe ist ein neutraler Farbton aus einer Mischung von Grau und Braun.
Die Farbe kann je nach Nuance heller oder dunkler ausfallen.
Taupe gilt als vielseitige und zeitlose Farbe in der Mode.
Synonymes : Graubraun, graubrauner Farbton, Taupe-Farbe
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Taupe ist ein Farbton, der zwischen Grau und Braun liegt und zu den neutralen Farben in der Mode zählt. Die genaue Farbabstufung kann variieren, da Taupe sowohl in helleren als auch in dunkleren Nuancen vorkommt. Dadurch reicht das Spektrum von graubraunen bis hin zu wärmeren, leicht bräunlichen Tönen.
Der Name der Farbe stammt aus dem Französischen. „Taupe“ bedeutet Maulwurf und bezieht sich auf die graubraune Fellfarbe dieses Tieres. Diese natürliche Farbwirkung spiegelt sich auch in der vielseitigen Einsetzbarkeit des Farbtons wider.
In der Mode wird Taupe häufig für Kleidung, Schuhe und Accessoires verwendet, da sich der Farbton gut mit vielen anderen Farben kombinieren lässt. Er wirkt dezent, elegant und zeitlos und eignet sich sowohl für klassische als auch für moderne Outfits. Besonders in der neutralen Farbpalette dient Taupe oft als Alternative zu Grau, Beige oder Braun.
T
Sichtbare Nähte, die ein Kleidungsstück in mehrere Schnittteile gliedern.
Dienen sowohl der Passform als auch der optischen Gestaltung.
Ermöglichen eine bessere Anpassung an die Körperform.
Synonymes : Teilungsnaht, Schnittnaht, formgebende Naht
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Teilungsnähte sind Nähte, die entstehen, wenn ein Kleidungsstück aus mehreren Schnittteilen zusammengesetzt wird. Sie verlaufen sichtbar über das Material und strukturieren die Oberfläche des Kleidungsstücks. Ihr Einsatz ist sowohl funktional als auch gestalterisch begründet.
Funktional ermöglichen Teilungsnähte eine präzisere Anpassung an die Körperform. Durch das Aufteilen größerer Flächen in mehrere Schnittsegmente können Rundungen, etwa an Beinen, Taille oder Brust, besser modelliert werden. So entsteht eine passgenauere und ergonomischere Form, die den Sitz und Tragekomfort verbessert.
Darüber hinaus werden Teilungsnähte gezielt als Designelement eingesetzt. Sie können Linien betonen, die Silhouette beeinflussen oder dem Kleidungsstück eine strukturierte, moderne Optik verleihen. Je nach Platzierung und Ausführung tragen sie wesentlich zum Gesamtbild und zur Wertigkeit eines Produkts bei.
T
Markenfaser auf Zellulosebasis mit weichem Griff und hoher Atmungsaktivität.
Bietet effektiven Feuchtigkeitstransport und hohen Tragekomfort.
Wird häufig in nachhaltiger und hochwertiger Bekleidung eingesetzt.
Synonymes : Lyocell (Markenfaser), Tencel-Faser, Zellulosefaser (regeneriert)
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Tencel ist eine Markenfaser aus regenerierter Zellulose und gehört zur Gruppe der sogenannten Lyocellfasern. Ausgangsstoff ist Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, das in einem umweltschonenden Verfahren zu feinen, glatten Fasern verarbeitet wird. Im Vergleich zu ähnlichen Materialien wie Viskose zeichnet sich Tencel durch ein besonders effizientes Herstellungsverfahren und eine hohe Umweltverträglichkeit aus.
Die Faser überzeugt durch ihre weiche, glatte Oberfläche und einen angenehm kühlen Griff auf der Haut. Zudem verfügt Tencel über ein sehr gutes Feuchtigkeitsmanagement: Es kann Feuchtigkeit aufnehmen und schnell wieder abgeben, wodurch ein ausgeglichenes Körperklima unterstützt wird. Auch optisch bietet das Material Vorteile, etwa durch einen dezenten Glanz, der als Lüsteroptik wahrgenommen wird.
Tencel wird in vielen Bereichen der Bekleidungsindustrie eingesetzt, beispielsweise für Shirts, Blusen, Kleider oder Bettwäsche. Es kann sowohl allein als auch in Mischgeweben verarbeitet werden und verbindet Komfort, Funktionalität und Nachhaltigkeit. Als eingetragenes Markenzeichen steht Tencel zudem für definierte Qualitätsstandards in der Faserproduktion.
T
Waschaktive Substanzen in Reinigungs- und Waschmitteln.
Senken die Oberflächenspannung von Wasser und lösen Schmutz aus Textilfasern.
Ermöglichen eine effektive Reinigung von Kleidung.
Synonymes : waschaktive Substanzen, Detergenzien, waschaktive Stoffe
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Tenside sind zentrale Bestandteile von Wasch- und Reinigungsmitteln und verantwortlich für die eigentliche Reinigungswirkung. Sie wirken, indem sie die Oberflächenspannung des Wassers herabsetzen. Dadurch kann das Wasser besser in die Fasern eindringen und Verschmutzungen lösen.
Die Moleküle der Tenside besitzen eine spezielle Struktur: Ein Teil bindet an Wasser, während der andere Teil Schmutz und Fett anzieht. Auf diese Weise werden Schmutzpartikel aus den Textilien gelöst, in der Waschflotte gebunden und anschließend ausgespült. Dieser Prozess ermöglicht eine gründliche Reinigung auch bei niedrigeren Temperaturen.
Tenside sind in verschiedenen Varianten erhältlich und werden je nach Anwendungsbereich eingesetzt. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Pflege und Reinigung von Textilien und tragen dazu bei, die Materialeigenschaften und das Erscheinungsbild von Kleidung langfristig zu erhalten.
T
Modestil mit Einflüssen aus texanischer und mexikanischer Kultur.
Geprägt durch folkloristische Elemente, auffällige Muster und traditionelle Details.
Besonders in den 1980er-Jahren verbreitet, heute als Stilrichtung mit kulturellem Bezug genutzt.
Synonymes : texanisch-mexikanischer Stil, Tex-Mex-Stil, Folklore-Western-Stil
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Tex-Mex bezeichnet einen Modestil, der Elemente aus der texanischen und mexikanischen Kultur miteinander verbindet. Charakteristisch sind folkloristische Einflüsse, die sich in Mustern, Stickereien, Farben und typischen Gestaltungselementen widerspiegeln. Dazu gehören beispielsweise dekorative Ornamente, Fransen, Lederdetails oder traditionelle Schnittformen.
Der Stil erlangte vor allem in den 1980er-Jahren größere Bekanntheit und stand für eine expressive, kulturell inspirierte Mode. Er vereint rustikale, westlich geprägte Einflüsse mit farbenfrohen und handwerklich anmutenden Details aus der mexikanischen Tradition.
Heute wird Tex-Mex in der Mode als thematische Stilrichtung eingesetzt, die Authentizität, Individualität und kulturelle Vielfalt ausdrückt. Er findet sich sowohl in einzelnen Designelementen als auch in kompletten Looks wieder und wird häufig in Freizeit- und Festivalmode interpretiert.
T
Baumwollart mit mittellangen Fasern, auch als Upland Cotton bekannt.
Wird überwiegend in den USA sowie in Mittelamerika und Mexiko angebaut.
Wichtiger Standardrohstoff für die Textilproduktion mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten.
Synonymes : Upland Cotton, amerikanische Hochlandbaumwolle, Standardbaumwolle
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Texas-Baumwolle bezeichnet eine weit verbreitete Baumwollart, die auch unter dem Namen Upland Cotton oder Amerikanische Hochlandbaumwolle bekannt ist. Sie stammt ursprünglich aus Mittelamerika und Mexiko und wird heute in großen Mengen in den USA angebaut, insbesondere in Regionen wie Texas. Diese Baumwollart macht den Großteil der amerikanischen Baumwollproduktion aus.
Die Fasern der Texas-Baumwolle sind mittellang und liegen typischerweise in einem Bereich von etwa 22 bis 32 Millimetern. Dadurch bietet sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Festigkeit, Verarbeitbarkeit und Komfort. Sie ist weniger fein als langstapelige Baumwolle, dafür aber robust und vielseitig einsetzbar.
Aufgrund ihrer Eigenschaften wird Texas-Baumwolle in zahlreichen Textilprodukten verwendet, etwa für Kleidung, Heimtextilien und Mischgewebe. Sie gilt als Standardqualität in der Baumwollverarbeitung und ist aufgrund ihrer Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit ein zentraler Rohstoff in der globalen Textilindustrie.
T
Sammelbegriff für alle Materialien und Produkte aus textilen Fasern.
Umfasst Naturfasern, Chemiefasern und daraus hergestellte Stoffe und Gewebe.
Grundlage für Bekleidung, Heimtextilien und technische Anwendungen.
Synonymes : textile Materialien, Faserstoffe, Stoffe, Gewebe
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Textilien bezeichnen sämtliche Materialien, die aus Fasern hergestellt und zu Flächengebilden wie Geweben, Gewirken, Gestricken oder Vliesstoffen verarbeitet werden. Der Begriff umfasst sowohl die Fasern selbst als auch die daraus entstehenden Stoffe und fertigen Produkte.
Grundsätzlich wird zwischen Naturfasern wie Baumwolle, Wolle oder Seide und Chemiefasern wie Polyester, Polyamid oder Aramid unterschieden. Darüber hinaus existieren zahlreiche weitere Faserarten, darunter pflanzliche, tierische und synthetische Materialien. Normen und Fachliteratur unterscheiden eine Vielzahl unterschiedlicher Textilfasern, die jeweils spezifische Eigenschaften aufweisen.
Textilien finden in vielen Bereichen Anwendung, insbesondere in der Bekleidungsindustrie, aber auch bei Heimtextilien, technischen Geweben und Spezialanwendungen. Ihre Eigenschaften – etwa Festigkeit, Elastizität, Atmungsaktivität oder Pflegeleichtigkeit – hängen maßgeblich von der verwendeten Faser und der Herstellungsart ab. Damit bilden Textilien die Grundlage für nahezu alle stofflichen Produkte im Mode- und Einrichtungsbereich.
T
Gesamtheit von Angebot, Nachfrage und Umsatz im Bereich Textilien und Bekleidung.
Umfasst Produktion, Handel und Konsumverhalten.
Dient als Kennzahl zur Einordnung von Marktvolumen und Pro-Kopf-Verbrauch.
Synonymes : Bekleidungsmarkt, Textilbranche, Modemarkt
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Der Textilmarkt beschreibt die wirtschaftlichen Aktivitäten rund um Herstellung, Vertrieb und Konsum von Textilien und Bekleidung. Er umfasst alle Marktteilnehmer – von Produzenten über Groß- und Einzelhandel bis hin zu Endverbrauchern – und bildet die Grundlage für die Analyse von Angebot und Nachfrage in der Branche.
Wichtige Kennzahlen des Textilmarkts sind unter anderem der Gesamtumsatz sowie der Pro-Kopf-Verbrauch. Diese geben Aufschluss darüber, wie viel Konsumentinnen und Konsumenten durchschnittlich für Kleidung und Textilien ausgeben und wie sich der Markt entwickelt. Solche Werte dienen Unternehmen und Branchenverbänden als Orientierung für Trends, Kaufverhalten und wirtschaftliche Bedeutung.
Der Textilmarkt ist dynamisch und wird von Faktoren wie Modeentwicklungen, globalen Lieferketten, Preisstrukturen und Nachhaltigkeitsthemen beeinflusst. Er spielt eine zentrale Rolle in der Wirtschaft und zählt weltweit zu den bedeutenden Konsumgütermärkten.
T
Spezielle Denimvariante mit zusätzlicher Schicht für eine wärmere Optik oder Funktion.
Besteht aus einem leichten Grundgewebe mit aufgebrachter Denim-Oberfläche.
Nach der Wäsche entsteht eine gefüttert wirkende, strukturierte Optik.
Synonymes : Double Denim (Verarbeitung), doppellagiger Denim, beschichteter Denim
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Thermo-Denim, auch als Double Denim bezeichnet, ist eine besondere Verarbeitung von Jeansstoffen, bei der ein leichtes Trägermaterial mit einer Denim-Schicht kombiniert wird. Dabei wird der Denim zunächst auf ein anderes Gewebe aufgebracht, häufig durch ein Klebeverfahren.
Im weiteren Veredelungsprozess, insbesondere beim Waschen, kann sich die Verbindung teilweise lösen. Dadurch entsteht eine Optik, die an ein gefüttertes oder doppellagiges Material erinnert. Diese spezielle Struktur verleiht dem Stoff eine interessante Haptik und einen individuellen Look.
Thermo-Denim wird vor allem für modische Jeans und Jacken eingesetzt, bei denen neben der klassischen Denim-Optik auch ein besonderer visueller Effekt im Vordergrund steht. Je nach Verarbeitung kann zusätzlich ein leicht isolierender Charakter entstehen, wodurch sich das Material auch für kühlere Temperaturen eignet.
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Markenfaser für wärmeisolierende, leichte Textilien.
Speichert Körperwärme und sorgt gleichzeitig für ein geringes Gewicht.
Wird vor allem in Winter- und Funktionsbekleidung eingesetzt.
Synonymes : Thermolite-Faser, wärmeisolierende Funktionsfaser, Thermofaser
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Thermolite ist eine Markenfaser, die speziell für wärmeisolierende Textilien entwickelt wurde. Sie basiert auf synthetischen Fasern mit einer besonderen Struktur, die Luft einschließt und dadurch eine effektive Wärmespeicherung ermöglicht. Trotz dieser isolierenden Eigenschaft bleibt das Material leicht und angenehm zu tragen.
Die Faser wird häufig in Winterbekleidung, Outdoor- und Wintersportausrüstung eingesetzt, etwa in Jacken, Handschuhen oder Funktionsunterwäsche. Sie sorgt dafür, dass die Körperwärme erhalten bleibt, ohne die Bewegungsfreiheit durch schweres Material einzuschränken.
Ein weiterer Vorteil von Thermolite ist die Kombination aus Wärmeleistung und Tragekomfort. Das Material trocknet schnell, ist pflegeleicht und eignet sich besonders für aktive Einsatzbereiche bei niedrigen Temperaturen. Dadurch ist es ein etablierter Bestandteil moderner Funktionsbekleidung.
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Denimgewebe mit charakteristischer, unregelmäßiger Struktur durch den Einsatz unterschiedlicher Effektgarne.
Erzeugt eine lebendige, authentische Oberfläche mit besonderer Haptik.
Bekannt für seinen natürlichen Look und eine markante, fühlbare Textur.
Synonymes : Slub-Denim, strukturierter Slub-Denim, Effektgarn-Denim
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Three Slub Denim bezeichnet eine spezielle Denimqualität, bei der mehrere unterschiedlich strukturierte Garne – sogenannte Slubs – im Gewebe kombiniert werden. Diese Garne weisen bewusst variierende Verdickungen und Unregelmäßigkeiten auf, die zu einem lebendigen und ungleichmäßigen Fadenverlauf führen. Durch den Einsatz mehrerer Slub-Garne entsteht eine besonders ausgeprägte und individuelle Oberflächenstruktur.
Das Ergebnis ist ein Denimstoff mit auffälliger, authentischer Optik, der sich deutlich von klassischen, gleichmäßig gewebten Jeansstoffen unterscheidet. Die Oberfläche wirkt natürlicher und handwerklicher, während die Haptik zugleich griffig, weich und stabil ist.
Three Slub Denim wird vor allem bei hochwertigen oder charakterstarken Jeans eingesetzt, bei denen eine besondere Materialwirkung im Vordergrund steht. Die Kombination aus visueller Tiefe, angenehmem Griff und robuster Struktur macht diesen Denim zu einer markanten Variante innerhalb der Jeansstoffe.
T
Färbetechnik mit charakteristischen, unregelmäßigen Mustern durch Abbinden und Färben von Textilien.
Erzeugt individuelle Farbverläufe und batikähnliche Effekte.
Wird häufig für kreative und auffällige Designs eingesetzt.
Synonymes : Batiktechnik, Abbinde-Färbung, Batiklook
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Tie-Dye ist eine kreative Färbetechnik, bei der Textilien vor dem Färben gefaltet, gedreht oder gebunden werden. Anschließend werden sie mit Bändern oder Schnüren fixiert, sodass bestimmte Bereiche des Stoffes vom Farbstoff ausgeschlossen bleiben. Beim Eintauchen in das Färbebad entstehen dadurch charakteristische, unregelmäßige Muster mit hellen und dunklen Bereichen.
Das Ergebnis sind individuelle, oft farbenfrohe Designs, die an Batik erinnern, jedoch meist freier und weniger symmetrisch wirken. Jedes Kleidungsstück ist dabei ein Unikat, da die Musterung durch den manuellen Prozess variiert.
Tie-Dye wird vor allem in der Freizeit- und Sommermode eingesetzt und steht für einen kreativen, oft lässigen Stil. Die Technik eignet sich für verschiedene Materialien und Kleidungsstücke wie T-Shirts, Kleider oder Accessoires und wird sowohl industriell als auch im DIY-Bereich angewendet.
T
Druckverfahren, bei dem Farbe aus vertieften Bereichen einer Druckform auf das Material übertragen wird.
Ermöglicht gleichmäßige, detailreiche und großflächige Muster.
Wird häufig in der Textilveredelung und bei hochwertigen Drucken eingesetzt.
Synonymes : Rotationstiefdruck, Gravurdruck, Tiefdruckverfahren
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Der Tiefdruck ist ein Druckverfahren, bei dem sich die Druckfarbe in feinen Vertiefungen einer Druckform, meist einer gravierten Walze, befindet. Beim Druckvorgang wird die Farbe aus diesen Vertiefungen auf das Material übertragen, während die erhabenen Flächen farbfrei bleiben. Dadurch entstehen präzise und gleichmäßige Druckbilder.
Dieses Verfahren eignet sich besonders für großflächige Muster, feine Details und wiederkehrende Designs. In der Textilindustrie wird Tiefdruck häufig eingesetzt, um Stoffe mit gleichmäßigen, hochwertigen Mustern zu versehen. Die Technik ermöglicht eine hohe Farbintensität und eine exakte Wiedergabe von Motiven.
Aufgrund seiner Effizienz und Qualität wird Tiefdruck vor allem in industriellen Produktionsprozessen verwendet. Er ist besonders vorteilhaft bei hohen Stückzahlen und sorgt für konsistente Ergebnisse über große Materialmengen hinweg.
T
Leichtes Färbe-Finish, bei dem Stoffe dezent eingefärbt werden.
Erzeugt einen sanften, oft leicht bräunlichen oder farbigen Ton.
Sorgt für eine subtile Farbveränderung ohne starke Überdeckung des Grundmaterials.
Synonymes : Tint-Finish, leichte Tönung, Farbton-Finish
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Tinted bezeichnet ein Veredelungsverfahren in der Textilbearbeitung, bei dem ein Stoff in eine leicht gefärbte Flüssigkeit getaucht oder gespült wird. Ziel ist keine vollständige Durchfärbung, sondern eine dezente Tönung der Oberfläche. Dadurch erhält das Material einen feinen Farbstich, der die ursprüngliche Optik ergänzt, ohne sie zu überdecken.
Typisch ist ein leicht bräunlicher oder wärmer wirkender Farbton, es können jedoch auch andere Farben eingesetzt werden. Da der Stoff nur kurz behandelt und nicht intensiv gefärbt wird, bleibt die Wirkung bewusst zurückhaltend und transparent.
Das Tinted-Finish wird häufig bei Denim und anderen Stoffen eingesetzt, um eine natürliche, leicht gealterte oder nuancierte Optik zu erzielen. Es eignet sich besonders für Designs, bei denen subtile Farbeffekte und eine authentische Ausstrahlung im Vordergrund stehen.
T
Denim mit zusätzlicher, leichter Farbtönung über dem ursprünglichen Indigo.
Erzeugt modische Farbnuancen wie Rosé, Grün oder warme Vintage-Töne.
Sorgt für individuelle Optik ohne vollständige Überfärbung des Materials.
Synonymes : getönter Denim, farblich behandelter Denim, Denim mit Farbfinish
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Tinted Denim bezeichnet Jeansstoffe oder fertige Jeanshosen, die nachträglich mit einer leichten Farbtönung versehen werden. Dabei wird der klassische Indigo-Grundton nicht vollständig überdeckt, sondern gezielt verändert oder ergänzt. Durch das Tinted-Verfahren entsteht eine subtile Farbnuance, die dem Denim eine neue, modische Wirkung verleiht.
Typische Effekte sind leicht rosafarbene, grünliche oder wärmere, bräunliche Töne, die dem Material eine individuelle und oft vintage-inspirierte Optik geben. Die Behandlung erfolgt meist durch ein schonendes Färbe- oder Spülverfahren, sodass die ursprüngliche Struktur und der Charakter des Denims erhalten bleiben.
Tinted Denim wird eingesetzt, um klassische Jeans optisch aufzuwerten und an aktuelle Modetrends anzupassen. Das Ergebnis sind vielseitige Designs mit feinen Farbveränderungen, die sich von traditionellen Denimfarben abheben, ohne deren typische Eigenschaften zu verlieren.
T
Druckverfahren, bei dem Motive zunächst auf einen Träger gedruckt und anschließend auf Textilien übertragen werden.
Ermöglicht präzise, detailreiche und farbintensive Designs.
Wird häufig für gleichmäßige Muster und komplexe Druckbilder eingesetzt.
Synonymes : Umdruckverfahren, Transferprint, Thermotransferdruck
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Transferdruck, auch als Umdruckverfahren bezeichnet, ist ein Verfahren der Textilveredelung, bei dem ein Motiv zunächst auf ein spezielles Trägermaterial wie Papier gedruckt wird. In einem zweiten Schritt wird dieses Motiv mithilfe von Druck, Hitze und meist eines Kalanders auf den Stoff übertragen.
Durch dieses zweistufige Verfahren lassen sich sehr feine Details, klare Konturen und intensive Farben realisieren. Der Druck wird gleichmäßig auf die Textiloberfläche übertragen, ohne dass die Farbe direkt während des Druckvorgangs in den Stoff eingebracht werden muss.
Transferdruck eignet sich besonders für komplexe Muster, Fotodrucke oder großflächige Designs und wird in der Mode- sowie in der technischen Textilverarbeitung eingesetzt. Das Verfahren bietet eine hohe Reproduzierbarkeit und ist daher ideal für Serienproduktionen mit gleichbleibender Qualität.
T
Markenname für Polyesterfasern und -filamente.
Steht für synthetische Textilien mit hoher Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit.
Wird in Bekleidung, Heimtextilien und technischen Anwendungen eingesetzt.
Synonymes : Trevira-Polyester, Polyesterfaser (Marke), Trevira-Filament
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Trevira ist ein eingetragenes Markenzeichen für Polyesterfasern und -filamente, die in verschiedenen Spinnverfahren hergestellt werden. Die Marke steht für hochwertige synthetische Materialien, die sich durch ihre Robustheit, Formstabilität und einfache Pflege auszeichnen.
Polyesterfasern wie Trevira sind widerstandsfähig gegenüber Knitterbildung, behalten ihre Form auch bei häufiger Nutzung und trocknen schnell. Dadurch eignen sie sich für eine Vielzahl von Anwendungen, von Bekleidung über Heimtextilien bis hin zu funktionalen und technischen Textilien.
Im Laufe der Entwicklung hat sich Trevira als etablierte Marke für Polyesterprodukte positioniert und wird häufig in Bereichen eingesetzt, in denen langlebige und pflegeleichte Materialien gefragt sind. Je nach Ausführung können zusätzliche Eigenschaften wie Schwerentflammbarkeit oder besondere Oberflächenstrukturen realisiert werden.
T
Elektrisches Haushaltsgerät zum Trocknen von Kleidung und Textilien.
Entzieht Feuchtigkeit durch warme Luft und Bewegung.
Ermöglicht schnelles und wetterunabhängiges Trocknen.
Synonymes : Wäschetrockner, Wäschetrocknungsgerät, elektrischer Trockner
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Ein Trockner ist ein elektrisches Gerät, das dazu dient, gewaschene Kleidung und andere Textilien schnell und effizient zu trocknen. Dabei wird warme Luft durch die Trommel geleitet, während sich die Textilien bewegen. So wird die enthaltene Feuchtigkeit verdampft und aus dem Gerät abgeführt oder gesammelt.
Es gibt verschiedene Arten von Trocknern, darunter Ablufttrockner, Kondenstrockner und Wärmepumpentrockner, die sich in ihrer Funktionsweise und Energieeffizienz unterscheiden. Moderne Geräte bieten unterschiedliche Programme, die auf verschiedene Materialien und Pflegeanforderungen abgestimmt sind.
Der Einsatz eines Trockners ermöglicht ein unabhängiges Trocknen von Wäsche, unabhängig von Wetter oder Platz für das Aufhängen. Gleichzeitig sollte auf die Pflegehinweise der Textilien geachtet werden, da nicht alle Materialien für die maschinelle Trocknung geeignet sind.
T
Ärmelform, die am Oberarm schmal beginnt und zum Abschluss hin weit ausgestellt ist.
Erzeugt eine fließende, auffällige Silhouette mit modischem Charakter.
Wird häufig bei Blusen, Kleidern und femininen Designs eingesetzt.
Synonymes : ausgestellter Ärmel, Glockenärmel, Flare-Ärmel
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Der Trompetenärmel ist eine charakteristische Ärmelform, bei der der Ärmel am Ansatz normal oder schmal geschnitten ist und sich zum Ärmelsaum hin deutlich erweitert. Die Form erinnert an die Öffnung einer Trompete und verleiht dem Kleidungsstück eine elegante, fließende Optik.
Diese Schnittform wird häufig in der Damenmode verwendet, insbesondere bei Blusen, Kleidern oder leichten Oberteilen. Je nach Länge und Weite kann der Effekt dezent oder besonders auffällig ausfallen. Der ausgestellte Abschluss sorgt für Bewegung im Stoff und unterstreicht eine feminine Silhouette.
Trompetenärmel werden oft als gestalterisches Element eingesetzt, um schlichte Kleidungsstücke aufzuwerten oder modische Akzente zu setzen. Sie eignen sich sowohl für festliche als auch für alltagstaugliche Looks und bieten vielfältige Variationsmöglichkeiten im Design.
T
Strickpullover mit Stehkragen und kurzem Reißverschluss.
Ursprünglich aus der Seefahrt, heute ein klassisches Kleidungsstück für Freizeit und Outdoor.
Typisch sind robuste Materialien und ein funktionales, zeitloses Design.
Synonymes : Segelpullover, Seemannspullover, Strickpullover mit Reißverschlusskragen
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Der Troyer ist ein traditioneller Strickpullover, der seinen Ursprung in der Arbeitskleidung von Seeleuten hat. Charakteristisch sind ein hochschließender Stehkragen sowie ein kurzer Reißverschluss im Halsbereich, der das An- und Ausziehen erleichtert und zusätzlichen Schutz vor Wind bietet.
Meist wird der Troyer aus grob gestrickten Materialien gefertigt, häufig aus Wolle oder robusten Mischfasern, die für Wärme und Strapazierfähigkeit sorgen. Farblich sind klassische Varianten oft in gedeckten Tönen wie Dunkelblau gehalten, angelehnt an maritime Vorbilder.
Heute ist der Troyer sowohl funktionales Kleidungsstück für Outdoor-Aktivitäten als auch ein beliebter Bestandteil der Freizeitmode. Er verbindet praktische Eigenschaften mit einem zeitlosen, maritimen Stil und lässt sich vielseitig kombinieren.
T
Längeres, locker geschnittenes Oberteil, das meist über der Hüfte endet oder bis zum Oberschenkel reicht.
Wird häufig über Hosen oder Leggings getragen.
Kennzeichnet sich durch eine bequeme Passform und vielseitige Schnittvarianten.
Synonymes : Longtop, langes Oberteil, Tunika-Bluse
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Die Tunika ist ein längeres Oberteil mit geradem oder leicht ausgestelltem Schnitt, das ursprünglich aus der antiken Kleidungstradition stammt. In der modernen Mode reicht sie meist über die Hüfte hinaus und kann je nach Design bis zum Oberschenkel oder kleidähnlich länger geschnitten sein.
Typisch für die Tunika ist ihre lockere, fließende Passform, die viel Bewegungsfreiheit bietet. Sie wird häufig über Hosen, Leggings oder schmal geschnittenen Röcken getragen. Varianten können mit seitlichen Schlitzen, Wickelelementen oder offenen Formen gestaltet sein, wodurch unterschiedliche Stilrichtungen möglich sind.
Tunikas sind vielseitig einsetzbar und reichen von schlichten, alltagstauglichen Modellen bis hin zu eleganteren Ausführungen. Sie werden aus verschiedenen Materialien gefertigt, etwa aus leichten Stoffen für den Sommer oder aus wärmenderen Qualitäten für kühlere Tage, und sind ein fester Bestandteil der Damenmode.
T
Umschläge am Hosenbein, die durch Hochkrempeln entstehen.
Ursprünglich funktional, heute ein bewusst eingesetztes Stilmittel.
Häufig bei Jeans, um Details wie Webkanten sichtbar zu machen.
Synonymes : Hosenaufschlag, Umschlag, gekrempelter Saum, Cuff (engl.)
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Turn-Ups bezeichnen umgeschlagene Hosenbeine, die durch das Hochkrempeln des Saums entstehen. Ursprünglich hatte diese Technik einen praktischen Zweck: Zu lange Hosen wurden einfach nach oben umgeschlagen, um die passende Länge zu erreichen. Besonders bei Kinderkleidung oder bei Jeans, die nach dem Waschen einlaufen konnten, war dies eine gängige Lösung.
Im Laufe der Zeit haben sich Turn-Ups zu einem modischen Detail entwickelt. Heute werden sie bewusst eingesetzt, um einem Outfit eine lässige oder individuelle Note zu verleihen. Besonders bei Jeans sind Turn-Ups beliebt, etwa um die Webkante (Selvedge) sichtbar zu machen oder Kontraste zwischen Innen- und Außenseite des Stoffes zu betonen.
In modernen Designs werden Turn-Ups auch gezielt gestaltet, beispielsweise durch farbige Innenstoffe, Muster oder Stickereien. Sie sind vor allem in der Freizeitmode und bei sommerlichen Looks verbreitet und dienen als stilistisches Element zur Aufwertung eines Outfits.
T
Eng anliegender Kragen, der den Hals ganz oder teilweise bedeckt.
Reicht von klassischem Rollkragen bis zu kürzeren, stehkragenähnlichen Varianten.
Sorgt für eine schlichte, elegante Optik und zusätzlichen Wärmeschutz.
Synonymes : Rollkragen, Stehrollkragen, Mock Neck, Rollkragenpullover
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Turtleneck ist die englische Bezeichnung für einen Rollkragen beziehungsweise eine eng anliegende Kragenform, die den Hals umschließt. Im Unterschied zum klassischen, umgeschlagenen Rollkragen kann ein Turtleneck auch kürzer ausfallen und eher an einen hohen Stehkragen erinnern.
Typisch ist die körpernahe Passform, bei der der Kragen eng am Hals anliegt und eine leicht aufsteigende Form zeigt. Dadurch entsteht eine klare, reduzierte Silhouette, die sowohl funktional als auch stilistisch wirkt. Der Turtleneck bietet Schutz vor Kälte und wird häufig in der kühleren Jahreszeit getragen.
Diese Kragenform findet sich bei verschiedenen Kleidungsstücken wie Pullovern, Shirts oder Kleidern und wird sowohl in eleganten als auch in minimalistischen oder modernen Looks eingesetzt. Durch seine Vielseitigkeit ist der Turtleneck ein fester Bestandteil zeitloser Mode.
T
Traditioneller Wollstoff mit rustikaler, oft melierter Oberfläche.
Ursprünglich handgewebt, heute meist maschinell hergestellt mit ähnlichem Charakter.
Typisch für robuste, wärmende Kleidung mit klassischer Optik.
Synonymes : Wolltweed, Tweedstoff, melierter Wollstoff, Streichgarnstoff mit Tweed-Charakter
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Tweed ist ein traditioneller Wollstoff, der ursprünglich als handgewebtes Material aus groben Garnen hergestellt wurde. Diese frühen Varianten zeichneten sich durch ihre hohe Qualität, Strapazierfähigkeit und ihren charakteristischen, leicht unregelmäßigen Look aus.
Heute umfasst der Begriff Tweed allgemein Streichgarnstoffe, die den typischen handwerklichen Charakter beibehalten. Dazu zählen Gewebe in Tuch- oder Köperbindung, häufig mit melierter, leicht haariger Oberfläche. Die besondere Struktur entsteht durch unterschiedlich gefärbte Fasern und Garne, die dem Stoff Tiefe und eine natürliche Optik verleihen.
Tweed wird vor allem für Jacken, Mäntel, Anzüge und Accessoires verwendet und ist bekannt für seine wärmenden Eigenschaften und seine Langlebigkeit. Der Stoff verbindet klassische Eleganz mit rustikalem Charme und ist fest in der traditionellen sowie modernen Mode verankert.
T
Twill bezeichnet eine Webart mit charakteristischer diagonal verlaufender Struktur.
Diese Bindung wird auch Köperbindung genannt und gehört zu den grundlegenden Webtechniken.
Typisch für Twill-Stoffe ist die schräg verlaufende Linie im Gewebe.
Synonymes : Köperbindung, Twill-Gewebe, Köpergewebe, Twillstoff
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Twill ist eine Webart in der Textilherstellung, die auch als Köperbindung bezeichnet wird. Neben der Leinwandbindung und der Atlasbindung gehört sie zu den drei grundlegenden Bindungsarten für gewebte Stoffe. Charakteristisch für Twill-Gewebe ist ein diagonal verlaufender Grat oder eine sichtbare Linienstruktur, die durch die spezielle Anordnung von Kett- und Schussfäden entsteht.
Bei dieser Webtechnik verlaufen die Fäden so, dass sich eine schräg gerichtete Struktur im Stoff bildet. Diese diagonalen Linien können je nach Herstellung von links oben nach rechts unten oder umgekehrt verlaufen. Die Struktur sorgt dafür, dass Twill-Stoffe besonders strapazierfähig und gleichzeitig flexibel sind.
Twill wird für viele unterschiedliche Textilien verwendet und ist besonders bekannt aus der Herstellung von Denimstoffen für Jeans. Durch seine robuste Struktur eignet sich das Gewebe gut für Bekleidung, die langlebig und widerstandsfähig sein soll. Gleichzeitig verleiht die charakteristische diagonale Optik dem Stoff ein markantes und typisches Erscheinungsbild.
T
Jeans mit bewusst verdrehten Seitennähten für eine besondere Passform.
Erzeugt ergonomisch geformte Hosenbeine und erhöht den Tragekomfort.
Heute sowohl funktionales als auch modisches Designelement.
Synonymes : Jeans mit gedrehten Nähten, Engineered Jeans, ergonomisch geschnittene Jeans
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Twisted Jeans sind Jeanshosen, bei denen die Seitennähte gezielt verdreht verlaufen. Diese spezielle Schnittführung sorgt dafür, dass sich die Hosenbeine der natürlichen Form des Beins besser anpassen. Das Ergebnis ist eine ergonomisch optimierte Passform mit hohem Tragekomfort und mehr Bewegungsfreiheit.
Bekannt wurde dieses Konzept durch die sogenannten „Engineered Jeans“, die Ende der 1990er-Jahre eingeführt wurden. Dabei wurde die klassische Five-Pocket-Jeans um eine innovative Schnitttechnik ergänzt, die den Verlauf der Nähte neu interpretiert und funktional verbessert hat.
Heute werden Twisted Jeans sowohl aus funktionalen als auch aus gestalterischen Gründen eingesetzt. Neben dem ergonomischen Vorteil dienen die verdrehten Nähte auch als auffälliges Designmerkmal, das der Jeans eine moderne und individuelle Optik verleiht.
T
Bekleidungskonzept mit mehreren Nutzungsfunktionen in einem Kleidungsstück.
Ermöglicht flexible Anwendung durch Umwandeln, Zusammenlegen oder Umfunktionieren.
Ideal für vielseitige, platzsparende und funktionale Lösungen
Synonymes : Multifunktionsdesign, wandelbare Kleidung, 2-in-1-Funktion, Kombinationsdesign
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Two-in-One-Design bezeichnet Kleidungsstücke oder textile Produkte, die so gestaltet sind, dass sie auf unterschiedliche Weise genutzt werden können. Durch spezielle Konstruktionen wie Reißverschlüsse, Knöpfe oder faltbare Elemente lassen sich Funktionen kombinieren oder verändern.
Typische Beispiele sind Jacken, die sich in Taschen verwandeln lassen, Mäntel mit zusätzlicher Funktion als Decke oder Schlafsack oder modulare Textilien, die sich zu neuen Formen zusammenfügen lassen. Dieses Konzept vereint mehrere Einsatzmöglichkeiten in einem Produkt und reduziert den Bedarf an separaten Kleidungsstücken.
Two-in-One-Design steht für Funktionalität, Flexibilität und Effizienz. Es wird besonders in Outdoor-, Reise- und Funktionsbekleidung eingesetzt, findet aber auch in der Alltagsmode Anwendung. Neben praktischem Nutzen spielt auch der innovative und kreative Aspekt eine wichtige Rolle.
T
Cordstoff mit zweifarbiger Optik durch unterschiedlich gefärbtes Grundgewebe und Rippen.
Erzeugt eine lebendige, leicht schimmernde Oberfläche.
Verleiht klassischen Cordmaterialien eine besondere visuelle Tiefe.
Synonymes : zweifarbiger Cord, Cord mit Farbkontrast, Bicolor-Cord
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Two-Tone-Cord ist eine spezielle Variante von Cordstoff, bei der zwei unterschiedliche Farben miteinander kombiniert werden. Dabei besitzt das Grundgewebe eine andere Farbgebung als die aufgeschnittenen Rippen, die den typischen Cordcharakter bilden. Durch diese Konstruktion schimmert die untere Farbe dezent durch die Rippenstruktur hindurch.
Das Ergebnis ist eine lebendige, mehrdimensionale Optik mit feinen Farbnuancen und einem besonderen Tiefeneffekt. Je nach Lichteinfall kann sich die Wirkung leicht verändern, wodurch der Stoff dynamisch und hochwertig erscheint.
Two-Tone-Cord wird vor allem für modische Kleidungsstücke wie Hosen, Jacken oder Hemden eingesetzt, bei denen neben der klassischen Cordstruktur auch eine individuelle Farbwirkung im Vordergrund steht. Er verbindet die Robustheit und den weichen Griff von Cord mit einem modernen, dekorativen Design.
U
Halsnaher, weit geschnittener Ausschnitt in leicht ovaler Form.
Verläuft von Schulter zu Schulter und betont Schlüsselbein und Nackenpartie.
Wird häufig bei eleganten Oberteilen und Kleidern eingesetzt.
Synonymes : Bateau-Ausschnitt, Bootsausschnitt, halsnaher breiter Ausschnitt
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Der U-Boot-Ausschnitt, auch als Bateau-Ausschnitt bekannt, ist eine besondere Ausschnittform, die sich durch ihren breiten, nahezu horizontalen Verlauf auszeichnet. Er liegt nah am Hals an und erstreckt sich von einer Schulter zur anderen, wobei er die Form der Schlüsselbeine sanft nachzeichnet.
Typisch ist die leicht elliptische Linienführung, die den oberen Brustbereich dezent bedeckt, während Schultern und Halspartie betont werden. Je nach Schnitt kann der Ausschnitt elegant geschlossen wirken oder leicht schulterfrei interpretiert sein, etwa im Carmen-Stil.
Der U-Boot-Ausschnitt wird häufig bei Kleidern, Blusen und feinen Oberteilen eingesetzt und verleiht dem Kleidungsstück eine klassische, feminine Ausstrahlung. Er eignet sich besonders für stilvolle und zeitlose Looks und lässt sich vielseitig
U
Hose mit weiter Form und Bündchen oder Abschluss unterhalb des Knies.
Wird unter dem Knie enger zusammengefasst und sitzt darüber locker.
Typisch für traditionelle, sportliche oder historische Kleidungsstile.
Synonymes : Knickerbocker, Schlumperhose, Kniebundhose
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Die Überfallhose ist eine spezielle Hosenform, die sich durch einen weiten Schnitt im oberen Bereich und einen engen Abschluss unterhalb des Knies auszeichnet. Der Stoff fällt oberhalb des Knies locker und voluminös, während er durch einen Bund, ein Bündchen oder eine Manschette unterhalb des Knies zusammengehalten wird.
Diese Konstruktion sorgt für Bewegungsfreiheit im oberen Beinbereich und gleichzeitig für einen sicheren Sitz am unteren Abschluss. Die Überfallhose ist eng verwandt mit historischen und traditionellen Hosenformen und findet sich auch in bestimmten Sport- oder Trachtenkontexten wieder.
In der modernen Mode wird sie gelegentlich als stilistisches Element aufgegriffen und interpretiert. Dabei steht sie für eine Kombination aus Komfort, Funktionalität und charakteristischer Silhouette.
U
Zusätzliche Färbung von bereits gefärbten oder gefertigten Textilien.
Erzeugt neue Farbnuancen und individuelle Effekte durch unterschiedliche Farbaufnahme.
Wird häufig bei mehrfarbigen Materialien oder Denim eingesetzt.
Synonymes : Overdyed, Überfärbung, Nachfärben, Second-Dye-Verfahren
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Überfärben, auch als Overdyed bezeichnet, ist ein Veredelungsverfahren, bei dem ein bereits gefärbtes oder fertig verarbeitetes Textil ein weiteres Mal eingefärbt wird. Diese zusätzliche Färbung erfolgt häufig im Stück und kann auf Materialien angewendet werden, die zuvor garn- oder flockengefärbt wurden.
Durch das Überfärben reagieren unterschiedliche Materialien oder bereits vorhandene Farben verschieden auf den neuen Farbton. Dadurch entstehen interessante Effekte, Farbüberlagerungen und individuelle Nuancen, die dem Kleidungsstück eine besondere Optik verleihen. Besonders bei mehrteiligen oder materialgemischten Textilien können so spannende Kontraste entstehen.
Das Verfahren wird auch häufig bei Denim eingesetzt, um klassische Jeans optisch zu verändern oder modische Farbtrends umzusetzen. Überfärben verbindet funktionale Färbetechnik mit gestalterischer Vielfalt und wird gezielt zur Erzeugung einzigartiger Looks genutzt.
U
Bezeichnungen für Denimvarianten, die durch zusätzliche Färbungen unterschiedliche Farbwirkungen erhalten.
Kombinieren ursprüngliche Indigo- oder Schwarzfärbungen mit weiteren Farbschichten.
Erzeugen charakteristische Looks von dezent bis intensiv.
Synonymes : Overdyed Denimarten, Denim mit Überfärbung, gefärbte Denimvarianten
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Überfärbte Denimarten beschreiben verschiedene Varianten von Jeansstoffen, die durch zusätzliche Färbeprozesse verändert wurden. Ausgangspunkt ist meist klassischer Denim, der anschließend erneut gefärbt wird, um neue Farbtiefen oder spezielle Effekte zu erzielen.
Zu den typischen Ausprägungen zählen verschiedene Kombinationen aus Grundfarbe und Überfärbung. Beim „Blue Blue Denim“ wird ein bereits blauer Denim nochmals blau gefärbt, wodurch ein besonders satter Farbton entsteht. „Blue Black Denim“ bezeichnet blaues Denim, das schwarz überfärbt wird und dadurch eine dunklere, tiefere Optik erhält. „Black Denim“ entsteht, wenn die Kettfäden schwarz gefärbt sind, während die Schussfäden hell bleiben. Wird dieser nochmals schwarz überfärbt, spricht man von „Black Black Denim“. Der Begriff „Black on Blue“ wird häufig synonym verwendet und beschreibt eine ähnliche, dunkel überlagerte Farbwirkung.
Diese unterschiedlichen Denimarten bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und werden gezielt eingesetzt, um modische Effekte, Kontraste oder besonders intensive Farbtöne zu erzeugen. Sie sind ein fester Bestandteil moderner Jeanskollektionen und ermöglichen eine große Bandbreite an Looks.
U
Denim, der nachträglich mit einer zusätzlichen Farbe überfärbt wird.
Erzeugt neue Farbnuancen wie Black on Blue oder Grey on Blue.
Typisch erkennbar an mitgefärbten Details wie Taschenfutter.
Synonymes : Overdyed Denim, nachgefärbter Denim, überfärbte Jeans
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Überfärbter Denim, auch als Overdyed Denim bezeichnet, beschreibt Jeansstoffe oder fertige Jeanshosen, die nach ihrer ursprünglichen Herstellung ein weiteres Mal eingefärbt werden. Dabei wird meist ein klassischer Indigo-Denim mit einer zusätzlichen Farbe überlagert, um neue Farbtöne und Effekte zu erzeugen.
Typische Varianten sind Kombinationen wie Schwarz auf Blau, Grau auf Blau oder auch farbige Töne wie Rot auf Indigo. Für diesen Prozess werden häufig Reaktivfarbstoffe eingesetzt, die eine gleichmäßige und intensive Überfärbung ermöglichen. Je nach Material und Ausgangsfarbe entstehen unterschiedliche Farbwirkungen und Tiefen.
Ein charakteristisches Merkmal von überfärbtem Denim ist, dass auch innenliegende Bereiche wie das Taschenfutter die neue Farbe annehmen. Dadurch lässt sich diese Veredelung gut erkennen. Überfärbter Denim wird gezielt eingesetzt, um klassische Jeans optisch zu verändern und modische, individuelle Looks zu schaffen.
U
Bezeichnung für besonders tiefdunklen Indigo-Denim.
Erreicht durch mehrfaches Eintauchen der Garne in Indigo-Farbbäder.
Erzeugt eine sehr satte, gleichmäßige und intensive Blautönung.
Synonymes : Deep Indigo Denim, extra dunkler Denim, Dark Indigo Finish
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Ultra Dark beschreibt einen extrem dunkel gefärbten Denim, der durch wiederholte Färbeprozesse mit Indigo entsteht. Dabei werden die Kettfäden vielfach – teils bis zu mehreren Dutzend Durchgängen – in das Farbbad eingetaucht, um eine maximale Farbtiefe zu erzielen.
Durch diese intensive Behandlung entsteht ein besonders satter, tiefblauer Farbton, der deutlich dunkler wirkt als bei herkömmlichem Denim. Die Oberfläche erscheint gleichmäßig und edel, mit nur minimalen Aufhellungen oder Kontrasten.
Ultra Dark Denim wird häufig für moderne, cleane Looks verwendet, bei denen eine hochwertige und zurückhaltende Optik im Vordergrund steht. Gleichzeitig bietet der dunkle Farbton eine gute Basis für dezente Waschungen oder individuelle Trageeffekte im Laufe der Nutzung.
U
Weit geschnittenes Überwurfkleidungsstück ohne oder mit minimalen Ärmeln.
Wird über anderer Kleidung getragen und bietet zusätzlichen Wärmeschutz.
Umfasst Varianten wie Cape, Poncho oder ähnliche Formen.
Synonymes : Cape, Poncho, Überwurf, Schulterumhang
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Ein Umhang ist ein locker fallendes Kleidungsstück, das über der eigentlichen Kleidung getragen wird und in erster Linie dem Schutz vor Kälte dient. Er zeichnet sich durch seine weite, oft ärmellose oder nur angedeutete Form aus und liegt meist über Schultern und Rücken auf.
Zu den typischen Varianten zählen Capes, Ponchos oder ähnliche Überwurfmodelle, die je nach Ausführung unterschiedlich lang und geschnitten sein können. Im Unterschied zu klassischen Mänteln ist der Umhang weniger strukturiert und bietet eine freiere, fließende Silhouette.
Umhänge werden sowohl funktional als auch modisch eingesetzt. Sie bieten Wärme, Bewegungsfreiheit und eine besondere optische Wirkung. Je nach Material und Design können sie von schlicht und praktisch bis hin zu elegant und dekorativ gestaltet sein.
U
Bezeichnung für ungefärbte Textilien, insbesondere Denim in Natur- oder Ecru-Farbe.
Ohne zusätzliche Färbung, daher mit ursprünglicher Faseroptik.
Wirkt natürlich, hell und oft leicht beige.
Synonymes : ungefärbt, naturbelassen, Ecru-Denim, Natural Denim
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Undyed bedeutet „ungefärbt“ und beschreibt Textilien, die ohne nachträgliche Färbung verarbeitet werden. Im Bereich Denim handelt es sich dabei meist um Stoffe in Natur- oder Ecru-Farbe, bei denen die ursprüngliche Farbe der Baumwollfasern sichtbar bleibt.
Da auf Färbeprozesse verzichtet wird, entsteht eine besonders natürliche Optik mit leicht warmem, beigefarbenem Ton. Gleichzeitig bleiben die ursprünglichen Eigenschaften des Materials unverändert, und der Stoff wirkt authentisch und puristisch.
Undyed Denim wird häufig in nachhaltigen oder bewusst reduzierten Kollektionen eingesetzt. Er bietet eine schlichte Alternative zu klassisch gefärbtem Denim und lässt sich vielseitig kombinieren. Zudem kann er im Laufe der Nutzung eine individuelle Patina entwickeln.
U
Bezeichnung für einfarbige Stoffe oder Kleidungsstücke ohne auffällige Mehrfarbigkeit.
Kann auch feine, tonale Muster enthalten.
Steht für eine ruhige, gleichmäßige Optik.
Synonymes : einfarbig, uni-farben, unifarben, plain, monochrom
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Uni beschreibt Textilien oder Kleidungsstücke, die überwiegend in einer einzigen Farbe gehalten sind. Im Gegensatz zu mehrfarbigen Mustern oder Drucken wirkt die Oberfläche gleichmäßig und ruhig. Dennoch können auch bei Uni-Stoffen dezente Strukturen oder tonale Muster vorhanden sein, die sich nur durch Licht oder Materialunterschiede abzeichnen.
Diese Eigenschaft macht Uni-Gewebe besonders vielseitig einsetzbar, da sie sich leicht kombinieren lassen und sowohl in schlichten als auch in eleganten oder modernen Designs verwendet werden können. Sie bilden häufig die Basis für Outfits oder dienen als Ausgleich zu auffälligeren Kleidungsstücken.
Uni ist ein grundlegender Begriff in der Mode und Textilbeschreibung und hilft dabei, Produkte nach ihrer optischen Wirkung klar einzuordnen. Besonders im Alltag und in klassischen Stilrichtungen spielen einfarbige Materialien eine zentrale Rolle.
U
Bezeichnung für Produkte, die unabhängig vom Geschlecht getragen oder genutzt werden können.
Bekleidung mit neutralem Schnitt und universeller Passform.
Häufig in standardisierten Größen wie S, M oder L angeboten.
Synonymes : geschlechtsneutral, genderneutral, für alle Geschlechter, Unisex-Mode
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Unisex beschreibt Kleidung und andere Produkte, die gleichermaßen für alle Geschlechter konzipiert sind. Im Modebereich bedeutet dies, dass Schnitt, Design und Passform so gestaltet sind, dass sie unabhängig von geschlechtsspezifischen Unterschieden getragen werden können. Häufig sind Unisex-Modelle etwas lockerer geschnitten und orientieren sich an neutralen Formen.
Typisch für Unisex-Bekleidung sind standardisierte Größenangaben wie S, M oder L, anstelle von geschlechtsspezifischen Maßsystemen. Besonders verbreitet ist dieses Konzept bei Freizeitkleidung wie Hoodies, T-Shirts oder Jeans.
Der Begriff wird auch über die Mode hinaus verwendet, etwa bei Parfüm oder Accessoires, die für alle Geschlechter geeignet sind. Unisex steht für Vielseitigkeit, Inklusion und eine moderne, geschlechtsneutrale Gestaltung.
U
Leichtes, ärmelloses Kleidungsstück, das direkt auf der Haut getragen wird.
Dient als zusätzliche Schicht für Wärme und Komfort.
Wird meist unter Hemden, Pullovern oder anderer Oberbekleidung getragen.
Synonymes : Leibchen, Achselhemd, Unterziehshirt, Tanktop (funktional)
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Das Unterhemd ist ein schlichtes, körpernah getragenes Kleidungsstück, das als erste Bekleidungsschicht dient. Ursprünglich entwickelte es sich aus sportlichen Trikots oder Leibchen, hat sich jedoch im Alltag als funktionales Basic etabliert.
Typischerweise ist ein Unterhemd ärmellos und aus leichten, hautfreundlichen Materialien wie Baumwolle oder Mischgeweben gefertigt. Es wird direkt auf der Haut getragen und erfüllt mehrere Funktionen: Es sorgt für zusätzliche Wärme bei kühleren Temperaturen, verbessert den Tragekomfort und kann Feuchtigkeit aufnehmen, um die darüberliegende Kleidung zu schützen.
Unterhemden sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, etwa mit breiten oder schmalen Trägern sowie unterschiedlichen Ausschnittformen. Sie sind ein praktisches und vielseitiges Kleidungsstück für den Alltag und werden sowohl aus funktionalen als auch aus hygienischen Gründen getragen.
U
Unterbekleidung in Hosenform, die direkt auf der Haut getragen wird.
Dient Hygiene, Komfort und Schutz der Oberbekleidung.
Erhältlich in verschiedenen Schnitten für unterschiedliche Bedürfnisse.
Synonymes : Unterwäschehose, Slip, Pants, Boxershorts
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Die Unterhose ist ein grundlegendes Kleidungsstück, das unter der eigentlichen Kleidung getragen wird und zur Unterwäsche gehört. Sie liegt direkt auf der Haut und erfüllt mehrere Funktionen: Sie sorgt für Hygiene, schützt die darüberliegende Kleidung vor Verschmutzung und erhöht den Tragekomfort.
Unterhosen sind in zahlreichen Varianten erhältlich, die sich in Schnitt, Passform und Material unterscheiden. Für Männer sind beispielsweise Modelle wie Slips, Boxershorts oder eng anliegende Pants verbreitet, während für Frauen unter anderem Slips, Hipster oder andere Formen üblich sind. Je nach Ausführung können sie enganliegend oder locker geschnitten sein.
Die Materialien reichen von Baumwolle über Mischgewebe bis hin zu funktionalen Stoffen, die Feuchtigkeit regulieren oder besonders elastisch sind. Dadurch lassen sich Unterhosen an unterschiedliche Anforderungen im Alltag, beim Sport oder bei besonderen Anlässen anpassen.
U
Inneres Kantenteil eines Kleidungsstücks, das unter die gegenüberliegende Seite gelegt wird.
Teil von Verschlusslösungen wie Knopfleisten oder Reißverschlüssen.
Sorgt für sauberen Abschluss, Stabilität und zusätzlichen Schutz.
Synonymes : Untertrittkante, innere Verschlusskante, Unterleiste
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Der Untertritt ist ein konstruktives Detail bei Kleidungsstücken mit Verschluss, bei dem eine Stoffkante unter die andere geführt wird. Typischerweise befindet er sich auf der Innenseite und wird von der darüberliegenden Kante – dem sogenannten Obertritt – überdeckt.
Bei Kleidungsstücken wie Mänteln, Jacken oder Hemden mit Knopfleiste liegt die Seite mit den Knöpfen häufig unter der Seite mit den Knopflöchern. Dadurch entsteht ein geschlossener, sauberer Übergang, der nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch funktionale Vorteile bietet.
Der Untertritt schützt vor Wind, verhindert das Eindringen von Kälte und sorgt dafür, dass der Verschluss stabil und langlebig bleibt. Er ist ein wichtiges Detail in der Bekleidungskonstruktion und trägt wesentlich zur Qualität und Funktionalität eines Kleidungsstücks bei.
U
Kleidungsstücke, die direkt auf der Haut unter der Oberbekleidung getragen werden.
Dienen Komfort, Hygiene und je nach Ausführung auch der Wärmeisolierung.
Umfasst verschiedene Formen wie Unterhemden, Unterhosen oder funktionale Basics.
Synonymes : Wäsche, Unterbekleidung, Dessous, Basics
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Unterwäsche bezeichnet alle Kleidungsstücke, die als erste Schicht direkt auf der Haut getragen werden. Sie erfüllt mehrere Funktionen: Sie sorgt für ein angenehmes Tragegefühl, unterstützt die Hygiene und kann je nach Material und Ausführung auch zur Wärmeregulierung beitragen.
Zu den typischen Bestandteilen der Unterwäsche zählen Unterhosen, Unterhemden, Shirts oder funktionale Basics. Diese sind in unterschiedlichen Schnitten, Materialien und Passformen erhältlich und werden an individuelle Bedürfnisse sowie an verschiedene Einsatzbereiche angepasst.
Moderne Unterwäsche wird häufig aus hautfreundlichen, atmungsaktiven und elastischen Materialien gefertigt. Dadurch bietet sie eine gute Passform, Bewegungsfreiheit und Feuchtigkeitsregulierung. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Bekleidung und bildet die Grundlage für Komfort und Wohlbefinden im Alltag.
U
Bezeichnung für Jeans, die nach der Produktion nicht gewaschen wurden.
Dunkler Farbton, fester Griff und natürliche Steifigkeit.
Kann beim ersten Waschen leicht einlaufen und verändert sich im Tragen.
Synonymes : ungewaschen, ungewaschener Denim, nicht gewaschene Jeans
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Unwashed beschreibt Denim oder Jeanshosen, die nach der Herstellung keinen Waschprozess durchlaufen haben. Dadurch bleibt die ursprüngliche, meist sehr dunkle Farbgebung erhalten, und das Material fühlt sich fester und steifer an als bei gewaschenen Varianten.
Im Gegensatz zu stark veredelten Jeans zeigt Unwashed-Denim eine klare, gleichmäßige Optik ohne Used-Effekte oder Aufhellungen. Beim ersten Waschen kann das Material leicht einlaufen und die Farbe etwas verändern. Mit der Zeit entwickelt sich durch Tragen und Pflege eine individuelle Patina.
Wichtig ist die Abgrenzung zu Raw Denim: Während Unwashed lediglich nicht gewaschen wurde, kann Raw Denim darüber hinaus komplett unbehandelt sein. Unwashed steht somit für eine ursprüngliche, unveredelte Optik mit natürlicher Entwicklung im Gebrauch.
U
Weit verbreitete Baumwollart mit mittellangen Fasern.
Hauptrohstoff der US-amerikanischen Baumwollproduktion.
Vielseitig einsetzbar und Standardqualität in der Textilindustrie.
Synonymes : Texasbaumwolle, amerikanische Hochlandbaumwolle, Standardbaumwolle
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Upland Cotton, auch bekannt als Texasbaumwolle oder Amerikanische Hochlandbaumwolle, ist die am häufigsten angebaute Baumwollart weltweit. Ursprünglich stammt sie aus Mittelamerika und Mexiko und wird heute in großen Mengen in den USA kultiviert, wo sie den überwiegenden Anteil der Baumwollproduktion ausmacht.
Die Fasern der Upland Cotton sind mittellang und liegen typischerweise im Bereich von etwa 22 bis 33 Millimetern. Diese Eigenschaften machen sie zu einem vielseitigen Rohstoff, der sich gut verarbeiten lässt und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Festigkeit, Komfort und Wirtschaftlichkeit bietet.
Upland Cotton wird für eine Vielzahl von Textilprodukten verwendet, darunter Bekleidung, Heimtextilien und Mischgewebe. Aufgrund ihrer breiten Verfügbarkeit und soliden Eigenschaften gilt sie als Standardbaumwolle und bildet die Grundlage vieler alltäglicher Textilien.
U
Veredelungsverfahren zur Erzeugung von Used-Effekten durch chemische Behandlung.
Gezielte Aufhellungen an typischen Tragezonen wie Knie oder Oberschenkel.
Ergebnis ist dauerhaft und nicht rückgängig zu machen.
Synonymes : chemisches Used Finish, chemischer Used-Look, Permanganat-Finish
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Das chemische Used Finish ist ein Verfahren in der Denimveredelung, bei dem durch den Einsatz von chemischen Substanzen gezielt Gebrauchsspuren imitiert werden. Häufig kommt dabei ein Oxidationsmittel wie Kaliumpermanganat zum Einsatz, das auf ausgewählte Bereiche des Kleidungsstücks aufgetragen wird.
Die Behandlung erfolgt meist punktuell, beispielsweise an Knien, Oberschenkeln oder Gesäßpartien, um natürliche Abnutzungserscheinungen nachzuahmen. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird die Chemikalie wieder ausgewaschen, wobei die behandelten Stellen aufgehellt bleiben. Da die Farbe tatsächlich gebleicht wird, ist der Effekt dauerhaft und kann nicht rückgängig gemacht werden.
Für ein gleichmäßiges und realistisches Ergebnis wird das Kleidungsstück häufig im hängenden Zustand behandelt. Das chemische Used Finish ermöglicht eine präzise Gestaltung von Wasch- und Alterungseffekten und ist ein wichtiger Bestandteil moderner Denim-Designprozesse.
U
Used-Look bezeichnet eine bewusst erzeugte, leicht abgenutzte Optik bei Kleidung.
Durch spezielle Wasch- und Bearbeitungsverfahren wirkt der Stoff wie bereits getragen.
Besonders häufig findet sich dieser Effekt bei Jeans und anderen Denimprodukten.
Synonymes : Used-Optik, Used-Style, Used-Waschung, Vintage-Look
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Der Used-Look beschreibt eine modische Gestaltung von Kleidung, bei der Stoffe gezielt so bearbeitet werden, dass sie wie bereits getragen oder leicht abgenutzt wirken. Dieser Effekt entsteht durch verschiedene Behandlungs- und Waschverfahren, bei denen der Stoff an bestimmten Stellen aufgehellt, aufgeraut oder strukturell verändert wird.
Typische Merkmale von Used-Look-Kleidung sind ausgewaschene Bereiche, sichtbare Farbverläufe oder bewusst gesetzte Abnutzungsspuren. In manchen Fällen gehören auch kleine Risse, Löcher oder ausgefranste Stellen zum Design. Diese Details verleihen dem Kleidungsstück eine individuelle und lässige Ausstrahlung.
Besonders verbreitet ist der Used-Look bei Jeans, da Denimstoffe durch unterschiedliche Waschungen und Bearbeitungstechniken vielseitige Effekte ermöglichen. Kleidung im Used-Look lässt sich sowohl sportlich als auch stilvoll kombinieren und ist ein fester Bestandteil moderner Casual-Mode. Durch verschiedene Farben, Waschungen und Intensitäten des Effekts entstehen zahlreiche Varianten, die für unterschiedliche Stilrichtungen geeignet sind.
U
Modischer Effekt, bei dem neue Kleidung bewusst gebraucht und getragen wirkt.
Erzeugt durch Waschungen, Abriebe oder gezielte Veredelungsverfahren.
Besonders verbreitet bei Denim und lässiger Freizeitmode.
Synonymes : Used-Optik, Used-Effekt, Vintage-Look, abgetragener Look
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Der Used Look bezeichnet eine Stilrichtung in der Mode, bei der Kleidungsstücke künstlich gealtert oder abgenutzt erscheinen, obwohl sie neu sind. Ziel ist es, den Eindruck von langem Tragen und natürlicher Abnutzung zu erzeugen.
Dieser Effekt wird durch verschiedene Verfahren erreicht, etwa durch spezielle Waschungen, mechanische Bearbeitungen oder chemische Behandlungen. Typische Merkmale sind aufgehellte Stellen, Abriebbereiche, leichte Beschädigungen oder unregelmäßige Farbverläufe. Besonders bei Jeans ist der Used Look weit verbreitet, da sich hier authentische Trageeffekte gut nachbilden lassen.
Der Used Look verleiht Kleidungsstücken eine lässige, individuelle Ausstrahlung und wird gezielt als Designelement eingesetzt. Er ist ein fester Bestandteil moderner Freizeitmode und steht für einen entspannten, unkomplizierten Stil.
U
Waschverfahren zur Erzeugung eines Used-Looks durch mechanische Behandlung.
Einsatz von Bimssteinen für natürliche Abnutzungs- und Aufhellungseffekte.
Jede Jeans erhält eine individuelle, leicht unterschiedliche Optik.
Synonymes : Stone Washed (intensiv), Used-Waschung, mechanischer Used-Look
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Used Washed bezeichnet ein Veredelungsverfahren, bei dem Jeans gezielt so behandelt werden, dass sie einen getragenen, abgenutzten Eindruck erhalten. Dabei kommen häufig Bimssteine zum Einsatz, die während des Waschvorgangs in der Maschine für mechanische Reibung sorgen. Diese Reibung führt zu Aufhellungen und typischen Abnutzungsspuren im Stoff.
Die Effekte werden oft an bestimmten Stellen verstärkt, etwa an Knien, Säumen, Taschen, Oberschenkeln oder Waden, um realistische Gebrauchsspuren nachzuahmen. Da jede Jeans einzeln behandelt wird und der Waschprozess variieren kann, entsteht bei jedem Kleidungsstück eine leicht unterschiedliche Optik.
Used Washed ist ein zentrales Verfahren zur Umsetzung des Used-Looks und verleiht Denim eine authentische, lebendige Ausstrahlung. Es wird vor allem in der Freizeitmode eingesetzt und steht für einen lässigen, individuellen Stil.
U
Ausrüstung von Textilien zum Schutz vor ultravioletter Strahlung.
Reduziert das Eindringen von UV-Strahlen auf die Haut.
In unterschiedlichen Schutzstufen erhältlich und ergänzend zu Sonnenschutzmitteln.
Synonymes : UV-Schutzfunktion, Sonnenschutztextilien, UV-blockierende Kleidung
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UV-Schutz bezeichnet eine spezielle Ausrüstung oder Eigenschaft von Textilien, die dazu dient, schädliche ultraviolette Strahlung von der Haut fernzuhalten. Dies kann durch die Auswahl geeigneter Fasern, durch dichte Gewebestrukturen oder durch nachträgliche Veredelungen erreicht werden.
Die Schutzwirkung wird häufig in unterschiedlichen Stufen angegeben und kann je nach Material, Farbe und Verarbeitung variieren. Dunklere, dichtere Stoffe bieten in der Regel einen höheren Schutz als leichte, helle Materialien. Spezielle Ausrüstungen können die Schutzfunktion zusätzlich verstärken.
UV-schützende Kleidung wird vor allem bei Outdoor-, Sport- und Sommerbekleidung eingesetzt. Sie ergänzt den Schutz durch Sonnenschutzmittel, ersetzt diesen jedoch nicht vollständig. Daher ist es sinnvoll, beide Maßnahmen zu kombinieren, um die Haut bestmöglich zu schützen.
V
Der V-Ausschnitt ist eine Ausschnittform mit spitz zulaufender Öffnung in Form des Buchstabens V.
Er kommt bei vielen Oberteilen wie Pullovern, T-Shirts oder Kleidern vor.
Diese Ausschnittform wirkt klassisch und lässt sich vielseitig kombinieren.
Synonymes : V-Ausschnitt, V-Neck, V-Kragen, V-förmiger Ausschnitt
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Der V-Ausschnitt ist eine verbreitete Ausschnittform bei Kleidungsstücken wie T-Shirts, Pullovern, Kleidern oder Blusen. Charakteristisch ist die nach unten spitz zulaufende Öffnung im Halsbereich, die die Form des Buchstabens V bildet. Je nach Design kann der Ausschnitt flacher oder tiefer ausfallen.
Durch seine Linienführung wirkt der V-Ausschnitt optisch streckend und lenkt den Blick entlang der vertikalen Linie des Oberkörpers. Dadurch kann der Hals länger erscheinen und die Schulterlinie stärker betont werden. Gleichzeitig kann die Form dazu beitragen, breitere Schultern optisch auszugleichen und den Oberkörper schlanker wirken zu lassen.
Der V-Ausschnitt gehört zu den zeitlosen und vielseitigen Ausschnittvarianten in der Mode. Er wird sowohl in der Damen- als auch in der Herrenbekleidung eingesetzt und lässt sich mit verschiedenen Kleidungsstilen kombinieren – von legeren Freizeitlooks bis hin zu eleganteren Outfits.
V
Silhouettenform, bei der das Kleidungsstück oben breiter und nach unten schmaler wird.
Betont Schultern und Oberkörper, während Taille oder Beine schlanker wirken.
Wird sowohl als Designprinzip als auch zur Beschreibung von Körperformen verwendet.
Synonymes : V-Form-Silhouette, V-Shape, keilförmige Silhouette
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Die V-Silhouette beschreibt eine Formgebung in der Mode, bei der ein Kleidungsstück oben – insbesondere im Schulterbereich – breiter geschnitten ist und sich nach unten hin verjüngt. Dadurch entsteht optisch die Form eines „V“. Typisch ist diese Silhouette bei Sakkos, Jacken oder Mänteln, die die Schultern betonen und zur Taille hin schmaler werden.
Dieses Gestaltungsprinzip wird gezielt eingesetzt, um eine bestimmte Körperwirkung zu erzielen. Die breite Schulterpartie lässt den Oberkörper kräftiger erscheinen, während die schmalere Taille oder Hüftpartie eine schlanke Linie schafft. Dadurch wirkt die gesamte Erscheinung strukturiert und proportioniert.
Neben der Verwendung im Bekleidungsdesign dient der Begriff auch zur Beschreibung von Körperformen. In diesem Zusammenhang steht die V-Silhouette für eine Figur mit breiteren Schultern und schmaler werdendem Unterkörper. In der Mode hilft dieses Konzept dabei, Schnitte gezielt auf bestimmte Proportionen abzustimmen und gewünschte optische Effekte zu erzielen.
V
Weit geschnittenes, plissiertes Kleidungsstück mit fließender Form.
Erinnert an eine Tunika durch lockere Passform und Bewegungsfreiheit.
Steht für eine luftige, elegante und feminine Silhouette.
Synonymes : plissiertes Gewand, weite Tunika, fließendes Oberteil
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Vague bezeichnet ein weit geschnittenes Kleidungsstück, das durch seine plissierte Struktur und seinen fließenden Fall auffällt. Die Form ist locker und umspielt den Körper, wodurch ein besonders leichter und beweglicher Eindruck entsteht. In seiner Grundform erinnert es an eine Tunika, ist jedoch oft stärker auf Volumen und Stoffbewegung ausgelegt.
Die Plissierung sorgt für zusätzliche Dynamik und verleiht dem Kleidungsstück eine strukturierte Oberfläche mit feinen Falten. Dadurch entsteht eine elegante, zugleich entspannte Optik, die sich sowohl für den Alltag als auch für stilvollere Anlässe eignet.
Vague steht für eine moderne Interpretation weiter, komfortabler Kleidung, bei der Bewegungsfreiheit und eine weiche Silhouette im Vordergrund stehen. Es wird häufig in leichten Stoffen umgesetzt und eignet sich besonders für luftige, feminine Looks.
V
Nicht wasserlösliche Farbstoffe, die durch Reduktion löslich und anschließend im Gewebe fixiert werden.
Bekannt für hohe Wasch- und Lichtechtheit.
Wird häufig für robuste und farbstabile Textilien eingesetzt.
Synonymes : Küpenfarbstoffe, Küpenfärbung, Vat-Färbung
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Vat Dyes, auch Küpenfarbstoffe genannt, sind spezielle Farbstoffe, die zunächst nicht wasserlöslich sind. Um sie für den Färbeprozess nutzbar zu machen, werden sie durch eine chemische Reduktion in eine lösliche Form überführt. In diesem Zustand können sie in die Fasern eindringen und das Material durchdringen.
Nach dem Färben erfolgt eine Oxidation, bei der der Farbstoff wieder in seine ursprüngliche, unlösliche Form zurückkehrt. Dabei nimmt er auch seine endgültige Farbe an, die sich während des Prozesses deutlich von der reduzierten Form unterscheiden kann. Durch diese chemische Umwandlung wird der Farbstoff fest in der Faser verankert.
Vat Dyes zeichnen sich durch ihre hohe Beständigkeit gegenüber Waschen, Licht und äußeren Einflüssen aus. Deshalb werden sie bevorzugt für Textilien verwendet, die langlebig und farbstabil sein sollen, etwa bei Arbeitskleidung oder Denim. Zu den bekanntesten Vertretern zählen unter anderem Indigo- und Indanthrenfarbstoffe.
V
Steifer, hoher Stehkragen mit vorderer Öffnung, meist separat am Hemd befestigt.
Reicht mit seinen spitzen Enden über den Krawattenknoten hinaus.
Typisch für klassische, historische Herrenmode.
Synonymes : Stehkragen (historisch), abnehmbarer Stehkragen, hoher Hemdkragen
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Der Vatermörderkragen ist eine spezielle Kragenform aus der klassischen Herrenmode. Es handelt sich um einen hohen, steifen Stehkragen, der vorne offen ist und ursprünglich separat am Hemd angeknöpft wurde. Charakteristisch sind seine spitzen, nach vorne gerichteten Enden, die oft über den Krawattenknoten hinausragen.
Der ungewöhnliche Name geht auf die markanten, „scharfen“ Kanten des Kragens zurück, die optisch auffallen und dem Kleidungsstück eine strenge, formelle Ausstrahlung verleihen. Diese Kragenform war besonders im 19. und frühen 20. Jahrhundert verbreitet und wurde häufig zu festlicher oder offizieller Kleidung getragen.
Heute findet der Vatermörderkragen vor allem in historischen Darstellungen, formeller Abendmode oder als stilistisches Detail in der Mode Verwendung. Er steht für eine elegante, traditionelle Ästhetik und eine präzise, strukturierte Linienführung im Bereich des Hemdkragens.
V
Sammelbegriff für Materialien mit weicher, angerauter Oberfläche.
Zeichnet sich durch eine samtartige, matte Haptik aus.
Kommt bei Textilien und Leder gleichermaßen vor.
Synonymes : Veloursleder, angeraute Oberfläche, samtartige Oberfläche
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Velours bezeichnet allgemein Oberflächen, die durch Aufrauen eine weiche, samtartige Struktur erhalten. Diese besondere Haptik entsteht, indem Fasern oder Materialschichten aufgerichtet werden, wodurch eine gleichmäßige, matte und leicht flauschige Oberfläche entsteht.
Der Begriff wird sowohl im Textil- als auch im Lederbereich verwendet. Ein bekanntes Beispiel ist Veloursleder, bei dem die Fleischseite des Leders angeschliffen wird, sodass eine weiche und leicht raue Oberfläche entsteht. Auch bei Stoffen kann durch spezielle Veredelungsverfahren eine veloursartige Struktur erzeugt werden.
Veloursmaterialien wirken hochwertig und angenehm weich und werden häufig für Bekleidung, Schuhe oder Polster eingesetzt. Sie verbinden eine edle Optik mit einer besonderen Haptik und sind vielseitig in der Anwendung.
V
Englische Bezeichnung für samtartige Materialien mit weicher, dichter Oberfläche.
Steht für eine edle, glatte Haptik mit leichtem Glanz.
Wird häufig für elegante und hochwertige Textilien verwendet.
Synonymes : Samt, Velvetstoff, veloursartiger Stoff
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Velvet ist der englische Begriff für Samt und wird im weiteren Sinne für Materialien verwendet, die eine weiche, dichte und leicht glänzende Oberfläche aufweisen. Typisch ist ein kurzer, dichter Flor, der durch spezielle Web- oder Veredelungstechniken entsteht und dem Stoff seine charakteristische Optik und Haptik verleiht.
Im Modekontext wird der Begriff nicht nur für klassischen Samt verwendet, sondern auch allgemein für veloursartige Materialien mit ähnlichem Erscheinungsbild. Diese Stoffe zeichnen sich durch ihre weiche Oberfläche, ihre Tiefe im Farbspiel und ihren edlen Glanz aus.
Velvet findet vor allem in eleganter Bekleidung, Abendmode, Accessoires oder auch in dekorativen Textilien Verwendung. Es steht für eine hochwertige, luxuriöse Ausstrahlung und wird häufig eingesetzt, um besonderen Kleidungsstücken eine exklusive Note zu verleihen.
V
Flachgewebe mit veloursartiger, weicher Oberfläche.
Erinnert optisch und haptisch an Samt, ist jedoch leichter und weniger dicht.
Wird für Bekleidung und dekorative Textilien eingesetzt.
Synonymes : Velveton-Gewebe, veloursartiges Flachgewebe, samtähnliches Gewebe
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Velveton bezeichnet eine spezielle Flachgewebeart, die durch eine nachträgliche Veredelung eine samt- oder veloursähnliche Oberfläche erhält. Dabei wird das Gewebe angeraut oder aufgeraut, sodass eine weiche, leicht flauschige Struktur entsteht, die an Samt erinnert, jedoch in der Regel leichter und weniger dicht ist.
Im Gegensatz zu klassischem Samt, der durch einen aufgeschnittenen Flor entsteht, basiert Velveton auf einem gewebten Grundmaterial, dessen Oberfläche gezielt bearbeitet wird. Dadurch entsteht eine angenehme Haptik bei gleichzeitig guter Strapazierfähigkeit.
Velveton wird sowohl in der Bekleidungsindustrie als auch im Bereich der Heimtextilien eingesetzt. Das Material verbindet eine ansprechende Optik mit praktischem Nutzen und eignet sich für Anwendungen, bei denen eine weiche, edle Oberfläche gewünscht ist.
V
Sammelbegriff für alle Nachbehandlungen von Textilien nach der Herstellung.
Verbessert Optik, Griff, Funktion oder Eigenschaften des Materials.
Umfasst Verfahren wie Färben, Drucken, Ausrüsten oder Glätten.
Synonymes : Finishing, Textilveredelung, Ausrüstung, Nachbehandlung
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Veredelung, auch als Finishing bezeichnet, umfasst alle Prozesse, die nach der Herstellung eines textilen Flächengebildes durchgeführt werden, um dessen Eigenschaften gezielt zu verändern oder zu verbessern. Diese Nachbehandlungen können sowohl optischer als auch funktionaler Natur sein.
Zu den typischen Veredelungsverfahren gehören unter anderem das Färben, Bedrucken, Glätten, Imprägnieren oder das Aufbringen spezieller Ausrüstungen. Je nach Verfahren können Textilien weicher, glatter, wasserabweisend, knitterarm oder farbintensiver gemacht werden.
Die Veredelung ist ein entscheidender Schritt in der Textilproduktion, da sie maßgeblich das Erscheinungsbild, die Haptik und die Gebrauchseigenschaften eines Stoffes bestimmt. Sie ermöglicht es, Materialien gezielt an unterschiedliche Anforderungen und Einsatzbereiche anzupassen und verleiht ihnen ihre endgültige Qualität.
V
Element, das Kleidungsstücke oder Textilien sicher zusammenhält.
Kann mechanisch oder funktional sein, etwa Knöpfe, Reißverschlüsse oder Haken.
Ermöglicht einfaches An- und Ausziehen sowie sicheren Sitz.
Synonymes : Schließmechanismus, Knopf, Reißverschluss, Hakenverschluss, Closure
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Ein Verschluss ist ein funktionales Bauteil an Kleidung oder textilen Produkten, das zwei Stoffteile miteinander verbindet oder öffnet. Typische Formen sind Knöpfe, Reißverschlüsse, Haken, Druckknöpfe, Schnallen oder Klettverschlüsse. Je nach Material und Einsatzbereich kann ein Verschluss dekorativ, funktional oder beides sein.
Verschlüsse dienen primär dazu, Kleidungsstücke wie Hosen, Jacken, Blusen oder Oberteile sicher zu schließen und gleichzeitig das An- und Ausziehen zu erleichtern. Sie tragen zudem zur Passform bei und können das Erscheinungsbild eines Kleidungsstücks optisch beeinflussen.
Die Wahl des Verschlusses hängt von Design, Tragekomfort, Funktionalität und Haltbarkeit ab. Verschlüsse sind ein wesentliches Element der Bekleidungskonstruktion und tragen entscheidend zur Nutzungstauglichkeit eines Textils bei.
V
Historische Bezeichnung für einen Reifrock aus der europäischen Modegeschichte.
Diente zur Formgebung weiter, glockenförmiger Kleider.
Sorgte für eine betonte Silhouette mit ausladendem Rockvolumen.
Synonymes : Reifrock, Farthingale, historischer Unterrock
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Vertugale ist der französische Begriff für den Reifrock, ein historisches Kleidungsstück, das vor allem in der europäischen Mode des 16. und 17. Jahrhunderts verbreitet war. Dabei handelt es sich um eine Unterkonstruktion aus Reifen oder Gestellen, die unter einem Rock getragen wurde, um diesem eine bestimmte Form zu verleihen.
Der Reifrock sorgte für eine stark ausgestellte, oft glockenförmige Silhouette und betonte damit die gesellschaftlich gewünschte Körperform dieser Zeit. Die Konstruktion konnte aus verschiedenen Materialien bestehen und variierte je nach Epoche und Mode.
Die Vertugale ist ein bedeutendes Element der Kostümgeschichte und steht für aufwendige, repräsentative Kleidung vergangener Jahrhunderte. Heute wird sie vor allem in historischen Darstellungen, Theaterkostümen oder der Modegeschichte thematisiert.
V
Französischer Begriff für die Weste, ein ärmelloses Oberteil.
Trägt zur stilvollen Schichtung von Kleidung bei.
Wird sowohl in formeller als auch in legerer Mode eingesetzt.
Synonymes : Weste, Waistcoat, ärmelloses Oberteil
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Veston ist die französische Bezeichnung für die Weste, ein ärmelloses Kleidungsstück, das über Hemden, Blusen oder anderen Oberteilen getragen wird. Westen dienen sowohl dekorativen als auch funktionalen Zwecken: Sie können den Look eines Outfits vervollständigen, für Schichtung sorgen oder zusätzliche Wärme bieten.
Die Passform reicht von eng anliegend bis locker geschnitten und variiert je nach Stilrichtung und Einsatzzweck. Vestons finden sich in klassischer Herrenmode, bei Anzügen, in der Damenmode oder in Freizeit- und Business-Kollektionen.
Als vielseitiges Kleidungsstück lässt sich die Weste sowohl unter Jacken und Blazern als auch eigenständig kombinieren, wodurch sie ein elegantes und gleichzeitig funktionales Element in der Mode darstellt.
V
Textiloptik, die durch kontrastierende oder gegenläufige Fäden einen tweedartigen Look erzeugt.
Erzeugt eine lebendige, strukturierte Oberfläche.
Verleiht Stoffen eine klassische, handgearbeitete Anmutung.
Synonymes : Tweed-Optik, tweedähnliches Gewebe, strukturierte Textiloptik
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Vigourex-Optik bezeichnet eine Stoffoberfläche, die durch den Einsatz unterschiedlich ausgerichteter oder kontrastierender Fäden einen charakteristischen, tweedähnlichen Effekt erhält. Durch die gegenläufige Fadenführung entsteht eine lebendige Textur, die den Stoff optisch strukturierter und interessanter erscheinen lässt.
Die Optik imitiert den handwerklichen, leicht unregelmäßigen Charakter von traditionellem Tweed und wird häufig bei Wollstoffen, Jacken oder Hosen eingesetzt. Sie sorgt für eine hochwertige, klassische Erscheinung, ohne dass der Stoff tatsächlich handgewebt sein muss.
Vigourex-Optik wird insbesondere in Kollektionen genutzt, die auf rustikale Eleganz oder traditionelle Textilwirkung setzen. Sie bietet eine dekorative Oberfläche, die vielseitig kombinierbar ist und die natürliche Tiefe des Materials betont.
V
Bezeichnung für historische oder gebrauchte Kleidung, die bereits getragen wurde oder aus älteren Kollektionen stammt.
Steht für nostalgische, zeitlose oder besondere Mode.
Heute besonders im Trend und in Retro- oder Secondhand-Kollektionen beliebt.
Synonymes : retro, gebrauchte Mode, historische Kleidung, Secondhand-Kleidung
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Vintage beschreibt Kleidungsstücke, Accessoires oder Textilien, die aus früheren Modeepochen stammen und entweder gebraucht oder ungetragen im Originalzustand erhalten sind. Der Begriff wird oft verwendet, um die besondere Authentizität, den historischen Charakter oder die stilistische Einzigartigkeit eines Kleidungsstücks zu kennzeichnen.
Vintage-Mode hat ihren Ursprung in der Wertschätzung älterer Kollektionen und klassischer Designs, die heute erneut gefragt sind. Besonders Kleidungsstücke aus vergangenen Jahrzehnten, die typische Schnitte, Muster oder Materialien aufweisen, werden als Vintage bezeichnet. Sie vermitteln einen nostalgischen Charme und bieten Individualität im Vergleich zu aktuellen Massenproduktionen.
Derzeit erlebt Vintage-Mode einen starken Trend, sowohl im Bereich Secondhand- und Flohmarktangebote als auch in Retro-inspirierten Kollektionen moderner Labels. Sie verbindet Nachhaltigkeit, Stilbewusstsein und ein Gespür für zeitlose Mode.
V
Denim, der gezielt behandelt wird, um einen getragenen, abgenutzten Look zu erzeugen.
Typisch sind Stone Wash, Aufhellungen oder Abriebstellen.
Verleiht Jeans ein authentisches, retro-inspiriertes Erscheinungsbild.
Synonymes : Used Denim, Stone Washed Denim, abgenutzter Denim, retro Denim
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Vintage Denim bezeichnet Jeansstoffe oder fertige Jeanshosen, die durch spezielle Veredelungsverfahren das Aussehen von langjährig getragener Kleidung erhalten. Dabei kommen Verfahren wie Stone Wash, Sandstrahlen, Bimsstein-Waschungen oder andere mechanische und chemische Techniken zum Einsatz, um Abnutzungs- und Abriebstellen zu erzeugen.
Das Ziel ist, den Denim optisch altern zu lassen, sodass Farbe, Struktur und Oberfläche so wirken, als wäre die Jeans bereits über Jahre getragen worden. Typische Merkmale von Vintage Denim sind Aufhellungen an Knie- oder Oberschenkelbereichen, leicht ausgefranste Säume oder subtil abgenutzte Nähte.
Vintage Denim wird sowohl aus ästhetischen Gründen als auch für den aktuellen Modetrend hergestellt. Die Verarbeitung verleiht den Jeans eine individuelle, lebendige Optik, die jedes Stück einzigartig erscheinen lässt.
V
Optischer Effekt, der Kleidungsstücke alt oder nostalgisch wirken lässt.
Typisch sind ausgebleichte, abgenutzte oder retro-inspirierte Elemente.
Unterscheidet sich vom Used Look durch den stärker historischen oder „älteren“ Gesamteindruck.
Synonymes : retro Look, gealterte Optik, nostalgische Optik, Vintage-Effekt
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Der Vintage Look bezeichnet Kleidungsstücke oder Textilien, die gezielt so gestaltet werden, dass sie alt, nostalgisch oder aus früheren Zeiten stammend wirken. Im Gegensatz zum Used Look, der den Eindruck von tatsächlicher Nutzung vermittelt, geht es beim Vintage Look um ein bewusst historisches oder gealtertes Erscheinungsbild.
Typische Merkmale sind ausgebleichte Stoffe, leichte Abnutzungen, Retro-Muster oder Farben, die an vergangene Jahrzehnte erinnern. Dieser Effekt kann durch chemische Behandlungen, spezielle Waschungen, Bleichungen oder andere Textilveredelungen erzeugt werden.
Vintage Look wird häufig bei Jeans, T-Shirts oder Oberteilen eingesetzt, um modische Nostalgie zu erzeugen. Er verbindet Ästhetik mit einem retro-inspirierten Charakter und ist fester Bestandteil aktueller Modekollektionen, die auf klassische oder historische Stile setzen.
V
Vintage Mode bezeichnet Kleidung im Stil vergangener Jahrzehnte.
Die Stücke wirken bewusst älter oder stammen aus früheren Kollektionen.
Der Stil orientiert sich an klassischen Designs und modischen Elementen vergangener Zeiten.
Synonymes : Vintage-Stil, Retro-Mode, Retro-Stil, Vintage-Look
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Vintage Mode beschreibt einen Modestil, der sich an Kleidung vergangener Jahrzehnte orientiert oder aus älteren Kollektionen stammt. Der Begriff „Vintage“ wird verwendet, wenn Kleidungsstücke entweder tatsächlich aus früheren Modeperioden stammen oder bewusst im Stil dieser Zeit gestaltet sind.
Im Unterschied zu modernen Used-Effekten steht bei Vintage Mode weniger die künstliche Abnutzung im Vordergrund, sondern vielmehr der Eindruck eines authentischen, älteren Kleidungsstücks. Charakteristisch sind klassische Schnitte, traditionelle Muster oder typische Designelemente bestimmter Modeepochen.
Vintage Mode ist besonders beliebt bei Menschen, die individuelle und zeitlose Kleidungsstile schätzen. Viele Vintage-inspirierte Kleidungsstücke verbinden historische Designs mit modernen Materialien und aktuellen Passformen. Dadurch entsteht eine Kombination aus nostalgischer Optik und zeitgemäßem Tragekomfort.
V
Veredelungsverfahren für Denim, das stark beanspruchte Stellen gezielt aufhellt.
Erzeugt einen abgetragenen, alt aussehenden Look an Oberschenkeln, Po und weiteren Beanspruchungszonen.
Wird oft in Kombination mit Stone Wash eingesetzt.
Synonymes : abgebleichter Denim, gealterter Denim, Used Wash, Stone & Vintage Wash
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Vintage Wash bezeichnet ein spezielles Waschverfahren für Jeans, bei dem gezielt bestimmte Bereiche des Denims stark aufgehellt werden, um einen getragenen, abgenutzten Effekt zu erzielen. Typische Stellen für die Aufhellung sind Oberschenkel, Gesäß und andere Bereiche, die bei natürlicher Nutzung besonders beansprucht werden.
Oft geht dem Vintage Wash eine Stone-Wash-Behandlung voraus, bei der die Jeans mit Bimssteinen oder ähnlichen Hilfsmitteln vorbehandelt wird. Anschließend wird der Vintage Wash durchgeführt, um die charakteristischen, stark aufgehellten Effekte zu erzeugen. Das Ergebnis ist ein Denim mit realistischer Alterung und authentischem Vintage-Look.
Vintage Wash wird eingesetzt, um neuen Jeans einen getragenen, individuellen Charakter zu verleihen. Jedes Kleidungsstück erhält dabei eine leicht unterschiedliche Optik, wodurch der Denim besonders lebendig und modisch wirkt.
V
Beflockung von Textilien im Used-Look.
Erzeugt eine samtartige Oberfläche mit abgenutzter, retro-inspirierter Optik.
Wird häufig zur Gestaltung von Denim oder Freizeitmode eingesetzt.
Synonymes : Vintage Flock, Used-Flock, Beflockung im Used-Look, samtartige Used-Optik
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Vintageflock, auch als Vintage Flock bezeichnet, beschreibt eine spezielle Beflockung, bei der die samtartigen Flockfasern gezielt in Used- oder Vintage-Optiken aufgebracht werden. Das Verfahren verleiht dem Material nicht nur eine weiche, samtartige Oberfläche, sondern sorgt gleichzeitig für einen abgenutzten, getragenen Look.
Die Technik wird vor allem bei Jeans, Freizeitkleidung oder Oberteilen eingesetzt, um klassischen Stoffen eine individuelle, retro-inspirierte Wirkung zu verleihen. Durch die Kombination aus Haptik und optischem Effekt entsteht ein authentisches, strukturiertes Erscheinungsbild, das sich deutlich von glatten oder einfarbigen Flächen abhebt.
Vintageflock verbindet dekorative Gestaltung mit modischem Statement und ermöglicht Designvarianten, die einen Used-Look elegant und zugleich fühlbar umsetzen.
V
Viskose ist eine Textilfaser, die aus natürlicher Zellulose gewonnen wird.
Das Material fühlt sich weich an, ist sehr saugfähig und besitzt eine glatte, fließende Struktur.
Aufgrund seiner angenehmen Haptik wird Viskose häufig für leichte und komfortable Kleidung verwendet.
Synonymes : Kunstseide, Viskosefaser, CV-Faser, Zellulosefaser
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Viskose ist eine halbsynthetische Textilfaser, die aus natürlicher Zellulose hergestellt wird. Als Rohstoff dienen meist Holzfasern aus nachwachsenden Ressourcen, aus denen die Zellulose in einem chemischen Verfahren zu feinen Fasern verarbeitet wird. Aufgrund ihres seidigen Aussehens wird Viskose häufig auch als Kunstseide bezeichnet.
Ein charakteristisches Merkmal von Viskose ist ihre weiche und glatte Oberfläche. Der Stoff fühlt sich angenehm auf der Haut an und besitzt eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme. Dadurch entsteht ein komfortables Tragegefühl, das in vielen Eigenschaften an Baumwolle erinnert. Gleichzeitig fällt Viskose oft fließend und eignet sich daher gut für leichte und bewegliche Kleidungsstücke.
Viskose wird häufig für Blusen, Kleider, Shirts oder andere leichte Textilien verwendet. Das Material lässt sich gut färben und sorgt für eine gleichmäßige, oft leicht glänzende Oberfläche. Bei der Pflege sollte darauf geachtet werden, hohe Temperaturen zu vermeiden, da der Stoff empfindlicher gegenüber Hitze sein kann. Mit der richtigen Pflege bleibt Viskose jedoch angenehm weich und formstabil.
V
Chemisches Verfahren zur Herstellung von Viskosefasern aus pflanzlicher Zellulose.
Erzeugt endlose Filamente oder kurz geschnittene Spinnfasern.
Grundlage für weiche, glänzende und vielseitig einsetzbare Textilien.
Synonymes : Rayon-Herstellung, Zellulose-Spinnverfahren, chemisches Viskoseverfahren
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Das Viskose-Verfahren ist ein industrielles Herstellungsverfahren für Textilfasern auf Zellulosebasis. Ausgangsstoff ist Zellstoff aus Holz oder anderen pflanzlichen Materialien. Dieser Zellstoff wird zunächst chemisch mit Natronlauge und Schwefelkohlenstoff behandelt, wodurch ein zähflüssiger Brei entsteht. Der Begriff „Viskose“ leitet sich sinngemäß von dieser zähflüssigen Konsistenz ab.
Der Brei wird anschließend durch Spinndüsen gepresst, wodurch endlose Filamente entstehen. Diese können direkt zu Garnen verarbeitet oder in kurze Spinnfasern geschnitten werden, um für weitere textile Anwendungen nutzbar zu sein. Das Verfahren ermöglicht die Herstellung von weichen, geschmeidigen und gut färbbaren Fasern, die in Bekleidung, Heimtextilien und Accessoires verwendet werden.
Das Viskose-Verfahren ist die Grundlage für die weit verbreitete Viskosefaser und zeichnet sich durch Flexibilität, Vielseitigkeit und die Möglichkeit aus, hochwertige, samtartige Stoffe herzustellen.
V
Glänzende, weiche Garne aus Viskose für Stickerei und dekorative Textilien.
Eignet sich für feine Details ebenso wie auffällige Handstick-Optiken.
Verleiht Arbeiten eine elegante, hochwertige Ausstrahlung.
Synonymes : Viskose-Stickgarn, glänzendes Garn, dekoratives Stickgarn, Rayon-Garn
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Viskosegarne sind Garne aus Viskosefaser, die vor allem im Stickbereich verwendet werden. Sie zeichnen sich durch ihren natürlichen Glanz, eine weiche Haptik und eine elegante Optik aus. Durch diese Eigenschaften lassen sich Stickereien besonders lebendig und ausdrucksstark gestalten.
Die Garne sind in verschiedenen Stärken erhältlich, sodass sowohl filigrane Detailarbeiten als auch großflächige, dekorative Stickereien realisiert werden können. Viskosegarne eignen sich zudem für Handstick-Optiken und geben Textilien einen hochwertigen, glänzenden Effekt, der bei klassischen Baumwoll- oder Polyestergarnen schwer zu erzielen ist.
Durch ihre Kombination aus Vielseitigkeit, Glanz und Weichheit sind Viskosegarne besonders beliebt für dekorative Textilien, Modeapplikationen, Heimtextilien und hochwertige Handarbeiten.
V
Volants sind angesetzte Stoffstreifen, die wellenförmig oder gerafft fallen.
Sie werden als dekoratives Gestaltungselement an Kleidung angebracht.
Volants verleihen Kleidungsstücken eine bewegliche und feminine Optik.
Synonymes : Volantbesatz, Rüschen, Rüschenbesatz, Stoffrüsche
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Volants sind dekorative Stoffelemente, die an Kleidungsstücken angebracht werden und durch ihre besondere Schnittform weich und wellenförmig fallen. Sie bestehen meist aus einem zusätzlichen Stoffstreifen, der so verarbeitet wird, dass er beim Tragen eine leichte, fließende Bewegung erzeugt.
Durch ihre voluminöse und leicht schwingende Form verleihen Volants Kleidung eine lebendige und verspielte Optik. Sie können an verschiedenen Stellen eingesetzt werden, etwa an Ärmeln, Ausschnitten, Säumen oder Röcken. Besonders bei Kleidern, Blusen, Röcken oder Jumpsuits werden Volants häufig als modisches Gestaltungselement verwendet.
Die Verwendung von Volants hat eine lange Tradition in der Modegeschichte. Bereits in der Barock- und Rokokozeit wurden aufwendig verzierte Kleidungsstücke mit solchen Stoffelementen gestaltet. Auch in der modernen Mode sind Volants weiterhin beliebt und sorgen für eine elegante, feminine und dynamische Silhouette.
V
Voyage bezeichnet eine Bekleidungskollektion mit besonders reisetauglichen Materialien.
Die Stoffe sind atmungsaktiv, knitterarm und behalten auch nach dem Transport im Koffer ihre Form.
Diese Eigenschaften machen die Kleidung besonders praktisch für unterwegs.
Synonymes : Voyage-Kollektion, Reisebekleidung, Travelwear-Kollektion
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Voyage ist eine Kollektion von Kleidungsstücken, die speziell für Reisende entwickelt wurde. Im Mittelpunkt stehen Materialien und Stoffqualitäten, die auf die Anforderungen von unterwegs abgestimmt sind. Dazu zählen insbesondere knitterarme, formstabile und atmungsaktive Stoffe, die auch nach längerem Transport im Gepäck ein gepflegtes Erscheinungsbild behalten.
Durch die besondere Materialzusammensetzung bleiben Kleidungsstücke aus dieser Kollektion formstabil und angenehm zu tragen. Selbst nach dem Verstauen im Koffer entstehen nur wenige Falten, sodass die Kleidung schnell wieder einsatzbereit ist. Gleichzeitig sorgt die luftdurchlässige Struktur vieler Stoffe für ein angenehmes Körperklima, auch bei wärmeren Temperaturen.
Die Voyage-Kollektion verbindet funktionale Eigenschaften mit einem modernen und gepflegten Stil. Dadurch eignet sich die Kleidung sowohl für Geschäftsreisen als auch für private Reisen. Besonders Menschen, die häufig unterwegs sind oder Wert auf praktische, komfortable Kleidung legen, profitieren von den Eigenschaften dieser reisefreundlichen Materialien.
W
Locker geschnittenes Herrenhemd mit kurzem Arm und offenem Kragen.
Typisch sind bunte Blumenmuster und aufgesetzte Taschen.
Ideal als Freizeit- und Sommerbekleidung mit tropischem Flair.
Synonymes : Hawaii-Hemd, Aloha-Hemd, tropisches Freizeithemd
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Das Waikiki-Hemd ist ein legeres Herrenhemd, das nach dem berühmten Strand Waikiki auf Honolulu benannt wurde. Es zeichnet sich durch einen weiten, geraden Schnitt, kurze Ärmel und einen offenen Kragen aus, wodurch es besonders luftig und bequem ist. Charakteristisch sind auffällige, bunte Blumen- oder Tropenmuster sowie aufgesetzte Brusttaschen.
Das Hemd wurde ursprünglich für Freizeit, Strand- und Sommeraktivitäten entworfen und vermittelt eine entspannte, tropische Ästhetik. Es eignet sich gut für legere Outfits und wird oft zu Shorts, leichten Hosen oder als Hingucker in sommerlichen Looks getragen.
Die Kombination aus lockerer Passform, farbenfrohen Mustern und funktionalen Details macht das Waikiki-Hemd zu einem klassischen Freizeithemd, das zeitlos mit Urlaub, Sommer und tropischer Mode assoziiert wird.
W
Ursprünglicher Name der klassischen Levi’s 501, vor Einführung des Begriffs „Jeans“.
Taillenhoher Schnitt für festen Sitz und lange Tragezeit.
Historisches Kultstück der Denim-Geschichte.
Synonymes : Taillenhohe Overalls, frühe Levi’s 501, historische Denim-Hose
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Waist High Overalls bezeichnet den ursprünglichen Namen der heute als Levi’s 501 bekannten Jeans. In den Anfangsjahren der Denimproduktion war der Begriff „Jeans“ noch nicht geläufig, und Seriennummern wie 501 wurden zu dieser Zeit noch nicht offiziell verwendet. Der Name beschrieb daher schlicht die taillenhohe Passform der Hosen, die für festen Sitz und komfortable Nutzung konzipiert war.
Die Waist High Overalls waren funktionale Arbeitshosen, die langlebig und robust gefertigt wurden. Erst Mitte der 1930er Jahre setzte sich die Bezeichnung „Jeans“ als allgemeiner Begriff für diese Hosenform durch. Die ursprüngliche Bezeichnung verweist auf die historische Entwicklung und die frühen Produktionsstandards von Denim-Arbeitskleidung.
Heute gilt der Begriff als Teil der Denim-Geschichte und des Kultstatus der Levi’s 501. Die Waist High Overalls stehen für die Wurzeln der Jeansmode, die aus praktischer Arbeitskleidung entstand und sich zu einem weltweit bekannten Modeklassiker entwickelte.
W
Elegantes Abendkleid, geeignet für festliche Anlässe und Bälle.
Oft bodenlang und fließend geschnitten, um Bewegungsfreiheit beim Tanzen zu ermöglichen.
Verleiht eine klassische, feminine Ausstrahlung.
Synonymes : Ballkleid, Abendkleid, Tanzkleid, festliches Kleid
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Ein Walzerkleid ist ein formelles Kleid, das speziell für festliche Anlässe, Bälle oder Abendveranstaltungen konzipiert ist. Typisch ist eine lange, fließende Silhouette, die das Tragen während tänzerischer Aktivitäten wie dem Walzer erleichtert. Die Schnitte variieren von eng anliegendem Oberteil mit weitem Rock bis hin zu bodenlangen Kleidern mit elegantem Schwung.
Walzerkleider zeichnen sich durch hochwertige Materialien, feine Stoffe und oft dekorative Details wie Stickereien, Spitze oder Perlen aus. Sie verbinden Eleganz, Komfort und Bewegungsfreiheit und sind ein klassisches Element der Abendmode.
Der Stil des Walzerkleids vermittelt Tradition und festliche Eleganz, wodurch es besonders für repräsentative Anlässe geeignet ist, bei denen eine formelle und stilvolle Erscheinung gewünscht wird.
W
Historische Form der Weste oder Jacke aus dem Mittelalter.
Ursprünglich enganliegend und oft mit Knöpfen versehen.
Stammt aus der traditionellen Herrenmode und ist Vorläufer der heutigen Weste.
Synonymes : historische Weste, Mittelalterwams, Jackenwams, Vorläuferweste
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Das Wams ist ein Kleidungsstück aus dem Mittelalter, das als Vorläufer der modernen Weste gilt. Es handelte sich um eine enganliegende Jacke oder Tunika, die den Oberkörper betonte und häufig mit Knöpfen oder Bändern geschlossen wurde. Wamsen wurden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt, je nach Status und Zweck, und waren sowohl für alltägliche als auch für festliche Kleidung üblich.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus dem Wams die heutige Weste, die meist ärmellos ist und in der Herrenmode sowohl mit als auch ohne Knöpfe getragen werden kann. Das historische Wams beeinflusste dabei Schnitt, Form und Passform der modernen Varianten.
Wamsen sind heute vor allem aus historischer Mode, Theaterkostümen oder der Darstellung von Trachten und Renaissancemode bekannt. Sie stehen für eine enge, strukturierte Oberbekleidung mit Tradition und handwerklichem Charakter.
W
Kleidung speziell für Wander- und Outdooraktivitäten.
Funktional, atmungsaktiv, bequem und oft wasserabweisend.
Schützt vor Wettereinflüssen und ermöglicht Bewegungsfreiheit.
Synonymes : Outdoor-Kleidung, Trekkingkleidung, Funktionsbekleidung, Wander-Outfit
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Wanderkleidung bezeichnet Kleidungsstücke, die für Aktivitäten im Freien, insbesondere zum Wandern, entwickelt wurden. Mit dem wachsenden Interesse am alpinen Wandern und Outdoor-Sport wurden die Materialien und Schnitte der Kleidung gezielt an die Anforderungen angepasst. Ziel ist es, Tragekomfort, Schutz vor Witterung und Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.
Typische Eigenschaften von Wanderkleidung sind atmungsaktive Stoffe, die Feuchtigkeit ableiten, wasserabweisende oder wetterfeste Oberflächen, elastische Schnitte für uneingeschränkte Beweglichkeit sowie langlebige Materialien, die den Belastungen beim Wandern standhalten. Dazu gehören Funktionsjacken, Hosen, Shirts, Unterwäsche und Accessoires wie Mützen oder Handschuhe.
Moderne Wanderkleidung kombiniert Funktionalität mit Tragekomfort und wird in verschiedenen Ausführungen angeboten, um sowohl leichte Spaziergänge als auch anspruchsvolle Bergtouren zu unterstützen. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Outdoor- und Freizeitmode.
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Bezeichnung für die Kettfäden beim Weben, die parallel zur Webkante verlaufen.
Bildet zusammen mit den Schussfäden das Grundgerüst eines Gewebes.
Entscheidend für Stabilität, Länge und Struktur des Stoffes.
Synonymes : Kettfäden, Kette, Kettfadenlauf, Kettgewebe
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Warp bezeichnet die Gesamtheit der Kettfäden in einem Webvorgang. Diese Fäden verlaufen parallel zur Webkante und bilden das Grundgerüst, auf dem das Gewebe aufgebaut wird. Die quer verlaufenden Schussfäden werden mit den Kettfäden verflochten, wodurch ein zusammenhängendes, stabiles Gewebe entsteht.
Die Kettfäden (Warp) bestimmen maßgeblich die Länge des Stoffes sowie seine Festigkeit und Struktur. Unterschiedliche Materialien, Stärken und Spannungen der Kettfäden wirken sich direkt auf das Endprodukt aus und beeinflussen die Haptik, Reißfestigkeit und Dehnbarkeit des Gewebes.
Warp ist ein zentraler Begriff in der Textilherstellung und dient dazu, die Richtung und Funktion der Fäden innerhalb eines gewebten Materials zu beschreiben. Zusammen mit den Schussfäden bildet er die Basis für alle Gewebearten, von leichten Stoffen bis zu schweren Arbeits- oder Denimtextilien.
W
Verfahren zur Veränderung des Aussehens von Denim während der Herstellung.
Erzeugt Effekte wie Aufhellungen, Abnutzungen oder Used-Looks.
Vielfältige Techniken ermöglichen zahlreiche optische Varianten.
Synonymes : Denim-Waschungen, Jeansveredelung, Waschverfahren, Stone- und Sand-Wash
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Wascharten sind spezielle Behandlungsmethoden für Jeansstoffe, bei denen das Aussehen gezielt verändert wird, um unterschiedliche modische Effekte zu erzielen. Ursprünglich wurden solche Effekte von Jugendlichen selbst durch mechanisches Bearbeiten mit Bürsten erzeugt, um Abreibungen und Used-Effekte sichtbar zu machen. Heute werden diese Effekte industriell und kontrolliert umgesetzt.
Es gibt zahlreiche Waschverfahren, die unterschiedliche Ergebnisse erzeugen:
- Chlorbleiche hellt den Denim stark auf, z. B. für Bleaching Blue.
- Glucosebleiche erzeugt subtile Used-Looks mit leichter Abnutzung.
- Sand Wash erzeugt sanfte Abnutzungserscheinungen und soften Griff.
- Stone Wash erzeugt markante Abreibestellen für einen intensiv getragenen Look.
Durch die Kombination verschiedener Wascharten lassen sich unzählige Denim-Optiken realisieren, von dezent gealtert bis stark abgenutzt, wodurch jeder Look einzigartig wird. Wascharten sind ein zentraler Bestandteil der Denimveredelung und entscheidend für die modische Vielfalt von Jeanshosen.
W
Symbol auf Pflegeetiketten, das die maximale Waschtemperatur und den Waschgang angibt.
Zeigt Schon-, Normal- oder Spezialwäsche an.
Hilft, Textilien korrekt zu reinigen und Schäden zu vermeiden.
Synonymes : Waschsymbole, Waschsymbol, Waschhinweis, Pflegekennzeichnung
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Der Waschbottich ist ein pflegeorientiertes Symbol auf Textilkennzeichnungen, das Hinweise zur richtigen Maschinen- oder Handwäsche eines Kleidungsstücks gibt. Er enthält meist eine Zahl, die die maximale Waschtemperatur in Grad Celsius angibt, z. B. 30 °C, 40 °C oder 60 °C. Diese Temperatur darf beim Waschen nicht überschritten werden, um Materialschäden oder Einlaufen zu vermeiden.
Zusätzliche Markierungen unterhalb des Waschbottichs kennzeichnen mildere Waschprogramme: Ein einfacher Balken steht für Schonwäsche, während ein doppelter Balken einen Spezialwaschgang signalisiert, der besonders schonend ist und z. B. für empfindliche Stoffe wie Wolle oder Seide geeignet ist. Außerdem können Symbole die Handwäsche oder das Nicht-Waschen anzeigen.
Der Waschbottich ist somit ein wichtiges Orientierungssymbol auf Kleidungsstücken und Textilien, das Verbraucherinnen und Verbrauchern hilft, die richtige Pflege zu gewährleisten und die Lebensdauer der Kleidung zu verlängern.
W
Reinigungsprozess von Textilien mit Wasser und Waschmittel zur Entfernung von Schmutz.
Bei Denim üblicherweise bei 40–60 °C, idealerweise ohne optische Aufheller.
Schützt Farbe und Material, insbesondere bei neuen Kleidungsstücken.
Synonymes : Textilwäsche, Reinigung, Maschinenwäsche, Pflegewäsche
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Waschen bezeichnet den Vorgang, bei dem Textilien, wie Jeans oder andere Kleidungsstücke, von Schmutz, Hautfetten oder anderen Verunreinigungen befreit werden. Dabei werden Wasser und Waschmittel genutzt, um die Partikel aus den Fasern zu lösen und auszuspülen.
Bei Denim empfiehlt sich eine Waschtemperatur zwischen 40 und 60 °C, abhängig vom Alter und der Farbe der Jeans. Um Ausbleichen oder Farbverschiebungen zu vermeiden, sollte auf Waschmittel ohne optische Aufheller geachtet werden. Neue Jeans können beim ersten Waschgang auf links gedreht werden, um sichtbare Waschflecken zu verhindern. Es ist zudem möglich, ähnliche Farben gemeinsam zu waschen, z. B. andere blaue Kleidungsstücke.
Richtiges Waschen schützt die Fasern, erhält die Farbe und sorgt dafür, dass die Textilien länger tragbar bleiben. Der Prozess ist ein zentraler Bestandteil der Pflege von Kleidung und beeinflusst die Haltbarkeit und Optik maßgeblich.
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Bezeichnet das Waschen und Vorbehandeln von Jeans zur Erzielung bestimmter Looks.
Verleiht Denim Effekte wie Aufhellung, Abnutzung oder Used-Look.
Alle Jeans außer Raw Denim werden vor dem Verkauf ein- oder mehrmals gewaschen.
Synonymes : Jeans-Waschung, Denim-Wash, Vorwäsche, Waschverfahren
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Washing beschreibt sowohl den allgemeinen Waschprozess von Textilien als auch die gezielten Verfahren, mit denen Jeansstoffe nach der Herstellung optisch verändert werden. Ziel ist es, unterschiedliche Effekte wie Aufhellungen, Abnutzungsspuren oder Used-Looks zu erzeugen und dem Denim ein individuelles Erscheinungsbild zu verleihen.
Nach dem Nähen werden Jeans üblicherweise ein- oder mehrmals vorgewaschen, um Farbe, Griff und Passform zu stabilisieren. Ausnahmen bilden Raw Denim-Jeans, die ungewaschen verkauft werden, damit sie sich beim Tragen natürlich an die Körperform anpassen und eine individuelle Patina entwickeln.
Es existieren zahlreiche Washing-Verfahren, darunter Mill Wash für leichten Vintage-Look, Sand Wash für sanfte Abnutzungseffekte oder Stone Wash für markante Abriebstellen. Die Kombination dieser Methoden ermöglicht eine große Vielfalt an Denim-Optiken, die sowohl modisch als auch funktional gestaltet werden können.
W
Oberflächenbehandlung von Textilien, die das Eindringen von Wasser, Schmutz und Öl verhindert.
Wasser perlt vom Material ab, ohne es zu durchdringen.
Ideal für Outdoor-, Sport- und Funktionsbekleidung.
Synonymes : hydrophob, wasserabperlend, imprägniert, wasserresistent
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Wasserabweisend bezeichnet eine textile Ausrüstung, bei der die Oberfläche eines Materials so behandelt wird, dass Wasser, Schmutz oder ölige Substanzen nicht eindringen, sondern abperlen. Dies wird häufig durch chemische Beschichtungen oder spezielle Imprägnierungen erreicht, die eine Barriere auf der Faseroberfläche bilden.
Textilien mit wasserabweisender Eigenschaft eignen sich besonders für den Outdoor- und Sportbereich, aber auch für Alltagskleidung, bei der Schutz vor Nässe und Verschmutzung gewünscht ist. Die Behandlung erhält gleichzeitig die Atmungsaktivität des Materials und sorgt dafür, dass die Kleidung bequem und funktional bleibt.
Wasserabweisende Oberflächen verbessern die Langlebigkeit von Textilien und schützen sowohl den Träger als auch das Material selbst vor den negativen Effekten von Feuchtigkeit und Schmutz.
W
Oberflächenbehandlung oder Membransystem, das das Eindringen von Wasser verhindert.
Bietet zuverlässigen Schutz bei Regen oder Nässe.
Kann die Atmungsaktivität des Materials einschränken.
Synonymes : wasserfest, wasserundurchlässig, impermeabel, wasserabweisend (stark)
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Wasserdicht bezeichnet eine textile Ausrüstung oder Membran, die dafür sorgt, dass Wasser nicht in das Material eindringen kann. Dies wird durch spezielle Beschichtungen, Laminierungen oder integrierte Membranen erreicht, die das Gewebe vollständig versiegeln. Wasserdichte Kleidung schützt den Träger zuverlässig vor Nässe, eignet sich für Outdoor-, Sport- und Arbeitsbekleidung und ist besonders bei schlechtem Wetter unverzichtbar.
Ein wichtiger Aspekt ist jedoch, dass viele wasserdichte Textilien nicht gleichzeitig atmungsaktiv sind. Das bedeutet, dass Feuchtigkeit und Wärme, die vom Körper erzeugt werden, weniger leicht nach außen entweichen können, was zu einem Wärmestau führen kann. Hochwertige Materialien versuchen, diesen Effekt durch Kombination mit atmungsaktiven Membranen wie Gore-Tex oder Sympatex zu reduzieren.
Wasserdichte Kleidung kombiniert Schutz und Funktionalität und ist ein zentraler Bestandteil von Funktions- und Outdoorbekleidung.
W
Textil- oder Membranausrüstung, die Wasser von außen abweist, aber Feuchtigkeit von innen entweichen lässt.
Ideal für Sport- und Outdoorbekleidung bei Regen oder hoher Aktivität.
Kombiniert Schutz vor Nässe mit Komfort und Temperaturregulierung.
Synonymes : waterproof-breathable, atmungsaktive Membran, Funktionsmembran, wasser- und dampfdurchlässig
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Wasserdicht–atmungsaktiv beschreibt eine Funktion von Textilien, bei der das Material einerseits das Eindringen von Wasser verhindert, andererseits aber die Abgabe von Körperfeuchtigkeit, Schweiß und warmer Luft nach außen ermöglicht. Diese Eigenschaft wird durch spezielle Membranen oder Beschichtungen erreicht, die mikroskopisch kleine Poren besitzen: zu klein, um Wassertropfen durchzulassen, aber groß genug, damit Wasserdampf entweichen kann.
Diese Technologie wird insbesondere in Funktions- und Sportbekleidung eingesetzt, zum Beispiel bei Jacken für Jogging, Wandern oder Outdoor-Aktivitäten. Sie sorgt dafür, dass die Kleidung auch bei Regen trocken bleibt, gleichzeitig aber Überhitzung oder Schweißbildung reduziert wird.
Die Entwicklung wasserdicht–atmungsaktiver Textilien ist ein fortlaufendes Forschungsfeld, um ein optimales Gleichgewicht zwischen Schutz, Komfort und Bewegungsfreiheit zu erreichen. Bekannte Membransysteme, die diese Funktion bieten, sind zum Beispiel Gore-Tex oder Sympatex.
W
Kragenform, die locker fällt und wellenartig über Dekolleté oder Rücken verläuft.
Benötigt ausreichend Stoff und lockere Passform für den gewünschten Fall.
Verleiht Kleidungsstücken eine elegante, fließende Optik.
Synonymes : Fallkragen, Drapé-Kragen, Wasserfall-Ausschnitt, fließender Kragen
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Der Wasserfall-Kragen ist eine spezielle Kragenform, bei der der Stoff locker und weich über die Schulterpartie, das Dekolleté oder den Rücken fällt. Durch die großzügige Stoffführung entsteht ein fließender, wellenartiger Effekt, der an einen Wasserfall erinnert und dem Kleidungsstück eine elegante, feminine Note verleiht.
Damit der Wasserfall-Kragen optimal wirkt, wird der Kragen meist weit geschnitten und aus weich fallenden Materialien gefertigt. Die lockere Passform ermöglicht die charakteristische Drapierung und sorgt gleichzeitig für Bewegungsfreiheit und Komfort.
Wasserfall-Krägen werden häufig bei Blusen, Oberteilen, Kleidern oder leichten Jacken eingesetzt. Sie setzen modische Akzente, wirken elegant und dynamisch und eignen sich sowohl für Freizeit- als auch für festliche Looks.
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Kleine fünfte Tasche in der rechten Fronttasche der Five-Pocket-Jeans.
Ursprünglich für Taschenuhren oder Kleingeld gedacht.
Heute vor allem modisches Detail und Markenzeichen klassischer Jeans.
Synonymes : Uhrentasche, Münztasche, Coin-Pocket, kleine Fronttasche
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Die Watch Pocket, auch Coin-Pocket genannt, ist eine kleine Tasche, die in die rechte Fronttasche von Five-Pocket-Jeans eingearbeitet ist. Historisch diente sie dazu, Taschenuhren, Münzen oder andere kleine Gegenstände sicher aufzubewahren. Diese Funktion war besonders im 19. Jahrhundert relevant, als Taschenuhren alltäglich waren.
Im modernen Denim hat die Watch Pocket ihre ursprüngliche praktische Funktion weitgehend verloren und ist heute vor allem ein charakteristisches Designelement. Sie prägt das klassische Erscheinungsbild von Jeans und wird häufig als Detail in Jeansdesigns, Markenkennzeichen oder modisches Statement verwendet.
Die Tasche ist in der Regel klein, rechteckig und fest mit der Fronttasche vernäht. Trotz des Wegfalls der praktischen Nutzung bleibt sie ein wichtiges Erkennungsmerkmal in der Jeansmode und Teil der ikonischen Five-Pocket-Struktur.
W
Denim mit gewachster Oberfläche für wasser- und schmutzabweisende Eigenschaften.
Leicht gummiartiger Griff und optisch leicht gräuliche Patina nach dem Waschen.
Verleiht Jeans einen robusten, individuellen Look.
Synonymes : gewachster Denim, Wachs-Denim, coated Denim, gewachste Jeans
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Waxed Denim ist eine spezielle Form von Denim, bei der das Gewebe nach der Herstellung mit einer Wachsschicht versehen wird. Diese Behandlung sorgt dafür, dass die Oberfläche leicht wasser- und schmutzabweisend ist und einen besonderen optischen Effekt erhält. Nach dem Waschen entwickelt der Stoff häufig eine leicht gräuliche Patina, die dem Denim einen individuellen Charakter verleiht.
Die Wachsschicht verändert auch den Griff des Stoffes: Waxed Denim fühlt sich leicht gummiartig an und wirkt steifer und robuster als herkömmlicher Denim. Diese Eigenschaften machen ihn besonders langlebig und widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse.
Waxed Denim wird häufig für modische Jeans, Jacken oder robuste Outdoor-Bekleidung eingesetzt. Die Kombination aus markanter Optik, leicht schützender Oberfläche und besonderem Griff macht dieses Material sowohl funktional als auch stilistisch attraktiv.
W
Bezeichnung für die Webart eines Gewebes und die verwendeten Bindungen.
Bestimmt Optik, Struktur und Festigkeit des Materials.
Typische Denim-Weaves: Köperbindung (3/1 oder 2/1) und Chambray (1/1).
Synonymes : Webart, Bindung, Gewebestruktur, Textile Weave
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Weaves, zu Deutsch Webart, beschreiben die Art und Weise, wie Fäden in einem Gewebe miteinander verknüpft werden. Dabei wird die Anordnung der Kett- und Schussfäden bestimmt, was entscheidend für die Struktur, Optik und Stabilität des Materials ist.
Im Denim-Bereich sind verschiedene Weaves üblich:
- Köperbindung 3/1 – grobe Bindung für klassischen, robusten Denim.
- Köperbindung 2/1 – feinere Variante mit leichterer Textur.
- 1/1 Bindung (Chambray) – einfacher Leinwandbindungseffekt, oft leichter und glatter.
Die Wahl der Webart beeinflusst sowohl die Haptik als auch die optische Wirkung des Stoffes. Weaves sind somit ein zentraler Faktor in der Textilproduktion und entscheidend für Qualität, Strapazierfähigkeit und Stil eines Kleidungsstücks.
W
Phase der Denimproduktion, in der Kett- und Schussfäden zum Gewebe verbunden werden.
Eingefärbte Kettfäden treffen auf ungefärbte Schussfäden.
Bildet die Basisstruktur für Denimstoffe.
Synonymes : Webvorgang, Gewebeherstellung, Denim-Weben, Kett- und Schussverbindung
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Weaving bezeichnet den Webvorgang in der Denimherstellung, bei dem die Kettfäden und Schussfäden miteinander verflochten werden, um ein stabiles Gewebe zu erzeugen. Typischerweise sind die Kettfäden eingefärbt, beispielsweise in Indigo, während die Schussfäden ungefärbt bleiben. Durch die Verwebung entsteht das charakteristische Aussehen des Denims mit sichtbarer Fadenstruktur.
Die Webtechnik bestimmt die Oberflächenstruktur, die Festigkeit und die Haptik des Stoffes. Unterschiedliche Bindungen, wie Köperbindung oder Leinwandbindung, führen zu verschiedenen Denimqualitäten, die sich in Optik, Griff und Tragekomfort unterscheiden.
Weaving ist damit ein zentraler Schritt in der Denimproduktion und legt die Grundlage für die spätere Verarbeitung zu Jeanshosen, Jacken oder anderen Denimprodukten.
W
Beschreibt die Bindungsart eines Gewebes nach dem Webvorgang.
Typische Arten: Leinwandbindung, Köperbindung, Satinbindung.
Bestimmt Optik, Griff, Festigkeit und Oberflächencharakter des Materials.
Synonymes : Gewebebindung, Webart, Bindungsart, Textile Weaving Texture
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Weaving Textures, zu Deutsch Gewebebindungsarten, geben an, wie die Kett- und Schussfäden eines Gewebes nach dem Webvorgang miteinander verbunden sind. Die Bindungsart beeinflusst maßgeblich das Aussehen, die Stabilität und die Haptik des Stoffes.
- Leinwandbindung (Tuchbindung): Kett- und Schussfäden werden 1:1 gekreuzt. Diese einfache und gleichmäßige Bindung erzeugt ein schiebfestes, steifes Gewebe. Typische Beispiele sind Popeline oder Canvas. Die Leinwandbindung zeichnet sich durch gleichmäßige Oberfläche und hohe Strapazierfähigkeit aus.
- Köperbindung: Hier verlaufen die Bindungen diagonal, wodurch der charakteristische Köpergrad entsteht. Der Schussfaden läuft unter einem oder mehreren Kettfäden durch und überspringt anschließend Bindungspunkte, was die diagonale Textur erzeugt. Diese Bindung wird insbesondere bei Denim verwendet und kann rechts- oder linksläufig sein.
- Satinbindung (Atlasbindung): Sie erzeugt eine glatte, fließende Oberfläche mit leichtem Glanz. Dabei wird ein Kettfaden über mehrere Schussfäden geführt (bis zu vier) und erst danach wieder durch einen Bindungspunkt fixiert. Dies ergibt die charakteristische glatte, glänzende Optik von Satinstoffen.
Die Wahl der Weaving Texture entscheidet über die Funktionalität und den Stil eines Gewebes, z. B. Steifigkeit, Glanz, Struktur und Griffigkeit. Sie ist ein zentrales Kriterium bei der Stoffherstellung für Bekleidung, Heimtextilien und technische Textilien.
W
Textilherstellungsprozess, bei dem Kett- und Schussfäden zu einem Gewebe verbunden werden.
Grundlage für verschiedene Bindungsarten wie Leinwand-, Köper- und Atlasbindung.
Bestimmt Struktur, Festigkeit und Optik des Stoffes.
Synonymes : Weaving, Gewebeherstellung, Fadenverflechtung, Webprozess
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Weben, auch als Weaving bezeichnet, ist der grundlegende Herstellungsprozess von Geweben, bei dem zwei Fadensysteme – Kette (längs) und Schuss (quer) – miteinander verflochten werden. Durch diese Verbindung entsteht ein stabiles Gewebe, dessen Eigenschaften stark von der verwendeten Bindungsart abhängen.
Es gibt unterschiedliche Webarten:
- Leinwandbindung (Tuchbindung): einfache 1:1-Verkreuzung der Fäden, sorgt für gleichmäßige, feste und steife Gewebe.
- Köperbindung: diagonale Bindung mit charakteristischem Köpergrad, typisch für Denim.
- Atlas- oder Satinbindung: Fäden überlagern mehrere Gegenfäden, was eine glatte, fließende Oberfläche mit leichtem Glanz erzeugt.
Weben ist damit ein zentraler Schritt in der Textilproduktion und beeinflusst sowohl die Stabilität, Struktur und Festigkeit des Stoffes als auch seine optischen und haptischen Eigenschaften.
W
Seitenabschluss eines Gewebes, an dem die Kettfäden umgekehrt verlaufen.
Verhindert Ausfransen und sorgt für Stabilität am Stoffrand.
Kennzeichnet die Webkante optisch und funktional.
Synonymes : Kantenabschluss, Stoffkante, Seitenkante, Geweberand
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Die Webkante ist der äußere Rand eines gewebten Materials, an dem die Kettfäden ihren Umkehrpunkt erreichen und in die Schussfäden einlaufen. Sie entsteht während des Webvorgangs und bildet den stabilen Seitenabschluss des Stoffes. Durch die Webkante wird ein Ausfransen der Fäden verhindert, wodurch das Gewebe seine Form und Festigkeit behält.
Webkanten sind in der Regel fester und oft optisch leicht von der restlichen Stofffläche zu unterscheiden. Sie spielen eine wichtige Rolle sowohl bei der Weiterverarbeitung von Textilien als auch bei der Gestaltung von Kleidungsstücken, da sie bei Säumen, Besätzen oder dekorativen Elementen genutzt werden können.
Die Webkante ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal eines Gewebes und gibt Auskunft über die Stabilität, Saumgestaltung und die Webtechnik des Materials.
W
Maschine zur Herstellung von Geweben durch das Verweben von Kett- und Schussfäden.
Kann manuell oder elektrisch betrieben werden.
Grundlage für die textile Produktion in Industrie und Handwerk.
Synonymes : Webermaschine, mechanischer Webstuhl, Handwebstuhl, Jacquard-Webstuhl
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Ein Webstuhl ist eine Vorrichtung, mit der Stoffe mechanisch erzeugt werden, indem Kett- und Schussfäden miteinander verflochten werden. Je nach Bauart kann der Webstuhl manuell, mithilfe von Handpedalen oder Hebeln, oder elektrisch betrieben werden. Er ermöglicht die präzise Steuerung von Fadenspannung, Webgeschwindigkeit und Bindung.
Webstühle sind in der Textilproduktion unverzichtbar, da sie gleichmäßige, stabile Gewebe erzeugen und verschiedene Bindungsarten wie Leinwand-, Köper- oder Atlasbindung umsetzen können. Sie werden sowohl in industriellen Produktionsstätten als auch im handwerklichen Bereich verwendet.
Die Funktionsweise eines Webstuhls beeinflusst die Struktur, Festigkeit, Optik und Haptik des erzeugten Gewebes und ist somit ein zentraler Bestandteil der Textilherstellung.
W
Herstellungsprozess von Geweben durch regelmäßiges Verweben von Kett- und Schussfäden.
Bestimmt Bindung, Muster, Länge und Breite des Stoffes.
Grundlage für Kleidung und andere textile Produkte.
Synonymes : Gewebeherstellung, Webprozess, Fadenverflechtung, Weaving
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Der Webvorgang ist der zentrale Produktionsschritt zur Herstellung von Geweben, bei dem Kettfäden (längs) und Schussfäden (quer) regelmäßig miteinander verkreuzt werden. Nur durch diese systematische Verbindung entsteht ein stabiles, gleichmäßiges Gewebe, das für die Weiterverarbeitung zu Kleidungsstücken, Heimtextilien oder anderen Produkten geeignet ist.
Der Webvorgang kann auf einem klassischen Webstuhl erfolgen oder auf speziellen Maschinen wie einem Jacquard-Webstuhl, um komplexe Muster, hochwertige Stoffe oder dekorative Designs umzusetzen. Die Art der Verwebung bestimmt die Bindung des Stoffes, beispielsweise Leinwand-, Köper- oder Satinbindung. Besonders bei Satinbindungen lassen sich dekorative Muster wie Blumen, Paisley oder asymmetrische Designs einarbeiten.
Die hergestellten Gewebe können Längen von 100 bis 1.000 Metern und Breiten von 1,40 bis 1,60 Metern erreichen. Bei Denim ist die Produktionslänge aus Stabilitätsgründen auf etwa 100 bis 200 Meter begrenzt, da die Köperbindung ansonsten zu Verzug führen würde. Der Webvorgang ist somit entscheidend für Struktur, Qualität und Design des Endprodukts.
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Bezeichnung für Schussfäden, die quer durch ein Gewebe verlaufen.
Verknüpfen sich mit den Kettfäden in Längsrichtung.
Grundlage für die Stabilität und Struktur von Geweben.
Synonymes : Schussfäden, Querfäden, Schuss, Schussgewebe
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Weft, zu Deutsch Schussfäden, bezeichnet die Fäden, die quer zur Kette in einem Gewebe verlaufen. Sie durchziehen das Gewebe von einer Seite zur anderen und werden mit den längs verlaufenden Kettfäden verflochten, wodurch ein stabiles, zusammenhängendes Textil entsteht.
Die Schussfäden bestimmen zusammen mit den Kettfäden die Eigenschaften des Gewebes, wie Festigkeit, Elastizität, Griff und Optik. Je nach Webart, Material und Spannung können unterschiedliche Strukturen, Oberflächen und Bindungen erzeugt werden. Typische Bindungen sind Leinwand-, Köper- oder Satinbindung, bei denen die Anordnung von Kett- und Schussfäden variiert.
Weft ist ein grundlegender Begriff in der Textilproduktion und beschreibt die horizontale Fadenschicht, die für die Integrität und Haltbarkeit eines Gewebes entscheidend ist.
W
Beschreibt das Gewicht von Denim und damit seine Robustheit und Dichte.
Schwerere Denims sind dicker, langlebiger und strapazierfähiger.
Gewicht wird meist in Unzen pro Quadratyard (oz) oder Gramm pro Quadratmeter angegeben.
Synonymes : Denimgewicht, Stoffgewicht, Fabric Weight, Denim-Dichte
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Weights of Denim bezeichnet die Angabe des Gewichts von Denimstoffen, was direkt mit ihrer Dicke, Dichte und Strapazierfähigkeit zusammenhängt. Denim mit höherem Gewicht ist robuster, widerstandsfähiger und langlebiger, während leichtere Denims flexibler und bequemer im Griff sind.
Das Gewicht entsteht durch die Fadendichte und die verwendete Garnstärke. Bei einer Standardstoffbreite von 1,50 Metern kann Denim beispielsweise 203 g/m² wiegen, während besonders schwere Varianten bis zu 524 g/m² erreichen. In der Praxis wird das Gewicht häufig in Unzen (oz) pro Quadratfuss angegeben, ein Standardmaß in der Denimindustrie.
Die Weights of Denim sind entscheidend für die Wahl des Stoffes, je nach Einsatzzweck: Leichte Denimstoffe eignen sich für Shirts, leichte Hosen oder Sommerkollektionen, während schwere Denims ideal für Jeans, Arbeitskleidung oder langlebige Outdoor-Textilien sind. Sie geben Aufschluss über Strapazierfähigkeit, Stand des Materials und Tragekomfort.
W
Wasserdichte Überschuhe aus Gummi, ursprünglich zum Schutz über normalen Schuhen getragen.
Heute bekannt als Gummistiefel.
Schützen vor Nässe und eignen sich für Outdoor- oder Regenwetter.
Synonymes : Gummistiefel, Regenstiefel, wasserdichte Stiefel, Rubber Boots
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Wellingtons sind wasserdichte Schuhe, die ursprünglich als Überschuhe über normalen Lederschuhen getragen wurden, um diese vor Regen, Schlamm und Feuchtigkeit zu schützen. Benannt sind sie nach dem britischen Herzog von Wellington, der solche Stiefel im 19. Jahrhundert populär machte.
Heute werden Wellingtons meist direkt als Gummistiefel produziert und sind fester Bestandteil der Freizeit- und Outdoor-Bekleidung. Sie bestehen aus wasserabweisendem Material wie Gummi oder PVC, haben eine durchgehende Sohle und schützen die Füße zuverlässig vor Nässe und Schmutz. Sie werden besonders bei Regen, im Garten oder auf nassen Böden getragen.
Wellingtons kombinieren Funktionalität, Schutz und einfache Pflege und sind sowohl für Erwachsene als auch Kinder in verschiedenen Größen und Designs erhältlich.
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Ärmellose, taillierte Jacke zur Oberbekleidung.
Wird über Pullover, Shirt oder Hemd getragen.
Erhältlich in Materialien wie Leder, Strick, Wolle, Leinen oder als warme Steppweste.
Synonymes : Gilet, ärmellose Jacke, Steppweste, Oberteil ohne Ärmel
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Eine Weste ist ein ärmelloses Kleidungsstück, das zur Oberbekleidung zählt und über anderen Oberteilen wie Pullovern, Shirts oder Hemden getragen wird. Sie betont die Taille, bietet jedoch weniger Wärme als eine Jacke, weshalb sie häufig als modisches Layering-Element oder für leichten Schutz vor Kälte genutzt wird.
Westen werden in unterschiedlichen Materialien hergestellt, darunter Leder, Strick, Wolle oder Leinen, um verschiedene Stilrichtungen und Einsatzzwecke zu bedienen. Steppwesten sind speziell gefüttert und bieten zusätzlichen Wärmeschutz, wodurch sie sich besonders für Outdoor- und Freizeitaktivitäten eignen.
Neben der Funktionalität spielt die Weste auch eine modische Rolle, da sie Outfits strukturieren und visuelle Akzente setzen kann. Sie ist ein vielseitiges Kleidungsstück, das sowohl praktisch als auch stilistisch eingesetzt wird.
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Klassische Westernjacke, hüftlang mit Taillenbund und Hemdkragen.
Verfügt über Brusttaschen, Vorder- und Rückenpasse sowie dekorative Steppnähte.
Typisches Basic für den Western-Look und lässige Freizeitmode.
Synonymes : Westernjacke, Cowboyjacke, Hüftjacke im Westernstil, Classic Western Jacket
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Die Western Jacket ist eine stilprägende Jackenform, die für ihren charakteristischen Western-Look bekannt ist. Sie ist hüftlang geschnitten und besitzt einen Taillenbund, der die Silhouette betont. Ein Hemdkragen sowie Vorder- und Rückenpasse gehören zu den typischen Ausstattungsmerkmalen.
Dekorative Elemente wie aufgesetzte Brusttaschen und markante Steppnähte unterstreichen den klassischen Western-Stil und verleihen der Jacke Struktur und optische Tiefe. Sie ist vielseitig kombinierbar und wird sowohl als modisches Statement als auch als funktionales Oberbekleidungsstück getragen.
Western Jackets sind in verschiedenen Materialien wie Leder, Denim oder robusten Baumwollstoffen erhältlich und eignen sich für Freizeit, Outdoor-Aktivitäten oder thematische Mode. Sie verbinden Tradition, Design und Tragekomfort und gelten als zeitloses Basic der Westernmode.
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Jeans- und Freizeitbekleidung, speziell entwickelt für Cowboys und Rodeo-Reiter.
Robuste, strapazierfähige Materialien für Arbeit und Reitsport.
Besonders bekannt durch Marken wie Wrangler.
Synonymes : Cowboymode, Rodeobekleidung, Western-Jeans, Western-Outfit
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Westernwear bezeichnet Bekleidung, die ursprünglich für die speziellen Anforderungen von Cowboys und Rodeo-Reitern entwickelt wurde. Die Kleidungsstücke sind besonders robust, strapazierfähig und funktional, um den Belastungen bei Arbeit, Reitaktivitäten oder Wettbewerben standzuhalten. Dazu zählen sowohl Arbeitskleidung als auch spezielle Rodeo-Outfits, die durch verstärkte Nähte, hochwertige Materialien und durchdachte Schnitte charakterisiert sind.
In der Denimmode entstanden früh Jeans und Oberbekleidung, die den praktischen und modischen Bedürfnissen der Western-Community gerecht wurden. Marken wie Wrangler spielten dabei eine zentrale Rolle und überzeugten insbesondere in den Nachkriegsjahren durch stabile Westernjeans und funktionale Oberteile.
Westernwear verbindet Funktionalität mit charakteristischem Stil, wobei die Designs häufig markante Details wie Taschen, Steppungen oder Westernkragen enthalten. Heute umfasst der Begriff sowohl traditionelle Cowboys-Mode als auch moderne Freizeitmode im Westernstil.
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Hochwertige Baumwolle aus Südamerika mit extra langen Fasern.
Besonders gut verarbeitbar und langlebig.
Auch bekannt als Pima Cotton, benannt nach dem Pima-Indianerstamm.
Synonymes : Pima Cotton, Extra-long Staple Cotton, Premium-Baumwolle, hochwertige Baumwolle
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Westindische Baumwolle, auch als Pima Cotton bezeichnet, ist eine besonders hochwertige Baumwollart, die in Südamerika beheimatet ist. Ihre Fasern erreichen eine Länge von 31,25 bis 39,06 mm, was sie besonders stark, weich und gut verarbeitbar macht. Aufgrund dieser Eigenschaften entsteht ein glattes, feines und langlebiges Garn, das sich ideal für hochwertige Textilien eignet.
Der Name „Pima Cotton“ geht auf den Pima-Indianerstamm in Arizona zurück, der bereits früh Baumwolle anbaute und daraus Kleidung herstellte. Westindische Baumwolle wird heute für Premium-Bekleidung, Bettwäsche und andere textile Produkte eingesetzt, bei denen weiche Haptik, Strapazierfähigkeit und gleichmäßige Färbbarkeit gefragt sind.
Dank der langen Fasern entstehen glatte und hochwertige Stoffe, die langlebig sind, einen edlen Griff haben und sich sowohl für feine Oberbekleidung als auch für funktionale Textilien eignen.
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Sammelbegriff für Nassveredelungsverfahren bei Textilien und fertigen Kleidungsstücken.
Materialien werden während oder nach der Fertigung mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten behandelt.
Ermöglicht unterschiedliche Effekte, wie Weichheit, Färbung oder Texturveränderung.
Synonymes : Nassprozedur, Nassveredelung, Feuchtbehandlung, Wet-Finishing
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Wet Processing, zu Deutsch Nassprozedur, bezeichnet eine Gruppe von Finishing-Techniken, die auf nasse oder angefeuchtete Gewebe oder fertige Kleidungsstücke angewendet werden. Dabei kommt das Material in direkten Kontakt mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten, um chemische, physikalische oder mechanische Prozesse zu aktivieren, die das Aussehen, den Griff oder die Funktionalität des Textils verändern.
Typische Anwendungen des Wet Processings sind Färben, Bleichen, Softening, Stone Wash, Enzymbehandlungen oder andere Spezialeffekte wie Used-Look-Veredelungen. Durch die gezielte Flüssigkeitsbehandlung lassen sich Textilien sowohl optisch als auch haptisch individualisieren und an gewünschte Anforderungen anpassen.
Wet Processing ist ein zentraler Schritt in der Textilveredelung und spielt insbesondere in der Denimproduktion, der Herstellung hochwertiger Oberstoffe und der Funktionsbekleidung eine bedeutende Rolle.
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Oberflächenveredelung, die dem Stoff einen feuchten oder nassen Look verleiht.
Erzeugt durch den gezielten Einsatz von Wachs oder ähnlichen Materialien.
Verleiht Textilien optische Dynamik und besondere Haptik.
Synonymes : Feuchter Griff, nasser Look, Wax-Finish, feucht wirkender Effekt
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Wet Touch bezeichnet einen Ausrüstungseffekt bei Textilien, bei dem die Ware so behandelt wird, dass sie optisch den Eindruck von Feuchtigkeit oder Nässe vermittelt. Diese Wirkung wird häufig durch den Einsatz von Wachs oder anderen speziellen Veredelungsmitteln erreicht, die die Oberfläche glänzend und leicht gummiartig erscheinen lassen.
Der Wet-Touch-Effekt wird vor allem in der Denim- und Modeindustrie eingesetzt, um Kleidungsstücken eine besondere Optik zu verleihen und den Look von frisch gewaschenem oder feuchtem Material zu simulieren. Zusätzlich zur optischen Wirkung verändert der Wet Touch oft auch den Griff des Stoffes, sodass er leicht glatter oder geschmeidiger wirkt.
Dieser Effekt ist rein ästhetisch und unterstreicht modische Statements oder spezielle Designideen, ohne die Funktionalität des Materials wesentlich zu beeinflussen.
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Dicht gewebtes Gewebe ähnlich Gabardine.
Kettfäden aus Mouliné-Garn, Schussfäden aus Streichgarn.
Robust, formstabil und ideal für Hosen, Röcke oder Jacken.
Synonymes : Gabardine-ähnliches Gewebe, dichtes Webmaterial, Whipcord-Gewebe, Streifen-Gabardine
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Whip Cord ist ein textiler Stoff, der in Aufbau und Haptik an Gabardine erinnert und durch seine besonders dichte Webung auffällt. Für die Herstellung werden Kettfäden aus Mouliné-Garn verwendet, während die Schussfäden aus Streichgarn bestehen. Diese Kombination sorgt für eine glatte Oberfläche, hohe Stabilität und eine feste Struktur.
Das Material ist strapazierfähig und formbeständig, wodurch es häufig für Bekleidung wie Hosen, Röcke, Jacken oder Uniformen eingesetzt wird. Whip Cord bietet eine elegante Optik mit leicht sichtbarer Diagonalstruktur und verbindet gleichzeitig Robustheit und guten Tragekomfort.
Dank seiner dichten Webart und hochwertigen Garnzusammensetzung ist Whip Cord langlebig und behält auch nach längerem Tragen seine Form und Struktur.
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Kleid, das locker um den Körper gewickelt und mit Band oder Gürtel fixiert wird.
Flexible Passform und variabler Look durch unterschiedliche Drapierungen.
Elegantes, bequemes Kleidungsstück für vielseitige Anlässe.
Synonymes : Wrap Dress, Drapierkleid, Wickel-Design, Knotenkleid
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Ein Wickelkleid ist ein Kleidungsstück, bei dem der Stoff nicht in festen Schnittteilen geformt wird, sondern flexibel um den Körper drapiert wird. Es wird so lange gewickelt, bis es optimal sitzt, und anschließend mit einem Band, Gürtel oder Knoten fixiert. Diese Konstruktion ermöglicht eine anpassbare Passform und kann unterschiedliche Silhouetten erzeugen.
Wickelkleider sind besonders vielseitig, da sie auf verschiedene Arten getragen und drapiert werden können. Dadurch entsteht jedes Mal ein leicht anderer Look, der sowohl elegant als auch leger wirken kann. Typische Stoffe sind weich fallende Materialien wie Jersey, Seide oder Viskose, die die fließende Drapierung unterstützen.
Dieses Kleidungsstück kombiniert Komfort, Flexibilität und Stil und eignet sich für Freizeit, Büro oder festliche Anlässe, je nach Material und Design.
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Rock, der flexibel um Taille oder Hüfte gewickelt und mit Band oder Gürtel fixiert wird.
Erlaubt individuelle Anpassung der Passform.
Bietet variabel tragbare Silhouette und modische Drapierung.
Synonymes : Wrap-Rock, Drapierrock, Wickel-Design, Knotenrock
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Der Wickelrock ist ein Rock, der ähnlich wie das Wickelkleid funktioniert: Der Stoff wird um die Taille oder Hüfte gewickelt, bis er optimal sitzt, und anschließend mit einem Band oder Gürtel fixiert. Durch diese flexible Konstruktion kann die Passform individuell angepasst werden, was Komfort und Bewegungsfreiheit erhöht.
Wickelröcke sind in verschiedenen Längen, Materialien und Stilen erhältlich. Weich fallende Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Viskose eignen sich besonders, da sie die Drapierung unterstützen und den Rock fließend erscheinen lassen. Das Wickelprinzip erlaubt zudem unterschiedliche Looks, je nachdem wie der Stoff gelegt oder geknotet wird.
Dieses Design kombiniert praktische Anpassungsfähigkeit mit einem modischen, variabel tragbaren Look und eignet sich sowohl für Alltag, Büro als auch für festlichere Anlässe.
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Wide Corduroy bezeichnet eine Cordstoff-Variante mit besonders breiten Rippen. Die deutlich sichtbare Struktur verleiht dem Material eine markante Optik und eine weiche, leicht samtige Oberfläche. Dieser Stoff wird häufig für Hosen, Jacken, Röcke oder Freizeitbekleidung verwendet.
Synonymes : Breitcord, breiter Cordstoff, Wide Wale Corduroy, grober Cord
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Wide Corduroy ist eine Cordstoffart, die sich durch besonders breite, deutlich ausgeprägte Rippen auszeichnet. Cord entsteht durch eine spezielle Webtechnik, bei der zusätzliche Fäden eingewebt und anschließend aufgeschnitten werden. Dadurch bildet sich die typische Rippenstruktur mit einer weichen, leicht samtigen Oberfläche.
Bei Wide Corduroy sind diese Rippen breiter und stärker sichtbar als bei feinerem Cord. Die ausgeprägte Struktur verleiht dem Stoff eine markante, charakteristische Optik und sorgt gleichzeitig für eine angenehme Haptik. Aufgrund seiner robusten Beschaffenheit und seines komfortablen Tragegefühls wird dieser Stoff häufig für Freizeit- und Herbstbekleidung eingesetzt.
Wide Corduroy findet Verwendung bei Hosen, Jacken, Röcken, Hemden oder auch Accessoires. Das Material besteht häufig aus Baumwolle oder Baumwollmischungen und kann je nach Ausführung unterschiedliche Gewichte und Weichheitsgrade aufweisen. Im Shop-Kontext beschreibt der Begriff Wide Corduroy daher einen Cordstoff mit breiten Rippen und deutlich sichtbarer Struktur.
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Hosenform mit weiter Hüfte, normaler oder niedriger Leibhöhe und lockerem Beinverlauf.
Bequem geschnitten, oft keilförmig zulaufend oder gerade geschnitten.
Typisch für Damen- und Herrenjeans wie Mom Jeans, Karottenhosen, Baggy oder Boyfriend Jeans.
Synonymes : Relaxed Fit, lockere Passform, breite Jeans, loose Fit Jeans
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Wide Fit, auch Relaxed Fit genannt, beschreibt eine Hosenform, die durch eine weite Hüfte und eine komfortable Passform im Oberschenkel- und Po-Bereich gekennzeichnet ist. Die Leibhöhe liegt normal oder niedrig, und der Beinverlauf ist häufig keilförmig, sodass die Hosenbeine nach unten zulaufen und eine angenehme Fußweite bieten – bequem bis eng.
Bei Damenjeans sind typische Vertreter Mom Jeans oder Karottenhosen, die nach unten hin schmal zulaufen und eine lockere, bequeme Silhouette erzeugen. Bei Herrenjeans umfasst Wide Fit Varianten wie Worker Pants oder Baggy Pants, die besonders im Hüft- und Oberschenkelbereich großzügig geschnitten sind und einen entspannten Look erzeugen. Boyfriend Jeans fallen ebenfalls in diese Kategorie, mit lockerem Beinverlauf und legerer Passform.
Wide Fit Jeans bieten Komfort, Bewegungsfreiheit und einen lässigen Stil, der sowohl in der Damen- als auch in der Herrenmode beliebt ist. Sie kombinieren praktische Passform mit modischem Ausdruck und eignen sich für Freizeit, Alltag und Streetwear-Looks.
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Bezeichnung für die Stoffbreite, z. B. bei Denim.
Standardbreite liegt bei 1,50 m, Überbreiten bei 1,60 m.
Traditioneller Denim wird oft in 0,75 m Breite angeboten.
Synonymes : Stoffbreite, Gewebebreite, Textilbreite, Materialbreite
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Width, zu Deutsch Breite, beschreibt die horizontale Ausdehnung eines Stoffes vom einen Rand zum anderen. Bei Denim und anderen Textilien gibt die Angabe der Breite Auskunft darüber, wie viel Material für die Weiterverarbeitung zur Verfügung steht und welche Zuschnittmöglichkeiten bestehen.
Die gängige Handelsbreite von Denim beträgt 1,50 m, wodurch eine effiziente Verarbeitung zu Hosen, Jacken oder anderen Kleidungsstücken ermöglicht wird. Für spezielle Anwendungen gibt es Überbreiten von 1,60 m. Traditioneller, älterer Denim wurde oft in 0,75 m Breite angeboten, was sich aus historischen Webstühlen und Produktionsmethoden ergab.
Die Stoffbreite ist ein wichtiges Kriterium für die Planung von Zuschnitt, Stoffeinsatz und Musteranordnung in der Bekleidungsproduktion und beeinflusst sowohl Materialverbrauch als auch Designoptionen.
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Nahtführung, die vom Vorderteil unterhalb der Schulter über die Brust bis zum Saum verläuft.
Formt eine enge, figurnahe Silhouette.
Typisch für Jacken, Blusen und Kleider mit taillierter Passform.
Synonymes : Prinzennaht, Figurformende Naht, Brustbogennaht, Bogennaht
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Die Wiener Naht ist eine spezielle Nahttechnik in der Bekleidungskonstruktion, bei der die Naht etwa 15 cm unterhalb der Schulter beginnt und in einem geschwungenen Bogen über die Brust bis zum Saum verläuft. Diese Nahtform dient dazu, das Kleidungsstück eng an den Körper anzupassen und eine schlanke, figurnahe Silhouette zu erzeugen.
Wiener Nähte werden häufig bei Jacken, Blusen, Hemden oder Kleidern eingesetzt, um Schnitt und Passform zu optimieren. Sie erlauben es, das Material gezielt zu formen, ohne dass zusätzliche Abnäher oder Falten nötig sind, und tragen maßgeblich zu einem eleganten, körperbetonten Look bei.
Die Wiener Naht ist sowohl funktional als auch ästhetisch und gehört zu den klassischen Techniken der Schnittgestaltung, die hochwertige Bekleidungslinien auszeichnen.
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Kleine, meist dreieckige Fahne für dekorative oder symbolische Zwecke.
Verwendet als hoheitliches Zeichen oder als dekorative Kette.
Beliebt für Feiern, Feste oder Garten-Dekorationen.
Synonymes : Fähnchen, Flagge, Banner, Wimpelkette
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Ein Wimpel ist eine kleine Fahne, die traditionell meist in dreieckiger Form gestaltet ist. Wimpel dienen sowohl als Symbole für hoheitliche oder offizielle Zwecke als auch als dekorative Elemente bei Festen, Feierlichkeiten oder in der Raum- und Gartengestaltung.
Wimpel können einzeln oder in Form einer Wimpelkette verwendet werden, bei der mehrere Fahnen an einer Schnur befestigt sind und so farbenfrohe Akzente setzen. Sie bestehen aus unterschiedlichen Materialien, wie Stoff, Kunststoff oder Papier, und sind sowohl für den Innen- als auch Außenbereich geeignet.
Die Einsatzmöglichkeiten reichen von offizieller Kennzeichnung bis hin zu festlicher Dekoration. Wimpel sind aufgrund ihrer einfachen, auffälligen Form besonders wirkungsvoll für visuelle Signale oder gestalterische Akzente.
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Leichte Jacke zum Schutz vor Wind und leichtem Regen.
Oft wasserabweisend, aber nicht immer vollständig wasserdicht.
Praktisch für Outdoor-Aktivitäten, kann häufig kompakt verstaut werden.
Synonymes : Windbreaker, leichte Outdoorjacke, Funktionsjacke, Regen- und Windschutzjacke
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Eine Windjacke ist eine dünne, leichte Jacke, die in erster Linie zum Schutz vor Wind, leichtem Regen und widrigen Wetterbedingungen entwickelt wurde. Sie bietet eine barriereartige Schicht, die den Träger vor Auskühlung schützt, ist jedoch nicht zwingend vollständig wasserdicht. Viele Windjacken sind zudem atmungsaktiv und leicht, sodass sie sich gut für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren oder Reisen eignen.
Ein weiterer Vorteil von Windjacken ist ihre Packbarkeit: Sie lassen sich häufig klein zusammenfalten und platzsparend transportieren. Materialien wie Nylon oder Polyester kommen besonders häufig zum Einsatz, da sie leicht, robust und teilweise wasserabweisend sind.
Windjacken kombinieren Funktionalität, Leichtigkeit und Flexibilität, wodurch sie ein praktisches Kleidungsstück für wechselhaftes Wetter und sportliche Aktivitäten darstellen.
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Dicke Mütze, die den Kopf bei kalten Temperaturen warmhält.
Hergestellt aus wärmenden Materialien wie Wolle, Strick oder Fleece.
Oft modisches Accessoire passend zur Winterbekleidung.
Synonymes : Beanie, Wollmütze, Strickmütze, Kälteschutzmütze
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Eine Wintermütze ist ein Kopfbedeckungselement, das speziell für kalte Jahreszeiten konzipiert ist. Sie besteht aus dickem, wärmendem Material, das die Körperwärme speichert und vor Wind, Kälte und Schnee schützt. Typische Materialien sind Wolle, Strick, Fleece oder synthetische Fasern, die eine angenehme Wärme und Komfort bieten.
Wintermützen sind funktional und zugleich modische Accessoires. Sie werden häufig farblich oder stilistisch auf die übrige Wintermode abgestimmt, um Outfits zu ergänzen oder Akzente zu setzen. Verschiedene Formen wie Beanies, Bommelmützen oder Ohrenschützer sorgen für Variation in Stil und Tragekomfort.
Durch ihre Kombination aus Schutzfunktion, Komfort und modischem Design sind Wintermützen unverzichtbar für den Alltag in der kalten Jahreszeit.
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Dicker Schal, der vor Kälte schützt und Wärme spendet.
Hergestellt aus Fleece, Strick oder anderen wärmenden Materialien.
Oft modisches Accessoire passend zur Winterbekleidung.
Synonymes : Winterhalstuch, Wollschal, Fleece-Schal, Kälteschutzschal
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Ein Winterschal ist ein langes, meist dickes Textilstück, das um Hals, Nacken oder Schultern getragen wird, um bei kalten Temperaturen vor Kälte zu schützen. Er wird aus wärmenden Materialien wie Fleece, Wolle oder Strick gefertigt, wodurch er Komfort und Isolation bietet.
Winterschals sind nicht nur funktional, sondern auch modische Accessoires. Sie werden häufig passend zu Jacken, Mänteln oder der übrigen Wintermode kombiniert. Variantenreich in Farbe, Muster und Materialstärke, können sie sowohl schlicht als auch dekorativ wirken und sind ein beliebter Bestandteil der Wintergarderobe.
Durch die Kombination aus Schutzfunktion, Komfort und Stil sind Winterschals ein unverzichtbares Kleidungsstück für kalte Jahreszeiten.
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Maschenwaren, bei denen alle Maschen einer Reihe gleichzeitig abgestrickt werden.
Auch als Knitwear bekannt.
Schnelle Herstellung von gleichmäßigen, elastischen Stoffen.
Synonymes : Knitwear, Maschenware, Strickware, Strickstoff
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Wirkwaren, auch unter dem Begriff Knitwear bekannt, sind textile Flächen, die im Unterschied zum herkömmlichen Stricken in einem speziellen Verfahren hergestellt werden. Dabei werden alle Maschen einer Reihe gleichzeitig mit einem waagerecht verlaufenden Faden abgestrickt, statt wie beim klassischen Stricken Masche für Masche zu arbeiten.
Dieses Verfahren ermöglicht die schnelle Produktion von elastischen, gleichmäßigen Stoffen mit dehnbaren Eigenschaften. Wirkwaren werden für Oberbekleidung wie Pullover, Strickjacken, Kleider, Schals und Mützen verwendet, da sie einen angenehmen Tragekomfort, Flexibilität und gute Passform bieten.
Die maschenartige Struktur der Wirkwaren sorgt zudem für Wärme, Atmungsaktivität und Bewegungsfreiheit, wodurch sie ein beliebtes Material in Mode und Alltagskleidung sind.
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Wolle ist eine Naturfaser, die aus den Haaren von Schafen oder anderen Tieren gewonnen wird.
Sie besitzt gute wärmeisolierende Eigenschaften und kann Feuchtigkeit gut aufnehmen.
Wollstoffe werden häufig für warme und komfortable Bekleidung verwendet.
Synonymes : Wollfaser, Schafwolle, Naturwolle
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Wolle ist eine natürliche Textilfaser, die hauptsächlich aus den Haaren von Schafen gewonnen wird. Sie gehört zu den ältesten Materialien der Textilherstellung und wird seit Jahrhunderten für Kleidung und andere Textilien genutzt. Die Fasern bestehen aus Keratin und besitzen eine natürliche Struktur, die für ihre besonderen Eigenschaften verantwortlich ist.
Ein wesentliches Merkmal von Wolle ist ihre Fähigkeit, Wärme zu speichern und gleichzeitig Feuchtigkeit aufzunehmen. Dadurch kann sie für ein angenehmes Körperklima sorgen und eignet sich besonders für Kleidung in kühleren Temperaturen. Zudem lässt sich Wolle gut färben und zu unterschiedlichen Stoffarten verarbeiten.
Bei der Pflege von Wolltextilien ist besondere Sorgfalt erforderlich. Wollfasern können bei falscher Behandlung verfilzen oder ihre Form verändern, vor allem wenn sie nass sind. Daher werden viele Wollprodukte schonend gewaschen, häufig bei niedrigen Temperaturen oder im speziellen Wollwaschprogramm. Mit der richtigen Pflege bleiben Wollstoffe lange weich, formstabil und komfortabel zu tragen.
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Jeans-Passform speziell für Frauen.
Betont schmale Taille und rundere Hüfte für feminine Silhouette.
Sorgt für bequemen Sitz und modische Proportionen.
Synonymes : Damen-Passform, Frauenjeans, weibliche Schnittführung, Female Fit
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Women’s Cut bezeichnet eine Jeans-Passform, die speziell auf die weibliche Körperform abgestimmt ist. Charakteristisch ist eine schmalere Taille in Kombination mit einer leicht runderen Hüfte, wodurch die Silhouette betont und gleichzeitig der Tragekomfort verbessert wird.
Diese Passform ermöglicht eine optimale Anpassung an die Proportionen von Frauen, sodass die Jeans sowohl bequem sitzt als auch die Figur vorteilhaft zur Geltung bringt. Women’s Cut Jeans sind in verschiedenen Styles wie Skinny, Straight oder Bootcut erhältlich und werden häufig mit elastischen Materialien kombiniert, um Bewegungsfreiheit und Komfort zu gewährleisten.
Die Bezeichnung Women’s Cut wird vor allem in der Denim- und Bekleidungsindustrie verwendet, um Damen-Jeans klar von Unisex- oder Herrenmodellen abzugrenzen.
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Größensystem für Damenbekleidung, meist nach deutscher Konvention oder in Inch für Jeans.
Deutsche Größen: 32 bis 46, darüber Übergrößen.
Jeans oft in Bund- und Beinlängen in Inch, inklusive Zwischengrößen.
Synonymes : Damengrößen, Frauenmaße, Female Sizes, Damen-Konfektionsgrößen
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Women’s Sizes bezeichnet die Größenangaben für Damenbekleidung. In Deutschland werden die Größen traditionell in ganzen Zahlen angegeben, beginnend bei 32 und aufsteigend in Zweiersprüngen bis Größe 46. Alles darüber gilt als Übergröße. Das System basiert auf festen Körpermaßen, anhand derer Kundinnen ihre passende Größe auswählen können.
Bei Jeanshosen wird häufig das amerikanische System in Inch verwendet, das Bund- und Beinlängen angibt. Die Beinlänge beginnt oft bei 28 Inch und steigt in Zweiersprüngen, wobei viele Hersteller auch ungerade Größen wie 27, 29 oder 31 anbieten, die Zwischengrößen wie M/L oder deutsche 40/42 entsprechen. Manche Modelle kombinieren deutsche Bundgrößen mit Inch-Angaben für die Beinlänge, was das Größenverständnis etwas komplizierter macht.
Women’s Sizes sind entscheidend für Passform und Tragekomfort und ermöglichen eine individuelle Anpassung an Körperproportionen und Stilwünsche.
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Robuste Hose mit aufgesetzten Seitentaschen und Hammerschlaufe.
Ursprünglich für Handwerker, heute auch modisches Trendteil für Damen und Herren.
Typische Farben: Khaki, Beige, Sand oder Dunkelblau.
Synonymes : Arbeiterhose, Cargo-Hose, Utility-Pants, Handwerkerhose
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Worker Pants sind Hosen, die ursprünglich für Handwerker und handwerkliche Tätigkeiten entwickelt wurden. Sie bestehen aus stabilen, groben Materialien und verfügen über aufgesetzte Seitentaschen, die Platz für Werkzeuge wie Zollstöcke, Schraubendreher oder andere Arbeitsutensilien bieten. Eine charakteristische Hammerschlaufe ist ebenfalls häufig vorhanden, um praktische Funktionen während der Arbeit zu unterstützen.
Heute sind Worker Pants nicht nur funktional, sondern auch modische Kleidungsstücke im trendigen, maskulinen Look. Sie werden sowohl von Männern als auch Frauen getragen und sind in klassischen Farben wie Khaki, Beige, Sand oder Dunkelblau erhältlich. Durch den robusten Stoff, die markanten Taschen und das klare Design verbinden sie Praktikabilität mit Streetwear- und Outdoor-Stil.
Die Hosenform zeichnet sich durch Komfort, Strapazierfähigkeit und vielseitige Kombinationsmöglichkeiten aus, wodurch Worker Pants zu einem langlebigen und stilprägenden Bestandteil der modernen Garderobe geworden sind.
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Robuste Arbeitsbekleidung, ursprünglich aus Denim gefertigt.
Haltbar und widerstandsfähig, speziell für berufliche Anforderungen.
Vorläufer der Alltagsjeans.
Synonymes : Arbeitsbekleidung, Berufskleidung, Denim-Workwear, Handwerkeroutfit
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Workwear bezeichnet Kleidung, die speziell für handwerkliche, industrielle oder andere physische Tätigkeiten entwickelt wurde. Bevor Jeanshosen zum alltäglichen Modestandard wurden, galten sie als typische Workwear, da Denim durch seine Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit ideal für harte Arbeit war.
Die Kleidungsstücke waren funktional gestaltet, um Bewegungsfreiheit zu bieten und gleichzeitig stark beanspruchten Arbeitsbedingungen standzuhalten. Materialien wie Denim, Canvas oder schwere Baumwolle wurden bevorzugt eingesetzt, und Designs enthielten praktische Elemente wie robuste Nähte, Taschen oder Verstärkungen.
Mit der Zeit wandelte sich Workwear vom reinen Arbeitsoutfit zur Inspirationsquelle für Mode. Elemente wie Jeanshosen, Workjacken oder Worker Pants fanden ihren Weg in die Freizeit- und Streetwear, wobei sie ihre charakteristische Robustheit und funktionale Ästhetik beibehielten.
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Jeans mit eingetragenem, länger getragen wirkendem Look.
Handgefertigte Effekte an Nähten, Taschen und Falten kombiniert mit Stone Wash.
Erzeugt authentisches, „heißgeliebt“ aussehendes Denim.
Synonymes : Eingetragene Jeans, Used-Look Denim, Vintage-Look Denim, Handgewaschene Jeans
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Worn In bezeichnet eine spezielle Ausrüstung von Jeans, bei der das Material gezielt so behandelt wird, dass es länger getragen und eingetragen wirkt. Typische Behandlungsstellen sind Nähten, Taschen, Kniefalten und der Sitzbereich, die von Hand gebürstet werden, um natürliche Abnutzungsmuster zu erzeugen. Anschließend erfolgt ein kurzer Stone Wash mit Bimssteinen, um die authentische Trageoptik zu verstärken. Eine abschließende Spülung, oft in bräunlichem Tee, verleiht dem Denim eine leicht warme Patina.
Da viele Arbeitsschritte individuell und von Hand erfolgen, kann Worn In Denim teurer sein als standardisierte Jeans. Das Ergebnis ist ein Jeansstoff, der aussieht, als wäre er über Jahre getragen, weich eingetragen und geschätzt – eine Kombination aus Stil, Haptik und authentischer Vintage-Optik.
Worn In Jeans sind besonders beliebt bei Liebhabern von authentischem Denim-Look, der Persönlichkeit und Charakter ausstrahlt, ohne dass das Kleidungsstück tatsächlich getragen worden sein muss.
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Textilausrüstung, die Kleidung knitterarm macht.
Erleichtert Pflege und reduziert Bügelaufwand.
Ideal für Hemden, Blusen, Hosen und formelle Kleidung.
Synonymes : knitterarm, bügelfrei, Pflegeleicht, Faltenfrei
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Wrinkle Free bezeichnet eine textile Ausrüstung, die Kleidungsstücke widerstandsfähiger gegen Falten und Knitterbildung macht. Durch chemische oder physikalische Verfahren wird die Faserstruktur stabilisiert, sodass die Kleidung auch nach dem Tragen oder Waschen weitgehend glatt bleibt.
Dieser Effekt ist besonders bei Hemden, Blusen, Hosen oder formeller Kleidung vorteilhaft, da er die Pflegeleichtigkeit erhöht und aufwendiges Bügeln minimiert. Wrinkle Free Textilien behalten ihre Optik länger, wirken gepflegt und reduzieren den Aufwand im Alltag.
Die Ausrüstung kann auf unterschiedliche Fasern angewendet werden, darunter Baumwolle, Mischgewebe oder synthetische Stoffe. Sie verbindet Komfort, Funktionalität und praktische Alltagsanwendung und ist ein gängiges Feature in Business- und Casual-Kollektionen.
X
Mischgewebe, bei dem Kett- und Schussfäden aus unterschiedlichen Materialien bestehen.
Färben ergibt unterschiedliche Farbtöne im Gewebe.
Erzeugt lebendige, kontrastreiche Optiken.
Synonymes : Mischgewebe, kontrastgefärbtes Gewebe, Dual-Faser-Gewebe, Cross-Dye
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X-Dyes bezeichnet ein spezielles Mischgewebe, bei dem die Kettfäden und Schussfäden aus unterschiedlichen Fasern gefertigt sind. Durch die Kombination verschiedener Materialien nehmen die Fäden Farben unterschiedlich auf, wodurch beim Färben ein Gewebe mit nuancierten, kontrastreichen Farbtönen entsteht.
Diese Technik wird genutzt, um Textilien optisch interessanter zu gestalten, Tiefe und Struktur zu erzeugen und dem Stoff eine besondere, lebendige Wirkung zu verleihen. Typische Einsatzbereiche sind Denim, Oberstoffe für Mode sowie dekorative Gewebe, bei denen die Farbwirkung und Materialvielfalt gezielt zur Geltung kommen soll.
X-Dyes vereint die Eigenschaften der eingesetzten Materialien und ermöglicht kreative Farbstellungen, die mit einheitlich gefärbten Stoffen nicht zu erreichen wären.
X
Amerikanische Größenangabe für „Extra Large“.
Kennzeichnet besonders große Kleidungsgrößen.
Verwendet in Oberbekleidung, Hosen, Jacken und T-Shirts.
Synonymes : Extra Large, Übergröße, American Size XL, große Größe
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XL ist eine gängige Größenbezeichnung im amerikanischen Größensystem und steht für „Extra Large“, also eine besonders große Passform. Die Kennzeichnung wird bei verschiedenen Kleidungsstücken wie Oberteilen, Hosen, Jacken oder T-Shirts verwendet und richtet sich an Personen, die über die Standardgrößen hinaus Platz und Komfort benötigen.
Die Größe XL entspricht in europäischen Maßsystemen in etwa den Größen 50–52 für Herren oder 44–46 für Damen, wobei die exakten Maße je nach Hersteller variieren können. XL ist Teil eines Größenspektrums, das üblicherweise von XS (Extra Small) über S, M, L bis hin zu XXL und größeren Übergrößen reicht.
Die Angabe XL erleichtert die Orientierung beim Kauf von Kleidung und gewährleistet, dass Kleidungsstücke passend zur Körperform ausgewählt werden können.
X
Amerikanische Größenangabe für „Extra Small“.
Kennzeichnet besonders kleine Kleidungsgrößen.
Verwendet bei Oberbekleidung, Hosen, Jacken und T-Shirts.
Synonymes : Extra Small, sehr kleine Größe, American Size XS, kleine Konfektionsgröße
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XS ist eine standardisierte Größenbezeichnung im amerikanischen Größensystem und steht für „Extra Small“, also eine sehr kleine Passform. Die Kennzeichnung wird bei Kleidungsstücken wie Oberteilen, Hosen, Jacken oder T-Shirts verwendet, um eine passende Auswahl für Personen mit schlanker oder kleinerer Statur zu erleichtern.
Im europäischen Maßsystem entspricht XS in etwa den Damen- oder Herren-Größen 32–34, wobei die exakten Maße je nach Hersteller leicht variieren können. XS ist Teil eines Größenspektrums, das von XS über S, M, L bis hin zu XL, XXL und größeren Übergrößen reicht.
Die Angabe XS unterstützt Käuferinnen und Käufer dabei, Kleidung gezielt passend zur Körperform auszuwählen und trägt zur besseren Passform und Tragekomfort bei.
X
Amerikanische Größenangabe für „Extra Extra Large“.
Kennzeichnet sehr große Kleidungsgrößen.
Verwendet bei Oberbekleidung, Hosen, Jacken und T-Shirts.
Synonymes : Extra Extra Large, Übergröße, American Size XXL, sehr große Größe
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XXL ist eine Größenbezeichnung im amerikanischen Größensystem und steht für „Extra Extra Large“, also besonders große oder sehr großzügig geschnittene Kleidungsstücke. Die Kennzeichnung wird für Oberteile, Hosen, Jacken, T-Shirts und weitere Bekleidung verwendet, um Personen mit überdurchschnittlicher Statur eine passende Passform zu bieten.
Im europäischen System entspricht XXL in etwa den Größen 54–56 für Herren oder 48–50 für Damen, wobei die genauen Maße je nach Hersteller variieren können. XXL gehört zu einem Größenspektrum, das von XS (Extra Small) über S, M, L, XL bis zu XXL und weiteren Übergrößen reicht.
Die Angabe XXL erleichtert die Auswahl der richtigen Größe, gewährleistet Komfort und Bewegungsfreiheit und unterstützt die Orientierung beim Kauf von Kleidung im internationalen Größenstandard.
Y
Modische Silhouette, die an ein „Y“ erinnert.
Oberkörper betont, Hüften schmal gehalten.
Klassischer Stil der 1950er Jahre, heute mit Oversize-Oberteilen und schmalen Hosen kombinierbar.
Synonymes : Y-Silhouette, Y-Form, Schulterbetonte Silhouette, modische Y-Linie
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Die Y-Linie, auch als Y-Silhouette bezeichnet, beschreibt eine Mode-Silhouette, bei der der Oberkörper breiter wirkt und die Hüften schmaler betont werden. Das Gesamtbild erinnert an die Form eines „Y“. Diese Stilrichtung war besonders in den 1950er Jahren populär und prägt bis heute bestimmte modische Outfits.
Um die Y-Linie zu erzielen, werden oft breite oder voluminöse Oberteile wie Oversize-Pullover, Blusen oder Jacken mit schmalen Unterteilen wie Skinny-Jeans oder eng geschnittenen Röcken kombiniert. Die Silhouette schafft einen harmonischen, proportionierten Look, der die Aufmerksamkeit auf die Schultern und den Oberkörper lenkt und gleichzeitig die Taille und Hüftpartie schmal erscheinen lässt.
Die Y-Linie wird sowohl in der Damenmode als auch bei unisex-orientierten Kollektionen genutzt, um Figuren optisch zu gestalten und trendbewusste Outfits zu kreieren.
Y
Mode-Silhouette, die an ein „Y“ erinnert.
Oberkörper betont, Hüften schmal gehalten.
Kombiniert breite Oberteile mit schmalen Unterteilen für harmonische Proportionen.
Synonymes : Y-Linie, Y-Form, Schulterbetonte Silhouette, modische Y-Linie
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Die Y-Silhouette, auch als Y-Linie bezeichnet, beschreibt eine modische Form, bei der der Oberkörper voluminöser wirkt und die Hüften schmaler erscheinen. Diese Silhouette erzeugt das charakteristische „Y“-förmige Erscheinungsbild, das besonders in den 1950er Jahren populär war.
Um die Y-Silhouette zu erzielen, werden häufig breite Oberteile wie Oversize-Pullover, Blusen oder Jacken mit schmalen Hosen oder Röcken kombiniert. Die optische Betonung des Oberkörpers und die schmalen Unterteile sorgen für ausgewogene Proportionen und einen stilvollen, figurbetonten Look.
Die Y-Silhouette ist ein klassischer Stil der Damenmode, der zeitlos wirkt und heute sowohl in Freizeit- als auch in eleganter Kleidung eingesetzt wird. Sie hilft, die Körperproportionen optisch zu harmonisieren und modische Akzente zu setzen.
Y
Maritimer Mode-Look mit sportlich-eleganter Note.
Typische Farben: Blau, Weiß, Rot; häufig Streifenmuster.
Enthält Klassiker wie Marlene-Hosen, Caban-Jacken und Clubblazer.
Synonymes : Maritimer Look, Marine Mode, Nautik-Stil, Maritime Fashion
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Der Yachting Stil ist eine Modeausrichtung, die vom maritimen oder Marine-Look inspiriert ist. Charakteristisch sind die Farben Blau, Weiß und Rot, oft kombiniert mit Streifenmustern, die an klassische Segel- und Yachtmode erinnern. Der Stil vereint sportliche Eleganz mit zeitlos-schicken Elementen und wird sowohl in Alltags- als auch in gehobener Freizeitmode getragen.
Typische Kleidungsstücke im Yachting Stil sind Marlene-Hosen, Caban-Jacken, Clubblazer und weitere maritime Basics, die sowohl modisch als auch funktional sind. Blaue Clubblazer gelten dabei als besonders ikonisch und finden sich regelmäßig in Kollektionen verschiedener Designer.
Der Yachting Stil ist vielseitig kombinierbar, wirkt elegant und gepflegt, und hat sich über Jahrzehnte als Klassiker in der Mode etabliert. Er eignet sich für Freizeit, gehobene Anlässe und sportlich-schicke Outfits gleichermaßen.
Y
Bezeichnung für Garn, das Grundelement jedes Gewebes.
Je feiner das Garn, desto leichter und feiner das fertige Gewebe.
Wird für Strick- und Webstoffe gleichermaßen verwendet.
Synonymes : Garn, Faden, Spinnfaden, Strangfaser, textile Grundfaser
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Yarn, zu Deutsch Garn, ist ein textile Grundfaserstrang, der aus kurzen oder endlosen Fasern gesponnen wird. Garn bildet die Basis für die Herstellung von Geweben, Maschenwaren und Strickstoffen. Es gibt unterschiedliche Stärken, Materialien und Verarbeitungen, die Einfluss auf das Erscheinungsbild, die Haptik und das Gewicht des fertigen Textils haben.
Feines Garn führt zu leichteren, weicheren und fließenderen Stoffen, während dickere Garne stabile, robuste und strukturierte Gewebe erzeugen. Garn kann aus Naturfasern wie Baumwolle, Wolle oder Seide, synthetischen Fasern wie Polyester oder Polyamid oder aus Mischfasern bestehen.
Die Auswahl von Garnart, -stärke und -material ist entscheidend für Qualität, Strapazierfähigkeit, Dehnbarkeit und Optik des Endprodukts. Yarn ist damit ein zentrales Element in der Textilherstellung, das sowohl funktionale als auch ästhetische Eigenschaften eines Stoffes bestimmt.
Y
Gefärbtes Garn, das vor dem Weben eingefärbt wird.
Besonders geeignet für mehrfarbige Garne und Melange-Effekte.
Typisch bei Denim und anderen Geweben mit strukturierter Farbwirkung.
Synonymes : Gefärbtes Garn, vorgefärbtes Garn, Melange-Garn, pre-dyed Yarn
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Yarn Dyed bezeichnet Garne, die nach dem Spinnprozess eingefärbt werden, bevor sie in ein Gewebe oder Strickstück eingearbeitet werden. Diese Methode ermöglicht es, jedes Garn individuell zu färben, wodurch mehrfarbige Effekte wie Melange-Garne oder kontrastreiche Muster erzielt werden können.
Die Technik ist besonders bei Denim verbreitet, wo die Kettfäden häufig in Indigo gefärbt werden, während die Schussfäden ungebleicht bleiben, um die charakteristische Farbwirkung des Stoffes zu erzeugen. Yarn Dyed Garne bieten gleichmäßige Farbergebnisse, eine lebendige Struktur und die Möglichkeit, dekorative Muster bereits im Gewebe zu realisieren.
Diese Färbemethode verbindet Farbbeständigkeit, optische Vielfalt und textile Struktur und ist ein wichtiger Bestandteil hochwertiger Gewebe- und Denimproduktion.
Y
Modische Kleidung für junge Menschen, teilweise auch für ältere Zielgruppen geeignet.
Umfasst Trends wie Sportswear, Jeanswear und Streetstyle.
Frisch, jugendlich und trendbewusst gestaltet.
Synonymes : Jugendmode, trendige Mode, Casual Fashion, Young Style
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Young Fashion ist ein Sammelbegriff für Bekleidung, die sich an ein junges, modebewusstes Publikum richtet. Der Stil ist jugendlich, modern und trendorientiert, gleichzeitig können viele Kleidungsstücke auch von älteren Zielgruppen getragen werden.
Typische Segmente innerhalb der Young Fashion sind Sportswear, Jeanswear, Streetwear und Casual-Looks. Diese Kategorien zeichnen sich durch aktuelle Trends, bequeme Schnitte, Farben und Muster aus, die den Lifestyle und die Vorlieben der jungen Zielgruppe widerspiegeln.
Young Fashion ist ein flexibles Modekonzept, das Trends schnell aufnimmt, mit sportlichen, lässigen und urbanen Elementen kombiniert und sowohl Freizeit- als auch Alltagstauglichkeit bietet. Es ermöglicht jungen Menschen, ihren persönlichen Stil auszudrücken, und beeinflusst häufig die allgemeine Modeentwicklung.
Z
Fasern auf Basis von Zellulose, natürlicher oder synthetischer Herkunft.
Beispiele: Baumwolle, Leinen, Viskose.
Verwendet für eine Vielzahl von textilen Anwendungen aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Trageeigenschaften.
Synonymes : Cellulosefasern, pflanzliche Fasern, Natur- und Regeneratfasern, Viskosefasern
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Zellulosefasern, auch Cellulosefasern genannt, sind textile Fasern, deren Hauptbestandteil Zellulose ist – ein natürlicher Kohlenhydratstoff, der in Pflanzen vorkommt. Sie können entweder natürlichen Ursprungs sein, wie Baumwolle oder Leinen, oder synthetisch hergestellt werden, wie Viskose, die aus pflanzlicher Zellulose gewonnen wird.
Diese Fasern zeichnen sich durch ihre Atmungsaktivität, Feuchtigkeitsaufnahme und Vielseitigkeit aus. Sie werden in unterschiedlichsten Textilien eingesetzt, von Oberbekleidung über Heimtextilien bis hin zu technischen Geweben. Die physikalischen Eigenschaften wie Weichheit, Strapazierfähigkeit, Glanz und Elastizität variieren je nach Faserart und Verarbeitung.
Zellulosefasern sind ein Grundbaustein der Textilindustrie und bilden die Basis für viele hochwertige Stoffe, da sie natürliche Eigenschaften mit guter Verarbeitbarkeit kombinieren.
Z
Frühere Bezeichnung für die A-Linie in der Mode.
Oberkörper eng, Saum weit ausgestellt, ergibt optisch ein „A“.
Verleiht Kleidungsstücken eine locker fallende, trapezförmige Silhouette.
Synonymes : A-Linie, Trapezlinie, ausgestellte Silhouette, trapezförmiger Schnitt
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Die Zeltlinie beschreibt eine Kleidungsform, die an den Schultern eng anliegt und zum Saum hin weit ausgestellt ist, sodass das Kleidungsstück optisch die Form eines „A“ annimmt. Früher erhielt sie den Namen Zeltlinie, da das weit ausgestellte Kleidungsstück wie ein Zelt vom Körper abstand und die Körperkonturen weniger sichtbar waren.
Heute wird die Silhouette als A-Linie bezeichnet und ist tendenziell etwas körperbetonter, sodass die Figur subtil betont wird, während der Rockteil oder Unterteil weiterhin trapezförmig fällt. Die Linie findet sich häufig bei Kleidern, Röcken und Mänteln und sorgt für eine elegante, weibliche und bewegungsfreundliche Passform.
Die Zeltlinie/A-Linie kombiniert Komfort mit stilistischer Raffinesse und ist zeitlos beliebt in der Damenmode, da sie unterschiedlichsten Körperformen schmeichelt und vielseitig kombinierbar ist.
Z
Fachbegriff für den Stoff- oder Textildruck.
Ermöglicht wiederkehrende Muster (Rapporte) auf dem Gewebe.
Farben werden punktuell oder stückweise aufgebracht.
Synonymes : Stoffdruck, Textildruck, Musterdruck, Rapportdruck
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Zeugdruck bezeichnet das Verfahren, bei dem Textilien gezielt mit Farben bedruckt werden, um Muster, Motive oder Designs auf dem Gewebe zu erzeugen. Die Farben werden dabei in bestimmten Abständen aufgebracht, sodass ein wiederkehrendes Muster, der sogenannte Rapport, entsteht.
Dieses Verfahren kann auf unterschiedlichen Materialien wie Baumwolle, Leinen, Viskose oder Mischgeweben angewendet werden. Zeugdruck umfasst verschiedene Techniken, darunter Siebdruck, Transferdruck, Digitaldruck oder Rollendruck, und erlaubt eine präzise Gestaltung von Mustern in allen Größen und Farben.
Zeugdruck ist ein zentrales Element in der Textil- und Bekleidungsindustrie, da er Stoffen Individualität, visuelle Struktur und modische Wirkung verleiht.
Z
Naht, die Stoffe in Zickzack-Muster verbindet.
Dekorativ oder funktional bei elastischen Nähten.
Bietet bessere Dehnbarkeit als gerade Steppnähte.
Synonymes : Zickzacknaht, elastische Naht, dekorative Stichnaht, Z-Stich
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Der Zick-Zack-Stich ist eine Nahttechnik, bei der zwei Stoffe durch eine in Zickzack-Form verlaufende Naht verbunden werden. Diese Naht wird sowohl aus dekorativen Gründen eingesetzt als auch funktional, insbesondere bei elastischen Materialien, da der Zick-Zack-Stich mehr Dehnbarkeit bietet als herkömmliche gerade Steppnähte.
Die Naht eignet sich für Stoffkanten, Säume, Applikationen oder elastische Einsätze, da sie das Ausreißen des Materials verhindert und gleichzeitig optische Akzente setzt. In der Bekleidungsproduktion wird der Zick-Zack-Stich häufig bei Strickwaren, Sport- und Freizeitbekleidung sowie bei dehnbaren Stoffen verwendet, um Funktionalität und Design zu kombinieren.
Die Technik ist einfach, flexibel und vielseitig einsetzbar, wodurch sie sowohl in der industriellen Fertigung als auch in der Handarbeit weit verbreitet ist.
Z
Weiches, anschmiegsames Leder aus den Häuten von Ziegen.
Dünn genug für hautnahe Kleidung wie Hosen, Hemden oder Kleider.
Bekannt für angenehmen Griff und gute Formbarkeit.
Synonymes : Chevrau, Ziegenhaut, feines Leder, anschmiegsames Leder
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Ziegenleder, auch Chevrau genannt, ist ein hochwertiges Leder, das aus den dünnen Häuten von Ziegen gewonnen wird. Durch seine natürliche Feinheit und Weichheit lässt sich das Material sehr gut an den Körper anpassen und eignet sich hervorragend für Kleidungsstücke, die eng am Körper sitzen, wie Hosen, Hemden oder Kleider.
Im Vergleich zu anderen Lederarten ist Ziegenleder dünner, geschmeidiger und leichter, wodurch es eine hohe Tragekomfort bietet. Gleichzeitig ist es robust und langlebig, behält seine Form und passt sich angenehm den Bewegungen des Trägers an. Die feine Narbung und der weiche Griff machen Ziegenleder besonders beliebt für modische und elegante Lederwaren.
Ziegenleder wird sowohl in der Bekleidungsindustrie als auch für Accessoires wie Handschuhe, Taschen oder Schuhe verwendet, wenn Flexibilität, Hautnähe und Komfort gefragt sind.
Z
Hosenverschluss mit Reißverschluss statt Knöpfen.
Schneller und einfacher zu öffnen und zu schließen.
Gegenstück zum Button Fly, bei dem nur Knöpfe verwendet werden.
Synonymes : Reißverschlussverschluss, Hosenzipper, Zip-Verschluss, Zipper-Fly
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Zip Fly bezeichnet den Verschluss einer Hose, bei dem ein Reißverschluss anstelle von Knöpfen zum Öffnen und Schließen verwendet wird. Diese Variante ermöglicht ein bequemes, schnelles An- und Ausziehen der Hose und hat sich besonders bei Jeans, Chinos und Freizeithosen etabliert.
Im Gegensatz dazu steht der Button Fly, bei dem mehrere Knöpfe die Verschlussfunktion übernehmen und auf einen Reißverschluss verzichtet wird. Zip Fly ist besonders beliebt bei modernen Jeansmodellen, da er funktional, zuverlässig und leicht zu bedienen ist. Außerdem ermöglicht er eine glatte Front und ein schlichtes Erscheinungsbild.
Der Einsatz von Zip Fly ist sowohl in Damen- als auch in Herrenbekleidung üblich und gilt als praktischer, alltäglicher Verschluss in der Modeindustrie.
Z
Hosen mit Reißverschlüssen zum Kürzen der Hosenbeine.
Reißverschlüsse meist unter und über dem Knie angebracht.
Verwandelt lange Hosen in kurze Shorts, ideal für Outdoor- und Reisekleidung.
Synonymes : Abnehmbare Hosen, Convertible Pants, Hosen mit Reißverschlussbeinen, Zip-Hosen
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Zip Off Pants sind funktionale Hosen, deren Beine an speziell eingenähten Reißverschlüssen unterhalb und oberhalb des Knies geöffnet werden können, um die Hosenbeine zu verkürzen. Auf diese Weise lassen sich lange Hosen schnell in Shorts umwandeln, was Flexibilität und Komfort bei wechselnden Wetterbedingungen oder Aktivitäten bietet.
Diese Hosenform ist besonders bei Outdoor-, Wander- und Reisebekleidung beliebt, da sie unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten in einem Kleidungsstück vereint. Zip Off Pants werden aus robusten, atmungsaktiven und oft schnell trocknenden Materialien gefertigt, um den Anforderungen von Outdoor-Aktivitäten gerecht zu werden.
Die Kombination aus Funktionalität, Komfort und variabler Länge macht Zip Off Pants zu einem vielseitigen Kleidungsstück, das sowohl praktisch als auch modisch flexibel eingesetzt werden kann.
Z
Kegelförmige Mütze mit nach hinten oder zur Seite fallender Spitze.
Oft mit Bommel, Troddel, Quaste oder Pompon verziert.
Historisch Schlaf- und Hausbekleidung, heute modisches Accessoire für Männer und Frauen.
Synonymes : Zipfelhaube, Zipfel-Beanie, Spitzenmütze, Bommelmütze
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Die Zipfelmütze ist eine traditionelle, kegelförmige Kopfbedeckung mit einer charakteristischen Spitze, die nach hinten oder zur Seite fällt. An der Spitze ist häufig eine Verzierung wie eine Bommel, Quaste, Troddel oder ein Pompon angebracht. Ursprünglich wurde die Zipfelmütze im 15. Jahrhundert von Männern als Haus- und Schlafbekleidung getragen und war Teil der alltäglichen häuslichen Kleidung.
Im Laufe der Zeit wurde die Zipfelmütze Bestandteil der Volkstracht und fand Einzug in festliche oder regionale Kleidungsstile. Heute wird sie in moderner Form als Beanie mit einem oder zwei Zipfeln getragen und ist ein modisches Accessoire für Männer und Frauen. Die ursprüngliche Verwendung als Schlafbekleidung ist inzwischen verschwunden, während die Zipfelmütze ihre charakteristische Form und dekorative Wirkung behalten hat.
Die Mütze vereint historische Tradition mit zeitgemäßer Mode und eignet sich sowohl für Casual-Outfits als auch für verspielte, stilbewusste Looks.
Z
Reißverschluss zum Verbinden von Stoffen.
Praktisches Verschluss- und Designelement, besonders in Sportswear.
Wiederverwendbar und flexibel einsetzbar bei Jacken, Hosen und Taschen.
Synonymes : Reißverschluss, Zip, Verschlussreißverschluss, Schieberverschluss
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Ein Zipper, zu Deutsch Reißverschluss, ist ein mechanischer Verschluss, der zwei Stoffkanten miteinander verbindet. Er besteht aus ineinandergreifenden Zähnen, die durch einen Schieber geöffnet oder geschlossen werden können. Zipper werden sowohl funktional als auch gestalterisch eingesetzt und sind besonders in Sportswear, Outdoor- und Freizeitbekleidung verbreitet.
Bei Jacken, Hosen, Taschen oder Accessoires ermöglicht der Zipper ein schnelles und einfaches Verschließen, während er gleichzeitig als modisches Detail die Optik des Kleidungsstücks beeinflussen kann. Zipper sind wiederverwendbar, langlebig und in verschiedenen Materialien, Farben und Größen erhältlich.
Sie verbinden Funktionalität, Komfort und Design und gehören zu den grundlegenden Verschlussarten in der Bekleidungsindustrie.
Z
Jacke mit durchgehendem Reißverschluss.
Ähnlich geschnitten wie Sweatshirt oder Hoodie.
Ideal für Freizeit, Sport oder legeren Alltag.
Synonymes : Reißverschlussjacke, Zip-Hoodie, Zip-Sweatshirt, Frontzip-Jacke
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Eine Zipper Jacket ist eine Jacke, die durch einen durchgehenden Reißverschluss geöffnet und geschlossen wird. Sie ist in Schnitt und Form oft an Sweatshirts oder Hoodies angelehnt, sodass sie locker sitzt, komfortabel ist und Bewegungsfreiheit bietet.
Zipper Jackets werden aus weichen Materialien wie Baumwolltrikot, Fleece oder Mischgeweben gefertigt und kombinieren Tragekomfort mit einfacher Handhabung. Sie eignen sich sowohl für Freizeit, Sport oder Outdoor-Aktivitäten als auch als modisches Layering-Element im Alltag.
Der Reißverschluss macht die Jacke flexibel einsetzbar, schnell an- und auszuziehen, und verleiht ihr gleichzeitig ein sportliches, modernes Erscheinungsbild.
Z
Maßeinheit in der Textilverarbeitung, besonders im Denim-Bereich.
Englisches Zoll = 25,4 mm, französisches Zoll = 27,8 mm.
Verwendet für Längenangaben bei Stoffen, Bund- und Beinmaßen.
Synonymes : Inch, englisches Zoll, Längeneinheit, Denim-Zoll
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Zoll ist eine traditionelle Längeneinheit, die in der Textilindustrie häufig genutzt wird, insbesondere bei Denim und Jeanshosen. Das englische Zoll entspricht 25,4 mm und wird in Deutschland standardmäßig übernommen, während das französische Zoll 27,8 mm misst.
In der Denimproduktion dienen Zoll-Angaben zur Bestimmung von Bundweiten, Beinlängen und Stoffmaßen. Die Maßeinheit ermöglicht eine präzise Standardisierung bei Hosen, Hosenzubehör und Stoffproduktion. Auch in der internationalen Textilindustrie wird Zoll häufig als Referenz genutzt, da viele Größenangaben für Hosen in Inch (Zoll) erfolgen.
Zoll ist somit ein unverzichtbares Maß in der Bekleidungsproduktion, um Passform, Schnitt und Materialbedarf zuverlässig zu kalkulieren.
Z
Ausschneiden von Stoffstücken nach fertigem Schnittmuster.
Materialoptimiert und vorbereitet für die Weiterverarbeitung.
Auch als Cutting bezeichnet, häufig computergestützt geplant.
Synonymes : Cutting, Stoffzuschnitt, Schnittteile ausschneiden, Materialzuschnitt
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Der Zuschnitt, auch Cutting genannt, bezeichnet den Prozess, bei dem Stoffstücke nach einem zuvor erstellten Schnittmuster aus dem Material ausgeschnitten werden. Zunächst wird das Schnittmuster auf den Stoff übertragen, anschließend erfolgt das präzise Ausschneiden der einzelnen Teile, die später zu einem Kleidungsstück zusammengenäht werden.
Ein wichtiger Aspekt beim Zuschnitt ist das Schnittlagenbild, also die Anordnung der Schnittteile auf dem Stoff, um Material möglichst effizient zu nutzen und Ausschuss zu minimieren. Moderne Zuschnitte werden häufig computergestützt mit speziellen Programmen geplant, die die Schnittteile optimal auf dem Stoff platzieren.
Der Zuschnitt ist ein zentraler Schritt in der Bekleidungsproduktion, da er die Grundlage für Passform, Schnittführung und Materialverbrauch legt. Präziser Zuschnitt sorgt für gleichmäßige, hochwertige Kleidungsstücke und reduziert Verschnitt.
Z
Jackett, Sakko oder Mantel mit zwei Knopfreihen.
Nur eine Reihe wird funktional genutzt, die zweite dient meist der Optik.
Auch bekannt als Double-Breasted Jacket, klassischer Stil in Business- und Modejacken.
Synonymes : Double-Breasted Jacket, Double-Breasted Coat, Doppelte Knopfreihe, Doppelreiher
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Ein Zweireiher, auch Double-Breasted Jacket genannt, ist eine Jacke, ein Sakko oder Mantel mit zwei parallelen Knopfreihen an der Vorderseite. In der Regel wird nur eine Knopfreihe zum Schließen verwendet, während die zweite Reihe dekorativen Zwecken dient und die Vorderseite optisch symmetrisch und elegant erscheinen lässt.
Der Stil des Zweireihers ist klassisch, zeitlos und besonders in formeller Bekleidung wie Anzügen, Businessjacken oder Mänteln verbreitet. Er verleiht Kleidungsstücken Struktur, einen edlen Look und eine markante Silhouette. Je nach Schnitt kann der Zweireiher figurbetont oder locker fallend gestaltet sein, wodurch er vielseitig einsetzbar ist.
Zweireiher sind ein wichtiges Stilmerkmal der Herren- und Damenmode und stehen für Eleganz, Tradition und formelle Raffinesse.
Z
Keilförmiger Einsatz in Kleidungsstücken zur Bewegungsfreiheit oder Weitenanpassung.
Häufig in Hosen, Unterwäsche oder Sportbekleidung verwendet.
Verbessert Passform und Tragekomfort.
Synonymes : Keileinsatz, Bewegungskeil, Einsatzkeil, Stretch-Einsatz
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Ein Zwickel ist ein keil- oder dreiecksförmiges Stoffstück, das in ein Kleidungsstück eingearbeitet wird, um Bewegungsfreiheit zu erhöhen, Dehnung zu ermöglichen oder die Weite des Materials gezielt anzupassen. Zwickel finden besonders in Hosen, Unterwäsche, Sport- und Funktionsbekleidung Anwendung, wo Flexibilität und Komfort entscheidend sind.
Durch den Einsatz eines Zwickels können Kleidungsstücke ergonomischer gestaltet werden, da das Material in stark beanspruchten Bereichen wie Schritt, Achsel oder Ellenbogen zusätzlichen Raum erhält. Gleichzeitig sorgt er für eine verbesserte Passform und reduziert Spannungen oder Faltenbildung im Gewebe.
Zwickel sind sowohl funktional als auch gelegentlich dekorativ, abhängig von Schnitt, Material und Design des Kleidungsstücks.
Z
Garn, das aus mindestens zwei einzelnen Fäden zusammengedreht wurde.
Auch als Twist bezeichnet.
Erhöht Stärke, Stabilität und Strapazierfähigkeit des Garns.
Synonymes : Twist, verdrehtes Garn, Nähgarn, Mehrfachgarn
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Zwirn ist ein Garn, das durch das Verdrehen von mindestens zwei Einzelfäden entsteht, um ein stärkeres, haltbareres und widerstandsfähigeres Textilprodukt zu schaffen. Dabei können mehrere Fäden kombiniert werden, um unterschiedliche Eigenschaften wie Dicke, Elastizität oder Oberflächenstruktur zu erzielen.
Durch die Drehung der Einzelfäden werden die Fasern fest miteinander verbunden, was die Reißfestigkeit und Langlebigkeit des Garns erhöht. Zwirn wird sowohl in der Bekleidungsproduktion für Nähgarne, Stickgarne und Strickwaren als auch in der Herstellung von Stoffen eingesetzt.
Die Bezeichnung Twist ist ein Synonym für Zwirn, besonders in der internationalen Textilindustrie. Zwirn spielt eine zentrale Rolle bei der Qualität und Haltbarkeit von Textilien und ist ein Grundelement vieler Stoffe und Fertigprodukte.
Z
Steife, hohe Herren-Kopfbedeckung mit schmaler, steifer Krempe.
Ursprünglich seit dem 15. Jahrhundert für Männer getragen.
Heute vor allem zu formellen Anlässen und Smoking-Outfits.
Synonymes : Stehhut, Herren-Zylinder, Top Hat, formelle Kopfbedeckung
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Der Zylinder ist eine klassische Herren-Kopfbedeckung, die sich durch einen hohen bis mittelhohen, steifen Kopf und eine gerade, steife Krempe auszeichnet. Ursprünglich entstand der Zylinder im 15. Jahrhundert und war lange Zeit ausschließlich Teil der Herrenmode, insbesondere für gehobene oder formelle Anlässe.
Im Laufe der Zeit wurde er zum Symbol von Eleganz und gesellschaftlichem Status. Heute wird der Zylinder nur noch selten getragen, meist bei besonderen Festen, offiziellen Veranstaltungen oder zu Smoking und Frack, etwa bei Hochzeiten, Bällen oder Galas.
Die charakteristische Form des Zylinders verleiht Trägern eine markante Silhouette und steht für zeitlose Eleganz und Tradition in der Kopfbedeckungsgeschichte.